Völlig den Alkohol ausblendend haben auch heute noch viele den Slogan auf den Lippen: „Kiffen macht dumm“. Das ist der springende Punkt: Wie dumm muss man sein, um die heutige Welt noch zu ertragen? Fälschlicherweise denken viele Leute, dass man dank einer höheren Intelligenz besser durchs Leben kommt. Das lässt sich damit erklären, dass unser Verblödungssystem uns diesen und anderen völlig absurden Unfug zwanghaft eintrichtert. Fakt ist jedoch, dass wir in einer derart hässlichen Welt leben, dass ein Mensch mit guter Wahrnehmung gepaart mit hoher Intelligenz zwangsläufig depressiv und/oder wahnsinnig werden muss.
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Wer all das bewusst wahrnimmt, was hier abläuft, kann dabei nur Schaden nehmen. Wer hingegen seine Wahrnehmung einschränkt und sich dumm macht, kann all das viel besser ausblenden. Die Vermutung liegt nah, dass Menschen mit geringerem IQ tendenziell die Glücklicheren sind, da sie sich mit der ganzen absurden Realität weniger auseinandersetzen müssen. Jetzt stellt sich die Frage, ob man dummgekifft besser durchs Leben kommt oder ob man einfach nicht genug kiffen kann, um sich wirklich weit genug runterzutakten. Oder ist man gar nicht dummgekifft, sondern nimmt diese abartige Welt nur noch bewusster wahr?
Kann man dummgekifft Fernsehen noch ertragen?
Wer einen Haushalt hat, zahlt Rundfunkgebühren, ob er will oder nicht, ob er diese Leistungen nutzt oder nicht. Wer nach über 10 Jahren mal wieder fern sieht, wird es kaum noch glauben, dass sich der einstige niveaulose Tiefstand noch weiter absenken lässt. Aber es ist ihnen gelungen. Es sticht bereits in den Augen, es schmerzt in den Ohren und das Hirn tut weh. Kein Mensch bei Verstand hält das länger als 5 Minuten aus. Kann man dummgekifft dieses heutige Fernsehprogramm noch ertragen? So dumm kann man sich nicht kiffen, man erweitert leider seine Wahrnehmung und bekommt erst recht das Kotzen. Das hält man nur noch besoffen aus. Aber je nach Sendeprogramm muss man schon so einiges weglitern, damit man sich wenigstens am nächsten Tag nicht mehr daran erinnert. Sonst straft einen das Trauma ein Leben lang.

Krieg gegen etwas, Hauptsache Krieg
Krieg gegen Drogen, Krieg gegen Terror, Krieg gegen Armut, Krieg gegen den Klimawandel, Krieg um Absatzmärkte und all das ausgetragen als Medienkrieg, das ist der vollkommen abartige Krieg, in dem wir leben. Kann man das dummgekifft alles ausblenden, um diese Welt noch ertragen zu können, oder steigert man seine Wahrnehmung und erträgt es lediglich damit, wahnsinnig zu werden? Ist das der Grund, warum Kiffer immer viel zu lachen haben, obwohl nicht nur sie seit Langem nichts mehr zu lachen haben? Sind sie gar nicht dummgekifft, sondern lachen im Wahn, da sie all das noch realisieren? Dann wäre der Alkohol vielleicht doch das „Lösungsmittel“ der ersten Wahl. Es macht immerhin nachhaltig dumm, da es als Zellgift sehr viele Hirnzellen abtötet.
Bereits während des Saufens wird man dumm, da man seine Wahrnehmung einschränkt und sozusagen im Tunnelblick nicht mehr alles oder sogar gar nichts mehr mit kriegt. Marihuana oder Haschisch hingegen erweitern den geistigen Blick und man ist eigentlich nicht dummgekifft. Man nimmt nur so viel auf einmal wahr, dass es für den Moment zu viel ist. Bei den Eindrücken, die man sich von dieser Welt machen kann, verfällt man schnell in ein wahnhaftes Lachen.
Die Frage im Kopf lautet, wie all das derart blöd und zugleich auch grausam sein kann. Beispiele müssen hier wahrlich nicht genannt werden, sie lassen sich selbst mit geringer Wahrnehmung im alltäglichen Leben allgegenwärtig finden. Vielleicht doch besser doofgesoffen als dummgekifft? Dann würde einem immerhin der Rechtsstaat nicht laufend helfen, ein beschwerliches Schattendasein zu haben. Dass Verbotspolitik historisch scheitert, zeigt ein Blick auf die Geschichte der Prohibition.
Häufig gestellte Fragen
Macht Kiffen (Cannabis) dumm?
Nein – Cannabis erweitert laut vielen Nutzern eher die Wahrnehmung, anstatt sie zu verringern. Im Gegensatz zu Alkohol tötet Cannabis keine Hirnzellen ab. Der Begriff „dummgekifft“ ist daher satirisch zu verstehen: Der Konsument nimmt die Welt oft intensiver – nicht weniger – wahr.
Ist Cannabis oder Alkohol schädlicher fürs Gehirn?
Alkohol gilt als nachweislich neurotoxisch: Als Zellgift tötet er Hirnzellen ab und schränkt die Wahrnehmung dauerhaft ein. Cannabis hat bei moderatem Konsum im Erwachsenenalter deutlich geringere neurotoxische Effekte. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Alkohol in Bezug auf Hirnschäden erheblich schädlicher ist als Cannabis.
Warum greifen Menschen zu Cannabis, wenn sie die Welt kaum ertragen können?
Cannabis verändert die Wahrnehmung und kann helfen, den Alltag aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Ob als Entspannungsmittel, zur Kreativitätsförderung oder als Auszeit vom medialen Dauerstress – die Gründe sind vielfältig. Entscheidend ist der bewusste Umgang: Wer Cannabis als Flucht nutzt, wird feststellen, dass die Probleme danach noch immer da sind.











































