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Hanfpolitik

Jahresbericht Rauschgiftkriminalität – Wieder mehr Drogentote

Zum vierten mal in Folge ist die Zahl der Drogentoten erneut gestiegen. Allein der Anstieg der Todeszahlen betreffend NPS Neue-Psychoaktive-Stoffe, (Legal-Highs) ist beängstigend. 2016 verstarben 98 Menschen an NPS, 2015 waren es noch 39 Todesopfer. 2013 gab es noch 1002 Drogentote, 2016 hingegen 1333, das ist ein Anstieg von mehr als 30%. Bayern ist dieses mal natürlich wieder an der ...

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Portugal als Vorbild für eine liberale Drogenpolitik

Fast 16 Jahre ist es her, dass Portugal sich aus dem „Krieg gegen die Drogen“ verabschiedet hat. Seitdem verfolgt das Land eine liberale Drogenpolitik, die in der weltweiten Debatte leider viel zu wenig Beachtung findet. Mit der weitgehenden Entkriminalisierung von Drogenkonsumenten wurde dort der drogenpolitische Fokus auf die Prävention und die Hilfe bei problematischem Konsum gelegt. Wie sieht die dortige ...

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Die Justiz durch sinnvollere Gesetzgebung entlasten

In den vergangenen Tagen wurde mehrfach in den Medien darüber berichtet, dass der deutschen Justiz der Kollaps aufgrund von Überlastung droht. In vielen Berichten wird Andrea Titz, die Vorsitzende des Bayerischen Richtervereins, zitiert. Diese äußert Bedenken, dass die Situation sich in Zukunft noch weiter zuspitzt, da Bund und Länder die Polizei massiv aufgestockt haben. Weil durch die zusätzlichen Polizeikräfte mit ...

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Per Volksentscheid und Crowdfunding zur Legalisierung

Der gemeinnützige Schweizer Hanfverein „Legalize it“ hat auf der schweizerischen Crowdfunding Plattform wemakeit.ch ein Projekt gestartet, welches das Ziel verfolgt, den Cannabiskonsum mittels einer eidgenössischen Volksinitiative komplett zu legalisieren. Eine Crowdfunding Aktion, die für eine Legalisierung eintritt, aber nicht nur, denn hier geht es um mehr. Es geht um Vernunft und es geht um die Souveränität eines jeden Einzelnen. Jugendschutz ...

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Cannabis und die Lüge über die Datenlage

Dass Cannabis Krebszellen tötet, hat der eine oder andere sicher schon mal gehört. Sieht man sich im deutschsprachigen Netz etwas um, mag es vielleicht so aussehen, als wäre die Datenlage tatsächlich etwas dünn. Man stößt auf Beiträge mit Titeln wie „60 Studien, welche die Wirksamkeit von Cannabis bei der Behandlung von Krebs zeigen“. Sieht man sich etwas weiter um, entdeckt ...

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Sind Kanadier vernünftiger als Deutsche?

Wenn man der Politik und den Nachrichten glauben schenken mag, sieht es ganz danach aus. Warum traut man den Deutschen einen vernünftigen Umgang mit Cannabis nicht zu? Die deutsche Politik tut sich seit Jahren etwas schwer damit, das Thema Cannabis sinnvoll anzugehen. Sind die Deutschen so verantwortungslos? Oder sind sie alle so labil, dass sie sofort schwierigste Konsummuster aufweisen würden? ...

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Portugals Drogenpolitik – Warum die Legalisierung aller Drogen Sinn machen kann

Drogen

Auf der gesamten Welt – und auch zunehmend in Deutschland – wird immer mehr über die erneute Legalisierung von Cannabis debattiert und neue Vorschläge und Möglichkeiten zur praktischen Umsetzung dargeboten. Auch, wenn die deutsche Bundesregierung noch nicht einsieht, wie ein Land von einer Legalisierung bestimmter oder sogar aller Drogen profitieren kann, so zeigt sich am Beispiel Portugals, dass eine Entkriminalisierung ...

