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Home Kolumnen Interviews und Gespräche

Fünf Jahre Cannabis als Medizin in Deutschland 

von Dieter Klaus Glasmann
15.09.2022
in Interviews und Gespräche
Lesezeit: 9 Minuten
Fünf Jahre Cannabis als Medizin in Deutschland
⏱ 12 Min. Lesezeit·2.350 Wörter
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Interview mit Algea Care CEO Julian Wichmann

Hanf Magazin: Am 10. März jährte sich das Inkrafttreten des Cannabis als Medizin Gesetzes in Deutschland. Wie würdest Du die Anfänge, die viele Patienten wahrscheinlich als „Pleiten-Pech-und-Pannen-Phase“ wahrgenommen haben, aus heutiger Sicht beschreiben, oder auch beurteilen? Was war eher positiv und welche Fehler wurden gemacht?

Julian Wichmann: Wir müssen uns bewusst sein, dass Deutschland hier insgesamt eine Vorreiterrolle in Europa eingenommen hat, der Gesetzesbeschluss im Jahr 2017 war gut durchdacht und vorausschauend. Mit über 100.000 Cannabis-Patienten in Deutschland, jetzt, fünf Jahre später, ist es also klar eine Erfolgsgeschichte. Natürlich gibt es deutliches Verbesserungspotenzial, insbesondere beim Thema Rechtssicherheit, da mangelt es für Patienten im Alltag zum Beispiel in Bezug auf den Straßenverkehr an Klarheit. Auch die Forschung zur Verbesserung der wissenschaftlichen Evidenz hat sich kaum entwickelt, daher gibt es weiterhin keine Leitlinien. Zudem wird man als Arzt weiterhin mit zu vielen bürokratischen Hürden belastet, gerade auch beim Thema Kostenübernahme.

Hanf Magazin: Wie empfindest Du, und auch die Kollegen bei Algea Care insgesamt, die Entwicklung des medizinischen Umgangs mit Cannabis in Deutschland bis heute? An welchen Stellen hat sich viel getan, und wo hinkt die Cannabis-medizinische Praxis den Erwartungen von Ärzten und Patienten deutlich hinterher?

Julian Wichmann: Insgesamt erlebt man jedes Jahr mehr Offenheit und Interesse an dem Thema, sowohl von Patienten als auch Ärzten; aber auch viele offene Fragen und Unsicherheiten. Cannabis ist in vielerlei Hinsicht ein herausforderndes Medikament. Unserer Erfahrung nach kann es bei einer Vielzahl von unterschiedlichen Erkrankungen erfolgreich eingesetzt werden. Da es hierzu in Deutschland an wissenschaftlicher Evidenz fehlt, führen wir diese Studien gerade selbst mit Universitätskliniken durch. Auch als Arzt ist Cannabis ein sehr herausforderndes Medikament, man muss für maximale Therapieerfolge eigentlich fast alle Strains kennen.

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Beim Thema Aus- und Weiterbildung sind wir daher eigene Wege gegangen, die für Algea Care tätigen Ärzte erhalten wöchentliche Updates. Insgesamt muss uns klar sein, dass Cannabis als Medikament in die Mitte der Gesellschaft gehört, um möglichst vielen Menschen zu helfen. Dafür muss es aber einfacher von der Verschreibung, Erhältlichkeit in Apotheken und auch Handhabung werden.

GanjaFarmerGanjaFarmer

Hanf Magazin: Ärzte, die Cannabis als Medizin auf Kosten der gesetzlichen Krankenversicherungen verordnen, nehmen verbindlich an einer nicht interventionellen Begleiterhebung teil. Dabei werden unter anderem Daten erhoben, die Aufschluss darüber geben, welche Krankheiten besonders häufig mit Cannabis behandelt werden, aber auch, welche Nebenwirkungen am häufigsten in Zusammenhang mit der Cannabis-Medikation auftreten. Am 31.03.2022 endet der Zeitraum für diese Begleiterhebung. Welche Erkenntnisse haben wir damit gewonnen und wie werden diese sich auf die zukünftige Praxis von Cannabis als Medizin auswirken?

