In Zeiten, in denen überall Rohstoffe und Energie gespart werden, ist Strom dennoch billig genug, um damit Tomaten-Treibhäuser künstlich zu beleuchten, wenn das Sonnenlicht schwach wird. Mit der Hanfblüte kann weit mehr Geld verdient werden. Aber auch hier sollte der Grower wirtschaftlich arbeiten. Interessant wird es besonders in Phasen der Hanfpflanzen Blüte, die als Königsdisziplin beim Anbau gilt.
📑 Inhaltsverzeichnis
Wer mit künstlicher Beleuchtung Cannabis anbaut, sollte wirtschaftlich arbeiten
Wann Hanf in Blüte schicken, ist hierbei die entscheidende Frage. Der normale Growraum wird mit nur einer Altersstufe in der Hanfblüte betrieben. Wenn die Pflanzen den Raum nicht genügend begrünen, können diese teils nicht einmal umgestellt werden, um mit weniger Lampen für die Hanfblüte zu arbeiten. Das Ergebnis leidet, aber der Energieaufwand ist der gleiche. Wann Hanf in die Blüte schicken, ist die Frage, die entscheidet, ob der Grower mit den eingesetzten Mitteln die optimale Menge in der Hanfblüte erwirtschaftet. Eine Woche weniger oder mehr in der Vorblüte entscheidet darüber, ob der Growraum zu wenig, zu viel oder genau passend begrünt wird. Und natürlich, ob man mit dem Aufwand vor und nach der Hanfpflanzen Blüte das Optimum holt.
Mit dem See of Green das Optimum aus der Hanfblüte holen
Der See of Green ist die Technik, um Indoor mit dem getätigten Aufwand die besten Ergebnisse in der Hanfblüte zu erzielen. Die Pflanzen stehen erst ab der zweiten Blütehälfte, somit praktisch im letzten Drittel ihrer gesamten Wuchszeit, so dicht, dass von oben nicht mehr durch die Pflanzen hindurch auf den Boden gesehen werden kann. Stehen sie erheblich dichter, werden sie vom Gewicht weniger Marihuanablüten produzieren. Stehen sie weiter auseinander, passiert das Gleiche, immerhin wäre der Ernteaufwand geringer. Aber nach der Hanfpflanzen Blüte nicht höher als im ersten Fall.
Wann Hanf in die Blüte schicken? Dann, wenn sie in der zweiten Blütehälfte genauso dicht stehen werden, dass man von oben nicht mehr einen Fleck vom Boden sehen kann. Nur um es zu erwähnen: Bei regulären Genetiken (nicht Autoflower) bleiben die Pflanzen mit 18 Stunden Licht zu 6 Stunden Nachtphase pro Tag in der Wuchsphase. Danach wechseln sie mit 12 Stunden Licht zu 12 Stunden ununterbrochener Dunkelheit pro Tag in die Hanfblüte. So kann die Blütephase künstlich ausgelöst werden, die beim Autoflower von allein mit der Größe einsetzt. Hier stellt sich nicht die Frage, wann man Hanf in die Blüte stellen soll. Aber für Indoor Growräume überwiegen derzeit noch die Vorteile regulärer Genetiken, die es aber auch in feminisierter Form gibt.

Wann Hanf in die Blüte stellen?
Erstens wachsen alle Marihuanasorten bei der Hanfpflanzen Blüte etwas anders. Zudem wächst jede Sorte zu den Anbaumethoden und dem jeweiligen Geschick vom Grower langsamer oder schneller. Die Blütedauer ist hierbei für jede Sorte immer gleichlang, aber das Wachstum in den einzelnen Entwicklungsphasen kann erheblich schwanken. Wann Hanf in die Blüte stellen, ist somit immer ein Blick in die Kristallkugel. Selbst wenn einem der Seedhändler oder Stecklingslieferant die Fragen um Blütedauer und Wuchseigenschaften für die Hanfblüte beantworten kann, kommt es noch immer auf den eigenen Growraum und das eigene Geschick an.
Ein Tipp lautet, dass die Pflanzen im See of Green eine Ebene von 40 cm mit Blütenansätzen in der Hanfblüte bilden sollen.