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Marlene Mortler und was sie dazu qualifiziert, uns das Kiffen zu verbieten

Drogenbeauftragte

Schaut man sich heute unsere politische Landschaft an, so mag es den einen oder anderen Wähler geben, der sich Veränderung auf verschiedenen Ebenen wünscht. Etwa hat es kaum eine Politikerin oder ein Politiker  bisher geschafft, trotz regelmäßiger, geballter Unwissenheit und Inkompetenz „an der Macht“ zu bleiben. Die Rede ist natürlich von Marlene Mortler, der Drogenbeauftragten der Bundesrepublik Deutschland seit 2014. ...

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Hanfanbau in Deutschland – ein Millionengeschäft?

Hanfanbau in Deutschland

Der große Durchbruch in Sachen Cannabis in der Medizin ist zwar noch nicht geschafft, allerdings dürfen Apotheken nun Hanf auf Rezept herausgeben. Das ist ein Fortschritt, von dem wir viele Jahre lang nur träumen konnten. Jetzt ist er Wirklichkeit geworden und wir freuen uns über diese Entwicklung. Nun stehen bereits zahlreiche Firmen in der Warteschlange und warten auf ihre Chance. Und ...

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10 Studien die ausversehen finanziert wurden

Nun, in der Anti-Cannabis-Propaganda Agentur läuft auch nicht immer alles rund. Da möchte man offensichtliche und richtig gefährliche, ja sogar Tod bringende Argumente gegen das Cannabis ans Licht bringen und was passiert? Neue wirklich positive Ergebnisse im Bezug auf Marihuana werden veröffentlicht. Ups, da hat man jetzt aber so einiges zu tun um das wieder in die andere Richtung drehen. ...

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Die legalen Modelle der Cannabisabgabe

In den letzten Jahren hat sich in der Cannabisszene viel getan. In vielen Ländern wurden Gesetze geändert, Verbote gelockert oder die Grenzmenge erhöht. Leider gibt es immer noch nur sehr wenige Orte, an denen Cannabis komplett legalisiert, und dadurch Erzeugung, Besitz und Konsum straffrei sind. Als bestes Beispiel für eine liberale Drogenpolitik gilt unter anderem die Niederlande, die USA und ...

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Vor was haben sie Angst?

Wenn es um die Cannabis Legalisierung geht, so stoßen wir immer wieder auf die gleichen Argumentationen. Ein Argument davon wird auf Kosten unserer Jugend ausgesprochen. Man habe Angst um unsere Jugend, man wisse nicht wie diese dann auf die Legalisierung reagieren würden und vor allem würde man nur noch bekiffte Köpfe in den Klassen deutscher Schulen sitzen haben. Aber mal ...

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Die neue bayerische Cannabispetition

Wenzel mit seinem Pressemann

Vaclav Wenzel Cerveny hat sich fest gebissen Das Hanf Magazin hat bereits Anfang 2015 über Vaclav Wenzel Cerveny und sein Vorhaben, den Hanf in Bayern zu relegalisieren, mehrfach berichtet. Bereits 2015 kündigte dieser an, dass 2017 das ganz große Jahr sein werde. Los gehts mit einer Cannabispetition, die auf openpetition.de gestartet wurde. Der Sinn und Zweck ist kein Geringer, als ...

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Kiffer krank und Dealer kriminell?

Schlimm ist höchstens, was der einzelne macht, nicht aber diese Pflanze

Durch „Branding“ abgestempelt Diese vorgegebene Meinung der „Suchtkrankheit“ wird von vielen Drogenkonsumenten übernommen, die sich selber nun nicht mehr als kriminell ansehen, Dealer sehen sie teils noch immer als Verbrecher an. Dann kriegt man von Konsumenten zum Glück immer seltener zu hören, dass es schon kriminell ist, wenn man 50 Gramm besitzt oder handelt. Aber warum sollte das denn etwas ...