Julian Wichmann: Mit der Veröffentlichung der Zwischenergebnisse im Jahr 2021 gab es schon einen ersten Einblick in das voraussichtliche Fazit der Studie. Die Daten sind sehr wichtig, aber natürlich mit Einschränkungen verbunden. Ein Hauptpunkt: Da nur Patienten mit Kostenübernahme der GKV eingeschlossen sind, verzerrt die Studie die Ergebnisse sehr auf Patienten im Krankenhaus und die Anwendung von Dronabinol. Diese Patienten haben häufig mehrere schwere Erkrankungen, insofern gibt es weniger Therapieerfolge und mehr Todesfälle. Gerade bei Schmerzpatienten haben wir bessere Erfahrungen mit der Behandlung mit Cannabisblüten gemacht, insbesondere bei der Kombination von zwei Präparaten, um auch Schlafstörungen als häufige Begleiterkrankung erfolgreich zu behandeln. Ansonsten ist die Dunkelziffer der nicht oder mangelhaft ausgefüllten Fragebögen genauso unbekannt, wie die Anzahl der Cannabis-Patienten, die privat versichert sind oder selbst für die Behandlungskosten aufkommen. Insofern müssen politische Entscheider unbedingt die weltweite Evidenzlage kritisch hinterfragen, aber auch in ihre Entscheidungen einfließen lassen.

Hanf Magazin: Nehmen wir nun den aktuellen „Ist-Zustand“ in den Blick. Sind die Schwellen und Hürden niedriger geworden, die ein kranker Mensch überwinden muss für den Zugang zu einer Cannabistherapie? Was wären die naheliegenden Veränderungen, die die Versorgungssituation verbessern könnten?

Julian Wichmann: Es besteht ja erst seit 2017 ein bundesweiter rechtlicher Rahmen, insofern sind da sicherlich viele Hürden gesenkt worden. Die Verschreibung auf Betäubungsmittelrezepte ist weiterhin eine organisatorische Herausforderung, da nur sieben Tage für die Einlösung des Rezeptes im Original bleiben und viele Ärzte diese Rezeptarten gar nicht beantragt haben. Ein kluger nächster Schritt könnte etwa die Herabsetzung bestimmter Präparatsklassen auf normale Rezepte sein, es gibt auch Sorten ohne oder mit geringem THC-Anteil. Dann wären auch e-Rezepte möglich. Ansonsten erachte ich das Thema Aufklärung als wichtiger als das Thema Kostenübernahme. Objektive Informationen über Cannabistherapie mit zuverlässigen Leitlinien würde die Akzeptanz in der Ärzteschaft stark verbessern und einen großen Effekt haben. Ansonsten müssen auch die Hersteller ihre Verantwortung verstehen: Ärzte brauchen leicht verständliche und einschätzbare Präparatenamen. Die verschiedenen Strain-Namen sind verwirrend, auch in der Kommunikation mit Apotheken, und schrecken in der medizinischen Anwendung eher ab.

Hanf Magazin: Viele Patientinnen und Patienten wünschen sich natürlich, dass die Kosten von Cannabistherapien grundsätzlich von den Krankenkassen getragen werden sollten. Wie siehst Du das? Wird die Politik in dieser Angelegenheit noch aktiv werden und die Kassen in die Pflicht nehmen? Oder ist der Druck auf diesem Thema zu gering, um einen klaren Handlungsbedarf zu signalisieren?

Julian Wichmann: Das deutsche Gesundheitssystem ist komplex, man muss hier die verschiedenen Teilnehmer verstehen und ernst nehmen. Aktuell sind Cannabispräparate im direkten Vergleich zu anderen Medikamenten häufig deutlich teurer. Insofern müssen als Erstes diese Kosten deutlich reduziert werden, was jedoch dazu führen wird, dass nur relativ wenige spezialisierte Apotheken mit großen Verkaufsvolumina dies rentabel anbieten können. Die Therapiehoheit des Arztes ist ein hohes Gut in Deutschland, im Bereich der Cannabistherapie wäre aber meiner Meinung nach im Verlauf etwas mehr Kontrolle sinnvoll. Der große Kostendruck für die gesetzlichen Krankenkassen bei dem Thema kommt auch daher, dass bei Patienten mit Kostenübernahmen im Verlauf häufig sehr hohe Dosen verschrieben werden, aus meiner Sicht nicht immer mit ausreichender Fürsorge hinsichtlich der Therapieerfolge. In einer Studie der BKK Mobil Oil zum Thema wurden monatliche Dosen bis >600 g beschrieben. Unserer Erfahrung nach braucht aber nur ein Bruchteil der Patienten bei regelmäßigen Verlaufskontrollen und viel ärztlicher Kompetenz je eine Monatsdosis von >100 g. Im Dialog mit den Krankenkassen reicht ein reines Fordern also nicht, stattdessen sind die Details entscheidend. Den Weg einer Grundausbildung zum Thema vor Verschreibung zu verlangen, wie es jetzt in Modellprojekten schon teilweise erfolgt, finde ich sinnvoll, das handhaben wir ja intern auch so.