Das Licht kommt gar nicht mehr in die tieferen Ebenen, hier sterben die Blätter sogar wegen Lichtmangel ab. Die Pflanzen sollten somit möglichst 60 cm groß werden, aber nicht höher als 100 cm, da die Leistung allein aus den oberen ca. 40 cm stammt. Es gibt Strains, die mit 40 cm in Blüte geschickt werden und nur 60 bis 70 cm in der Hanfblüte schaffen. Oder andere, die mit 15 cm Ausgangsbasis ab Blütebeginn auf über 100 cm schießen.
Zudem gibt es Pflanzen, die als ein Stab nur in die Höhe wachsen, wie es Maispflanzen tun würden und andere, die zudem mit den Trieben stark in die Breite wachsen. Auch diese Eigenschaft sollte erfragt werden. Somit kommt es nicht nur auf die Höhe, sondern auch den Abstand der Pflanzen zueinander an. So kann ab Beginn der Hanfblüte ein optimaler See of Green erzielen. Wann die Hanfpflanzen Blüte einleiten, ist somit mit jedem neuen Strain erneut die Frage.
Kann ein erfahrener Grower die nötigen Informationen erfragen, kann er jedoch hervorragend abwägen, wann er Hanf in die Blüte stellt, um den perfekten See of Green zu erzielen. Viele Grower nehmen aus diesem Grund immer den gleichen oder die gleichen Strains. Da sie hier Erfahrungswerte für die Hanfblüte haben. Wann Hanf in die Blüte stellen, ist die entscheidende Frage, ob man mit seinen Möglichkeiten wirklich das Optimum aus seiner Indoor Anlage heraus holt, die man sich jedoch selbst beantworten muss. Die eigene Erfahrung und ein paar allgemeine Aussagen zum Strain helfen hierbei enorm.
FAQ: Cannabis in die Blüte schicken
Ab welcher Größe Cannabis in die Blüte schicken?
Indoor liegt der ideale Umstellzeitpunkt zwischen 30 und 60 cm Pflanzenhöhe – je nach Sorte, Box-Höhe und Genetik. Sativa-dominante Strains strecken in der Blüte oft auf das 2- bis 3-fache, Indica-dominante Sorten meist nur auf das 1,5- bis 2-fache. Wer eine 100 cm hohe Box hat, schickt Indica-Genetiken bei 40–50 cm und Sativa-Genetiken bereits bei 25–35 cm in die Blüte. Wie schnell deine Pflanzen diese Umstellhöhe erreichen, hängt auch vom Substrat ab – Vor- und Nachteile der Systeme vergleicht der Beitrag Living Soil, Hydroponik oder Steinwolle.
Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Blütephase?
Bei regulären und feminisierten Strains wird die Blüte durch den Wechsel auf 12 Stunden Licht und 12 Stunden ununterbrochene Dunkelheit künstlich ausgelöst. Voraussetzung: Die Pflanze ist gesund, hat ein kräftiges Wurzelsystem und mindestens 4–5 Knotenpaare. Bei Autoflowering-Sorten startet die Blüte automatisch nach etwa 3–4 Wochen unabhängig vom Lichtzyklus. Ein kräftiges Wurzelsystem als Voraussetzung gelingt je nach Anbausystem unterschiedlich gut – welche Methode bessere Ergebnisse liefert, zeigt der Vergleich Living Soil vs. Hydroponik.
Wie viel wachsen Cannabispflanzen in der Blüte noch?
Der sogenannte Blüten-Stretch dauert etwa 2 bis 3 Wochen nach der Umstellung auf 12/12. In dieser Zeit verdoppeln oder verdreifachen viele Pflanzen ihre Höhe. Plane diese Streckung von Anfang an mit ein – andernfalls wachsen die Triebspitzen in die LED-Lampe und verbrennen.
Was ist der Unterschied zwischen Vorblüte und Blüte?
Die Vorblüte ist die Übergangsphase, in der erste Geschlechtsmerkmale (Pistillen oder Pollensäcke) sichtbar werden – meist 1–2 Wochen nach Umstellung auf 12/12. Erst danach beginnt die eigentliche Blüte mit dem Knospenaufbau. Wer den Zeitpunkt verpasst und Pflanzen zu groß werden lässt, kann mit Techniken wie Defoliation noch nachjustieren. Beim Gießen in der Blüte gilt: weniger ist mehr.


































