Anzeige · Dieser Beitrag entsteht in bezahlter Kooperation mit Vaporizer Shopping. Auswahl, Recherche und Bewertung der Inhalte liegen beim Hanf Magazin.
Drei tragbare Geräte der oberen Klasse, drei unterschiedliche Antworten auf dieselbe Frage. Der Vergleich zeigt weniger, welches Gerät das beste ist, als welches zu welcher Art zu konsumieren passt.
Wer bei tragbaren Vaporizern in der Premiumklasse sucht, landet schnell bei denselben drei Namen. Alle drei nennen eine Hybridheizung, trotzdem fühlen sie sich im Gebrauch deutlich unterschiedlich an, und preislich liegen sie weiter auseinander, als die gemeinsame Kategorie vermuten lässt. Der Grund liegt in der Heiztechnik und in der Luftführung, und beides lässt sich an den Datenblättern ablesen, wenn man weiß, worauf zu achten ist. Die physikalischen Grundlagen dazu haben wir in Konvektion vs. Konduktion aufbereitet.
Der Dauerläufer: Mighty+

Der Storz & Bickel Mighty+ ist das Gerät für Menschen, die lange Sessions und gleichbleibende Qualität über viele Züge wollen. Er arbeitet nach Herstellerangaben mit einer Hybridheizung, deckt einen Bereich von 40 bis 210 Grad ab und ist nach etwa 60 Sekunden betriebsbereit. Über USB-C lässt er sich laden, eine Supercharge-Funktion verkürzt die Ladezeit, und per Pass-Through lässt er sich während des Ladens weiter nutzen. Gefertigt wird er nach Herstellerangaben in Deutschland. Dosierkapseln und Ersatzteile sind einzeln erhältlich.
Die 60 Sekunden klingen im Vergleich lang, sind in der Praxis aber das Gegenteil eines Nachteils: Das Gerät heizt gründlich durch und hält die Temperatur entsprechend stabil. Wer den Vaporizer zwischendurch für einzelne Züge aus der Tasche zieht, wird sich an der Wartezeit stören. Wer ihn hinstellt und eine halbe Stunde nutzt, wird sie nicht bemerken. Dazu kommt die keramikbeschichtete Füllkammer, die mit den Dosierkapseln von Storz & Bickel kompatibel ist, und ein Zubehörprogramm, das über Jahre gewachsen ist: Kühleinheiten, Siebe, Dichtungen, Mundstücke und Dosierkapseln gibt es einzeln.
Der Schnelle mit Luftregelung: Venty

Der Venty Vaporizer desselben Herstellers geht die entgegengesetzte Richtung. Er deckt denselben Temperaturbereich ab, ist aber nach Herstellerangaben bereits nach rund 20 Sekunden bereit, ebenfalls mit USB-C-Supercharge und Pass-Through-Laden. Das eigentliche Unterscheidungsmerkmal ist jedoch der regelbare Luftstrom von bis zu 20 Litern pro Minute. Auch er wird nach Herstellerangaben in Deutschland gefertigt, lässt sich per Pass-Through während des Ladens nutzen, und Ersatzteile gibt es einzeln.
Dieser Regler ist mehr als eine Spielerei. Wer den Luftstrom drosselt, bekommt dichteren und wärmeren Dampf, wer ihn öffnet, einen leichteren Zug mit weniger Widerstand. Damit lässt sich dasselbe Gerät an sehr unterschiedliche Vorlieben anpassen, ohne an der Temperatur zu drehen. Als der Venty auf den Markt kam, haben wir ihn bereits vorgestellt.
Der Unauffällige: PAX Four