Hanf Magazin: Algea Care konnte sich mit seinen telemedizinischen Dienstleistungen im Bereich der Cannabisverordnung sehr gut und schnell entwickeln. Ich denke, diese Tatsache allein signalisiert einen großen Bedarf bei den Patientinnen und Patienten, der einem vergleichbar geringen Angebot an kundiger und verschreibungswilliger Ärzteschaft gegenübersteht. Wie gewinnt Ihr als spezialisiertes Unternehmen Mediziner, die sich mit Cannabis beschäftigen wollen, und wie bringt Ihr sie auf einen möglichst aktuellen Kenntnisstand?

Julian Wichmann: Der Erfolg von Algea Care lag an der Kombination mehrerer Punkte: An wirklich bundesweitem Zugang zu einer kompetenten Cannabis-Behandlung mit vielen regionalen Standorten hat es klar gemangelt. Gleichzeitig haben wir uns als ärztlich geführtes Unternehmen immer den Patienten und Ärzten verpflichtet gefühlt und haben hier den aufwändigeren Weg gewählt, um eine bestmögliche Betreuung zu erreichen. Der direkte Kontakt mit den Patienten motiviert auch unsere Mitarbeiter sehr, sodass wir hier tatsächlich fast sieben Tage die Woche erreichbar sind. Der Einfluss der Betreuung auf den Therapieerfolgen wird meiner Meinung nach stark unterschätzt. Es macht einen großen Unterschied, ob ich mich bei jedem noch so kleinen Begleitthema an kompetente Ansprechpartner wenden kann, anstatt mir Halbwissen in Onlineforen durchzulesen. Hier gibt es viele Rückfragen, die nicht unbedingt ärztliches Wissen erfordern, aber schnell eine Lösung brauchen, zum Beispiel bei Nachweisen für Reisen oder auch Rückfragen zum Thema Straßenverkehr. Mit aktuell mehr als 80 behandelnden Ärzten haben wir schon eine große Ärzteschaft, die wir aber kontinuierlich weiterentwickeln. Neben umfangreicher Aus- und Weiterbildung können auch diese sich auf starke Unterstützung von unseren Mitarbeitern verlassen, wir entlasten die Ärzte bei sehr vielen Tätigkeiten und in der Kommunikation mit Patienten. Auch hier macht Service den Unterschied.

Hanf Magazin: Für so manchen Mediziner ist Cannabis als Medizin gewissermaßen ein ungeliebtes Stiefkind, mit dem man sich nicht so wirklich auseinandersetzen möchte. Algea Care verfolgt mit Engagement und großem Interesse einen Evidenz-basierten Umgang mit Cannabismedizin. Darum möchte das Unternehmen selbst einen Beitrag zum Ausbau der Studienlage, auch hinsichtlich der Effektivität und der Sicherheit von therapeutisch genutztem Cannabis, liefern. Dies soll auch im Rahmen von Forschungspartnerschaften mit universitären Institutionen geschehen. Erzähl uns ein wenig zu diesen wissenschaftlichen Projekten!

Julian Wichmann: Ich komme ursprünglich aus der Universitätsmedizin, insofern hat mich die mangelnde Forschungslage in Deutschland immer gereizt. Wir haben ein eigenes Forschungsteam, was auch den Überblick über neue Studien weltweit behält und zusammenfasst. In Kooperation mit aktuell drei Universitätskliniken werden vollständig anonymisierte Datensätze ausgewertet, um Kurz- und Langzeitergebnisse der Behandlung von Patienten mit Schmerzsyndromen, ADHS oder Depressionen. Die vorläufigen Ergebnisse zeigen hier auch immer, was wir ärztlich schon beobachtet haben: ein durchschnittlich schneller Therapieerfolge innerhalb von zwei Monaten mit dauerhafter Reduktion der Beschwerden, häufig auch von Begleiterkrankungen wie Schlafstörungen. Die Ergebnisse werden dieses Jahr in Fachmagazinen veröffentlicht, weitere Studien sind geplant.

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Hanf Magazin: Im Koalitionsvertrag unserer Regierung wird uns eine Legalisierung von Cannabis als Genussmittel angekündigt. Die aktiven Bestrebungen der nun dafür verantwortlichen Politiker sind dem Anschein nach aber noch nicht so richtig in Bewegung gekommen, so nimmt es jedenfalls die Community wahr. Wie schätzt Du die Lage ein?

