Anzeige. Dieser Beitrag entstand in bezahlter Kooperation mit der Assertivitech s.r.o.
Ein Rolling-Tool im Taschenformat, das ohne bewegliche Teile auskommt: eine flexible Matte, ein Aluminiumstab mit Längsschlitz, mehr braucht der Blunt Roller 1881 nicht. Wir haben uns das Prinzip angesehen und zeigen in zwei Demonstrationen, wie es funktioniert.
Wer von Hand dreht, kennt die Schwachstellen: Das Papier rutscht, die Füllung verteilt sich ungleichmäßig, und am Ende sitzt der Filter schief. Rollmaschinen lösen das mit zwei Walzen und einem Gurt, sind dafür aber sperrig, gehen kaputt und produzieren immer dieselbe zylindrische Form. Der Blunt Roller 1881 des tschechischen Herstellers Assertivitech verfolgt einen anderen Ansatz.
Der Aufbau: zwei Teile, keine Mechanik
Das Werkzeug besteht aus zwei Komponenten. Die erste ist eine flexible, glatte Matte, die im Ruhezustand flach in der Hand oder in der Tasche liegt. Sie ersetzt die Rollfläche, die bei einer klassischen Maschine der Gurt übernimmt.
Die zweite ist ein Aluminiumstab mit einem Längsschlitz. In diesen Schlitz wird die Kante des Papiers eingeklemmt. Der Stab übernimmt damit gleich drei Aufgaben: Er hält das Papier, er gibt die Rollachse vor und er bestimmt über seinen Durchmesser den Durchmesser des Ergebnisses.
Bewegliche Teile gibt es nicht. Nichts kann sich verhaken, nichts leiert aus, und es gibt keinen Gurt, der reißen könnte. Das ist der eigentliche konstruktive Gedanke dahinter.

Die Grundfunktion im Video
Der Ablauf ist in der ersten Demonstration zu sehen: Papier auf die Matte legen, Kante in den Schlitz des Stabs einführen, Füllung einbringen, aufrollen und den Klebestreifen schließen.
Auffällig ist, wie wenig Fingerspitzengefühl der Vorgang verlangt. Weil der Stab das Papier fixiert und die Matte die Füllung führt, entfällt der Moment, in dem beim Handrollen üblicherweise etwas verrutscht.
Die konische Variante
Interessanter ist die zweite Funktion, weil sie etwas kann, woran klassische Rollmaschinen scheitern: eine konische Form. Bei Maschinen mit zwei parallelen Walzen ist der Durchmesser über die gesamte Länge festgelegt, das Ergebnis ist zwangsläufig ein gleichmäßiger Zylinder. Konische Formen entstehen sonst nur von Hand oder über vorgefertigte Cones.
Nach dem, was in der Demonstration zu sehen ist, entsteht der Konus über die Führung des Stabs, nicht über ein zusätzliches Bauteil. Das würde bedeuten, dass sich mit demselben Werkzeug zylindrische und konische Ergebnisse erzielen lassen, je nachdem wie geführt wird.

Was uns aufgefallen ist
Drei Details aus dem Material sind erwähnenswert.
- Der Filter sitzt bereits im Ergebnis. Auf den Produktaufnahmen ist ein fertiges Exemplar mit eingesetztem Filter zu sehen, der mehrere Durchlassöffnungen aufweist. Wer sich für die Wirkung solcher Filter interessiert, findet die Datenlage in unserem Beitrag zu Aktivkohlefiltern im Joint.
- Das Format ist flach. Zusammengelegt entspricht das Werkzeug etwa der Größe eines Kartenetuis. Das unterscheidet es von Rollmaschinen, die als Volumenkörper transportiert werden müssen.
- Die Füllung muss vorbereitet sein. Wie bei jedem Rollverfahren entscheidet die Gleichmäßigkeit des Materials über das Ergebnis. Was dabei zu beachten ist, steht in unserem Beitrag zu Cannabis-Grindern.
Was sich aus dem Material nicht beantworten lässt
An dieser Stelle gehört Offenheit dazu. Die Aufnahmen zeigen den Hersteller bei der Anwendung, und sie zeigen sie überzeugend. Was sie nicht zeigen können, ist, wie sich das Werkzeug in fremden Händen verhält.
Offen bleiben insbesondere die Fragen, wie steil die Lernkurve für Ungeübte ist, wie das Werkzeug mit unterschiedlichen Papierformaten und Papierstärken zurechtkommt, wie gut sich die Matte reinigen lässt und wie sich der Klemmschlitz über längere Zeit verhält. Für belastbare Aussagen dazu bräuchte es einen eigenen Praxistest mit einem Muster.
Was sich dagegen schon jetzt sagen lässt: Der Ansatz, auf Mechanik zu verzichten und die Form über die Führung statt über die Bauweise zu bestimmen, ist ungewöhnlich und löst mit der konischen Form ein Problem, an dem verbreitete Rollmaschinen konstruktiv scheitern.
Hergestellt wird das Werkzeug von der Assertivitech s.r.o. in Tschechien. Produktangaben, Hinweise zur Pflege und weitere Abbildungen stehen auf der Herstellerseite. Der Blunt Roller 1881 ist dort als nummerierte limitierte Auflage ausgewiesen.
Hinweis: Dieser Beitrag gibt den Stand vom 10. September 2026 wieder und ist keine Rechts- oder Gesundheitsberatung. Er enthält keine Gesundheits- oder Wirkaussage. Die gezeigten Aufnahmen stammen vom Hersteller; ein eigener Praxistest des Werkzeugs liegt uns nicht vor, entsprechende Aussagen sind als offen gekennzeichnet. Ein Rollwerkzeug ist Zubehör und sagt nichts über die Zulässigkeit des Inhalts aus: In Deutschland ist der private Eigenanbau auf drei Pflanzen begrenzt, die Weitergabe von Cannabis ist verboten, und die Weiterverarbeitung der eigenen Ernte kann strafbar sein.
Quellen: Produktaufnahmen und vier Funktionsvideos des Herstellers Assertivitech s.r.o. (übermittelt im September 2026); eigene Auswertung des Bildmaterials; eigene Berichterstattung.







