Der PAX FOUR verfolgt ein anderes Ziel. Er ist nach Herstellerangaben ebenfalls ein Hybridgerät, setzt aber auf vier vorkonfigurierte Heizmodi statt auf eine frei wählbare Gradzahl, dazu einen gegenüber den Vorgängern erhöhten Luftdurchsatz und USB-C. Eine App braucht er nicht: ein Knopf, vier Modi, fertig. Zur Aufheizzeit nennt der Hersteller keine Sekundenzahl, sondern spricht von „unter einer Minute“. Eine Ladung reicht laut PAX für etwa fünf Sessions oder rund 50 Minuten.
Wer gern selbst justiert, wird die Modi als Einschränkung empfinden. Für alle anderen sind sie der Grund, warum das Gerät im Alltag funktioniert: einschalten, Modus wählen, fertig. Dazu kommt das Aluminiumgehäuse mit 98 Millimetern Höhe, das sich unauffällig transportieren lässt, was für manche das eigentliche Kaufargument ist.
Die Unterschiede auf einen Blick
| Merkmal | Mighty+ | Venty | PAX Four |
|---|---|---|---|
| Heizsystem | Hybrid | Hybrid | Hybrid |
| Aufheizzeit | ca. 60 Sekunden | ca. 20 Sekunden | unter 1 Minute |
| Temperatursteuerung | 40 bis 210 Grad, gradgenau, mit Booster | 40 bis 210 Grad, gradgenau, mit Booster | vier feste Heizmodi |
| Luftstrom | fest | regelbar bis 20 Liter pro Minute | fest, gegenüber den Vorgängern erhöht |
| Akkulaufzeit | 6 bis 8 Sessions | 8 bis 12 Sessions | ca. 5 Sessions oder 50 Minuten |
| Laden | USB-C, Supercharge, Pass-Through | USB-C, Supercharge, Pass-Through | USB-C |
| Kammer | ca. 0,3 g, keramikbeschichtet, Dosierkapseln | ca. 0,3 g, keramikbeschichtet | Edelstahl |
| Bedienung | Tasten und Display | Tasten und Display, optional Web-App | ein Knopf, keine App |
| Hergestellt in | Deutschland | Deutschland | USA |
Alle Angaben stammen von den Herstellern beziehungsweise dem Anbieter. Wir haben die Geräte für diesen Vergleich nicht selbst vermessen, sondern die veröffentlichten Daten gegenübergestellt.
Welches Gerät zu wem passt
Wer lange Sessions mit gleichbleibender Qualität will und die Aufheizzeit verschmerzt, ist beim Mighty+ richtig. Wer schnell startbereit sein möchte und gern am Zugwiderstand schraubt, nimmt den Venty. Wer ein Gerät sucht, das ohne Einstellarbeit funktioniert und unauffällig bleibt, ist beim PAX Four besser aufgehoben.
Was alle drei verbindet: Sie sind Anschaffungen für Jahre, nicht für eine Saison. Entsprechend lohnt vor dem Kauf der Blick auf Ersatzteile und Garantie, also auf die Frage, ob es Siebe, Dichtungen und Mundstücke in zwei Jahren noch einzeln zu kaufen gibt. Bei Storz & Bickel ist das Zubehörprogramm über Jahre gewachsen, Kühleinheiten, Siebe, Dichtungen, Mundstücke und Dosierkapseln gibt es einzeln. Bei PAX sind Mundstücke und Siebe im Lieferumfang doppelt vorhanden, das weitere Ersatzteilangebot für den noch jungen PAX Four lohnt einen Blick beim Händler.
Hinweis: Dieser Beitrag gibt den Stand vom 20. Oktober 2026 wieder. Die technischen Angaben stammen von den Herstellern und vom Anbieter und wurden von uns nicht im Labor nachgemessen. Der Beitrag enthält keine Gesundheitsaussage und keine Konsumempfehlung. Geräte dieser Art sind Erwachsenen vorbehalten.
Quellen: Produktangaben von Vaporizer Shopping zu Mighty+, Venty und PAX Four, abgerufen am 8. Oktober 2026; Herstellerangaben Storz & Bickel und PAX; eigene Berichterstattung.





































