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Nutzhanf

Ökologisch Bauen mit Hanf

Hanf und Lehm werden seit Jahrhunderten zum Bauen verwendet. Schon früh wurden die hervorragenden Eigenschaften der Hanfpflanze erkannt und im Häuserbau für die Wärme- und Schalldämmung eingesetzt. Hanf steht heute, als ökologischer Baustoff für ein umweltgerechtes, ressourcenschonendes und gesundes Bauen und wird gerade wiederentdeckt. Der langlebige Baustoff Hanf, der extrem widerstandsfähig und fest ist, hat die idealen bauphysikalischen Eigenschaften, um ...

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Cannabis für nachhaltige Rohstoffwirtschaft

Die meisten “Kenner” werden es schon wissen, aber es gibt abgesehen von den inhalierbaren Hanfprodukten auch jede Menge Produkte aus Nutzhanf. Dazu zählen Bekleidungsmittel und Papier aus der Faser sowie Nahrungsmittel aus den gepressten Samen der Pflanze, ja sogar Hanföl als Treibstoff für Motoren wäre denkbar. Da die Hanf-faser relativ robust und somit zugfest ist, wird die Hanf-Faser auch für Verbundwerkstoffe genutzt, ...

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Was genau ist denn Nutzhanf?


In der Pflanzengattung Cannabis finden sich Sativa, Indika und Ruderalis Stämme, die jedoch abgesehen vom Ruderalis nicht direkt Wirkstoffarm sind. Dieses wird für den Nutzhanf im öffentlichen Verständnis voraus gesetzt. Sativa und Indika Genetiken haben jedoch aufgrund der Züchtungen bis über 20% THC Anteil und können somit sehr gut mit dem Zweck der Berauschung verwendet werden. Bevor Cannabis aber meist direkt komplett und das praktisch international verboten wurde, galt Nutzhanf nicht generell als Wirkstoffarm. Es war durchaus bekannt, dass indischer Hanf potenter ist als üblicher Faserhanf. Dieser konnte aber dennoch durchaus einige Prozente THC enthalten und hatte dann als Tabakersatz auch eine gewisse Wirkung. Zudem ist es für die meisten Anwendungsbereiche von Nutzhanf oder Faserhanf kein Hindernis, wenn ein hoher THC Gehalt in den Blüten steckt. Es finden sich sogar Studien, die belegen, dass THC reicher Nutzhanf für einige Anwendungsformen weit bessere Eigenschaften hat als THC armer Nutzhanf. Ginge es um Aspekte von Treibstoffgewinnung und Brennwert, dann kann die Blüte gar nicht genügend Cannabinoide enthalten. Diese Studie (aus der Erinnerung, vermutlich ist ein Bericht unter www.chanvre-info.ch zu finden) stammt jedoch vor der Zeit, in der CBD wirklich bekannt wurde. Cannabis lässt sich auch so züchten, dass weniger THC und mehr CBD enthalten ist und dieses hätte für diese speziellen Verwendungszwecke gewiss ähnliches Potenzial. Es würde den Nutzhanf oder Faserhanf für Rauschanwendungen jedoch wieder uninteressant machen, wobei er für die Medizinische Anwendung sehr interessant werden würde. Für den „Nutzen“ von Hanf ist es somit in der Regel nicht relevant, dass wenig THC enthalten ist oder dieses wäre in hoher Konzentration durchaus ein Vorteil.


Was sind denn die Vorteile von Nutzhanf?


Die Russen weigerten sich einst, die Exporte von Nutzhanf für die Segel englischer Schiffe nicht an die Britten zu exportieren und dieses ist der ausschlaggebende (allerdings durch Prohibitionisten tot geschwiegene) Punkt, warum Napoleon einst gegen die Russen los zog, was zum entscheidenden Fehler für seine Politik wurde. Hanffasern sind nässebeständig und waren der Faktor, durch den Segelschiffe überhaupt Seetauglich wurden. Zudem sind die Fasern sehr strapazierfähig, wenn sie von der richtigen Faserhanfpflanze stammen und richtig verarbeitet werden. Aus Nutzhanf kann weit mehr Papier produziert und zudem häufiger recycelt werden als durch aufgeforsteten Wald auf der gleichen Fläche. Zudem muss Hanf wenig oder gar nicht gedüngt aber generell gar nicht mit Pestiziden usw. behandelt werden sowie er weit weniger Wasser als Baumwolle verbraucht. In Baumwoll-Anbauregionen ist das Grundwasser häufig derart verseucht, dass die Menschen Jahrzehnte früher sterben. Ohne die Prohibition hätten die Sowjets ihren Baumwollanbau klein gehalten und dann würde es den Aralsee heut vermutlich noch als intaktes Gewässer geben. Zudem regeneriert und erhält Hanf die Bodenqualität, die durch andere Feldfrüchte teils mit nur einem Durchgang ausgelaugt wird. Hanf ist im Mittelalter das Armeleute- Essen gewesen, welches die Reichen verpönten. Sie starben im Schnitt deswegen auch etwas früher, da der Hanf sehr gesund ist und der Lebenserwartung zuträglich ist. Es finden sich hunderte weiterer Vorteile vom Nutzhanf im Vergleich zu anderen nachwachsen oder den fossilen Rohstoffen. Somit wird es hier immer einiges zu lesen geben.