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Drogenfaschisten verbieten die Drogen der anderen

Dab a Party auf dem Hanfbefreiungstag in Amsterdam

Der ideologische Drogenkrieg Faschisten sind Menschen, die sich gerne als die Mehrheit, religiös und kulturell richtigen oder die genetisch Erwählten ausgeben. Mit Angst getriebene Gleichschaltung und damit parallel laufender Ausgrenzung von Minderheiten gibt Zusammengehörigkeit aus der sie Kraft schöpfen. Drogenfaschisten machen dabei keine Ausnahme. Wurde Cannabis eher aus wirtschaftlichen Beweggründen einst von den USA ausgehend verboten, so wird das Drogenverbot ...

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Es ist nicht die erste Legalisierungsbewegung

Andere wissen es also für euch besser und haben es nur gut gemeint?

Auch Hippies glaubten an Legalisierung Es gab zu Hippiezeiten eine Legalisierungsbewegung. Auch Jack Herers Aktivistenleben und sein Werk „The Emperor Wears no Cloth“ entspringen vielleicht als direkte Folge diesen Zeiten. Die Argumentation lautete, dass Hanf ein sehr schnell nachwachsender Rohstoff ist, ohne den ein Green Deal nicht funktionieren kann. Das erklärte zumindest Mathias Bröckers, der sein Werk übersetzte und „Die ...

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Kiffen als Freiheitsrecht

Cannabis ist Medizin als das Legalize Argument

Mit welchem Recht begründet sich das Cannabisverbot? Ein ganz anderer Gesichtspunkt beim Cannabisverbot ist das Freiheitsrecht. Ist es schlimm, wenn ich mich berauschen möchte? Ist es ein Vergehen, wenn ich high sein will? Wenn einige Kiffer gefragt werden, dann ist es das selbst in deren Sichtweise. Cannabiskonsum ist in Deutschland legal, nur nicht einige damit verbundene Handlungen wie der Besitz. ...

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Drogenproblem als Unterstellung

Dieses Bier ist also ein Lebensmittel und Marihuana ein Rauschgift?

Einzelfälle gibt es immer Ein ausgeprägtes Drogenproblem mit Weed hat es praktisch gesehen nie gegeben, bis dieses dieser vergleichsweise harmlosen Genussdroge unterstellt wurde. „Man muss nur eine Sache als Problem bezeichnen und sich anbieten, es zu lösen, dann ist man auch kompetent.“ Harry J. Anslinger als derjenige, der die Cannabisprohibition in ihren Anfängen in den USA prägte und sie über ...

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Gedanken zur Cannabispolitik

Die richtig schädliche Droge im Bild ist legal, die medizinisch anwendbare nicht

Pure Gehirnwäsche spielt Opfer gegeneinander aus Cannabispolitik hat nicht direkt etwas damit zu tun, dass man Cannabis anbauen kann. Sie hat eher damit zu tun, dass wir es unter Strafandrohung nicht dürfen. Als Mensch, der im Gegensatz zu vielen anderen selber denkt und nicht nur die vorgegebenen Meinungen der Gesellschaft, der Religion, der Politik und vor allem der Medien übernimmt, ...

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AGES – Österreichs staatliches Hanfmonopol laut VfGh nicht verfassungswidrig

Das Urteil des Verfassungsgerichtshofs hat sich Österreichs größter Hanfbauer Alexander Kristen von Flowery Field anders vorgestellt: Sein Unternehmen darf nach wie vor kein medizinisches Hanf anbauen. Die im Suchtmittelgesetz definierte Ausnahme von einem generellen Anbauverbot bleibt Vorbehalt des Staates. Der VfgH unter Vorsitz des Präsidenten Gerhart Holzinger hat nun seinen individuellen Antrag abgelehnt. „Die Einschränkung des erlaubten Anbaus der Cannabispflanze ...

