Am 23. April 2026 unterschrieb US-Justizminister Blanche die Verfügung zur Umstufung von medizinischem Cannabis auf Schedule III. Als Fund Advisor des CANSOUL Fonds – Cannabis Aktien UCITS ETF (WKN: A2PX8U) erkläre ich, warum sich damit die Investitionsthese für die Cannabis Aktien Unternehmen der USA (MSOs) fundamental signifikant verbessert hat.
Es gibt Momente, in denen ein Markt kippt. Nicht graduell, nicht schrittweise, sondern mit einem einzigen Verwaltungsakt. Der 23. April 2026 ist ein solcher Moment. Die Umstufung von staatlich lizenziertem medizinischem Cannabis von Schedule I auf Schedule III des US Controlled Substances Act ist die bedeutendste regulatorische Neuordnung des Cannabis-Sektors seit seiner Entstehung. Für uns als Investoren markiert dieser Tag den Beginn einer neuen Ära.
„Cannabis verlässt die regulatorische Grauzone – es wird bankenfähig, erstattungsfähig und börsentauglich. Was Millionen Patienten und Ärzte längst wussten, ist jetzt auch Bundesrecht: Cannabis ist ein Arzneimittel.“
Was sich für Außenstehende nach Symbolpolitik anhört, ist für Marktteilnehmer eine fundamentale Verschiebung der wirtschaftlichen Grundlagen. Die Steuerlast bricht drastisch ein. Der Bankensektor öffnet sich. Kapital, das jahrelang an der Seitenlinie stand, findet seinen Weg in den Sektor. Und das DEA-Verfahren, das am 29. Juni 2026 neu startet, wird die Grundlage für das vollständige Rescheduling aller Cannabisprodukte legen – und damit den nächsten Kursimpuls vorbereiten.
5 Positive Effekte für Investoren
1 Steuerbefreiung: Effektivsteuersatz sinkt von bis zu 70 % auf rund 21 %
Wegfall von IRS Section 280E erlaubt erstmals den Abzug regulärer Betriebskosten – Miete, Gehälter, Marketing. Cashflow-Effekt ist unmittelbar und strukturell.
2 Banking-Zugang: Ende der Cash-only-Ära – Cannabis wird bankenfähig
Mit Schedule III entfällt das Hauptrisiko für Banken und Kreditinstitute. Unternehmenskonten, Kreditlinien und Zahlungsabwicklung werden zum Standard statt zur Ausnahme.
3 Uplisting: Weg an NYSE und Nasdaq öffnet sich
Führende US-Operatoren sind bislang auf OTC-Märkte beschränkt. Schedule III schafft die regulatorische Grundlage für ein Uplisting – und damit Zugang zu institutionellem Kapital in ganz neuer Größenordnung.
4 Forschung und Pharma: Klinische Studien werden planbar
DEA-Registrierungshürden fallen deutlich. Pharma- und Healthcare-Konzerne, die Cannabis bislang gemieden haben, können aktiv werden – Produktinnovation, Patente, Erstattungsfähigkeit.
5 Institutioneller Marktzugang: ETFs, Pensionsfonds und Versicherungen können einsteigen
Schedule III beseitigt die letzten Compliance-Barrieren für institutionelle Anleger. ETFs, Pensionsfonds und Versicherungen, die Cannabis bislang aus regulatorischen Gründen ausschließen mussten, erhalten nun freien Marktzugang – ein struktureller Nachfrageschub von bisher ungekanntem Ausmaß.
Der CANSOUL Fonds – Cannabis Aktien UCITS ETF ist mit seinen 26 sorgfältig ausgewählten globalen Portfoliounternehmen genau für diesen Moment positioniert. Unser Fokus auf Unternehmen mit starker medizinischer Ausrichtung, soliden Bilanzen und internationaler Reichweite zahlt sich jetzt aus.

Ihr Daniel Stehr
Fund Advisor
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