Julian Wichmann: Die ganz groben Rahmenbedingungen sind ja auch im Koalitionsvertrag festgehalten, die Details werden entscheidend sein. Ich erwarte einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Thema, unter Einbeziehung vieler medizinischer Experten und gleichzeitig auch Verbesserungen bei der ärztlichen Verschreibung. Die geplante Legalisierung ist eine komplexe Herausforderung und wird ihre Zeit kosten. Als Fürsprecher der Ärzte und Patienten ist es uns besonders wichtig, dass die medizinische Versorgung darunter nicht leidet. Auch die Ergebnisse aus den USA zeigen: Als Patient mit Beschwerden braucht man die ärztliche Fürsorge, da es sonst zu mangelndem Therapieerfolge, höheren Dosierungen und mehr Nebenwirkungen kommt. Unsere Patienten sind häufig überrascht, wenn sie trotz eventueller Vorerfahrung von erfahrenen Ärzten behandelt werden und mit Präparatskombinationen und niedrigeren Dosierungen viel besser zurechtkommen. Aus ärztlicher Sicht sind Strains mit hohem THC-Anteil selten notwendig, im Freizeitbereich in den USA aber in der Überzahl.

Hanf Magazin: Wenn nun in Deutschland Cannabis als Genussmittel legal wird, wie würdest Du Dir einen gut regulierten Markt vorstellen? Welche Details wären wichtig? Und wie würde sich die Legalisierung auf die Praxis von Cannabis als Medizin auswirken?

Julian Wichmann: Man sollte primär die Erfahrungen aus der medizinischen Anwendung in Deutschland und auch der Legalisierung in Nordamerika einfließen lassen, um nicht die gleichen Fehler zu machen. Der Jugendschutz ist sehr wichtig, die Gehirnentwicklung ist eigentlich frühestens mit Mitte 20 abgeschlossen. Zumindest aus ärztlicher Sicht ist hier also ein unkontrollierter Zugang ab 18 Jahren nicht sinnvoll. Zudem sollten Präparate abhängig vom THC-Anteil unterschiedlich gehandhabt werden, Strains mit wenig THC und hohem CBD-Anteil sind beispielsweise eher unbedenklich. Da erfahrungsgemäß viele Patienten mit behandlungswürdigen Erkrankungen solche Fachgeschäfte aufsuchen werden, erscheint eine Grundausbildung des Personals sinnvoll, um zum Beispiel auch gesundheitliche Risiken zu erkennen und dann an Ärzte weiterzuleiten. Auch wenn es noch keine konkreten Aussagen gibt, wird die Legalisierung sicher auch im medizinischen Bereich einen Preisdruck verursachen, was am Ende Patienten helfen wird. Wir müssen aber sicherstellen, dass sich Ärzte und auch Krankenkassen aufgrund der Legalisierung nicht der Verantwortung für Patienten entziehen.

Hanf Magazin: Welche Erwartungen hast Du, welche Erwartungen hat Algea Care, an die Zukunft von Cannabis als Medizin, oder dem Status von Cannabis in der Gesellschaft allgemein? Vielen fällt es schwer, das durch Klischees und Stigmatisierung entstandene Bild der Pflanze loszuwerden. Wird sich das durch eine wachsende Anerkennung in der Fachwelt, also unter Ärzten, Wissenschaftlern und anderen Experten, ändern können?

Julian Wichmann: Deutschland ist mit diesem Gesetz zum europäischen Vorreiter geworden und die Mühlen mahlen in der Medizin eher langsam. Insofern ist für fünf Jahre schon einiges erreicht worden. Cannabis wird gesellschaftlich insgesamt immer mehr akzeptiert, das merkt man auch als Arzt, wenn man das Thema anspricht. Hier müssen wir weiter viele Vorurteile und Missverständnisse abbauen. Cannabis ist meiner Ansicht nach ein hocheffizientes Medikament, das in die Mitte der Gesellschaft gehört und als alternative Therapieform fester Bestandteil der Medizin werden muss. Mit Algea Care konnten wir bereits zuverlässigen und kompetenten Zugang zur Behandlungsform für Patienten in ganz Deutschland ermöglichen und bringen so jetzt auch die Forschung stark voran. Wir ergänzen das medizinische Versorgungsangebot in Deutschland und vereinbaren hier aktuell entsprechende Kooperationen. Besonders auf die hohe Weiterempfehlungsrate unter Patienten und auch Anzahl an ärztlichen Zuweisern sind wir stolz. Ich sehe uns als wichtigen Partner, um Cannabis als Medikament in Deutschland zu etablieren.

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