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Hanfpolitik ist nicht immer Drogenpolitik


Nicht nur in den USA hat es Hanfgesetze gegeben, mit denen die Einwohner zum Hanfanbau gezwungen wurden, wollten sie nicht zahlen oder andere Strafen in Kauf nehmen. Das erste bekannte Hanfverbotsgesetz wäre in der Bibelgeschichte zum Paradies zu sehen, in der Adam und Eva der Apfel der Erkenntnis verboten wurde, der sinnbildlich für einige Drogen steht. Das erste bekannte Verbot, in dem explizit Hanf genannt wird, stammt vermutlich von Napoleon, der in Ägypten einem Attentat entging. Der Attentäter hatte Hanf in den Taschen, ohne diesen hätte Napoleon vielleicht sein Leben verloren oder macht Hanf nicht träge und lethargisch? Das Mörderbild hat der Hanf den Assassinen- Meuchelmördern zu verdanken, die ihn jedoch kaum zu ihren Mordakten sondern eher zur Entspannung einnahmen. Dass vielerorts Haschisch zur Berauschung konsumiert wurde, ohne dass die Leute zu Gewalttaten neigten, half nicht gegen diese Falschdarstellung. Auch die Prohibition erklärte Marihuana erst zur Mörderdroge aber von einem Jahr zum anderen wurde gesagt, die Kommunisten verteilen den Hanf, damit die Leute nicht mehr Kampffähig sind. Immer so, wie es passt.


Warum Hanfpolitik und Drogenpolitik für viele dasselbe ist


Der Antrieb für das Hanfverbot, welches von der USA ausgehend die Welt umspannt und gerade wieder eingerissen wird, wäre weniger der Punkt, dass es high macht. Dieses ist jedoch das rassistische Verbotsargument mit dem Fingerzeig auf Mexikaner, Farbige, Latinos und die frevelhaften Jazzmusiker. In Wirklichkeit ging es den Beamten nach der Beendigung der Alkoholverbote in den USA um den Erhalt von ihrem Job und der damit verbundenen Machtstellung. Unterstützern aus der Wirtschaft ging es darum, den konkurrierenden und gerade im Durchbruch begriffenen Rohstoff auszuschalten sowie rassistisch zu wirken. Dieses wären die eigentlichen Gründe für die Hanfprohibition und warum Marihuana in vielen Ländern harten Drogen gleichgesetzt wird oder gar schlimmer als diese geahndet wird. Dieses wäre der Grund, warum neben den berauschenden Hanfteilen gleich die gesamte Pflanze nicht nur in den USA verboten wurde. Da es inzwischen viele Hanfsorten gibt, die keinerlei berauschende Wirkung haben, aber für die Rohstoffgewinnung durchaus besser als andere Agrargüter sind, ist all das nicht verhältnismäßig. Wer vor dieser Zeit doch Hanf aus wirtschaftlichen Gründen brauchte, hat ihn importiert oder so angebaut, dass nur wenige Menschen Zugang gehabt hätten sowie sie eben die Nutzhanfpflanzen verwendet haben, die bereits vor den Verboten keine oder keine nennenswerte berauschende Wirkung hatten. Somit war das Komplettverbot niemals verhältnismäßig, ginge es nur um das Verbot der Droge an sich.


Wenn neben den berauschenden Pflanzen und Pflanzenteile auch alle anderen verboten oder der Umgang mit ihnen eingeschränkt wird, hat dieses eigentlich nichts mit Drogenpolitik zu tun, wird aber als diese verstanden. Politische Entscheidungen, doch wieder mehr Hanf anzubauen, wären somit keine Drogenpolitik sondern Hanfpolitik, solange dieser angebaute Hanf einen nicht berauscht. Dennoch lässt sich die Thematik nicht klar trennen, da es von vielen als „Rauschgiftanbau“ verstanden wird, wenn Nutzhanf mit einem THC Gehalt unter 0,2% auf den Feldern steht und selbst mit 2 Prozent THC Gehalt keinen high machen kann.