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Hydroponisch anbauen und automatisch wässern

Hydroponisch auf CoGr oder doch Steinwolle?
Hydroponisch auf CoGr oder doch Steinwolle?

Hydroponischen Anbau genau planen

Wer sich gleich einen ganzen Growraum mit mehreren Lampen einrichtet, der wird vermutlich lieber mit einer Bewässerungsanlage arbeiten, als von Hand zu gießen. Die automatisierte Bewässerung im Growraum lässt sich praktisch nur für hydroponische oder vergleichbare Systeme einrichten, da auf Erde die einen Pflanzen vertrocknen und die anderen ersaufen würden. Fast keine automatisierte Bewässerung im Growraum kann wirklich jede Pflanze exakt gießen, aber bei der Hydroponik gehört es dazu, dass etwas Wasser aus den Töpfen laufen und aufgefangen werden soll. Deswegen klappt es hier. Wie man anbaut und vor allem, wenn man hydroponisch anbauen möchte, sollte man sich vor den ersten Arbeiten am Growraum bereits sehr gut überlegen.

Wichtig ist, dass die automatisierte Bewässerung im Growraum das Wasser durch einen Filter ansaugt oder durch diesen pumpt. Ansonsten kann die Gießanlage schnell verstopfen, wer hydroponisch anbaut hat dann hohe Ausfälle. Es gibt im Growhandel einige Systeme, die gut arbeiten, wohingegen einige andere nicht wirklich zu empfehlen sind. Es handelt sich bei bewährtem Equipment z.B. um PVC Schläuche, die fest verlegt werden. In diese können dünnere Schläuche eingelassen werden, die dann das Wasser zu den Pflanzen transportieren. Es gibt jedoch auch andere Bewässerungssysteme im Gartenbereich in den Baumärkten. Es gibt hier sogar selbstreinigende Micro Drip Bewässerungspricker von Gardena, die sehr gut funktionieren sollen, wenn man hydroponisch anbauen möchte. Dazu aber an anderer Stelle mehr.

Wer hydroponisch anbaut, muss nicht nur gießen

Wer hydroponisch anbaut, muss nicht nur gießen

Hydroponisch Bewässern im Growraum

Wer mit einer Bewässerungsanlage arbeiten möchte, der wird meist hydroponisch anbauen. Dieses bedeutet, dass mehr gewässert wird, als die Pflanzen und die Verdunstung brauchen. Ca. 20% des Gießwassers fließt ab und wird aufgefangen. Es kann wiederverwertet werden, die meisten schütten dieses Wasser jedoch weg, da es mit seinen Nährstoffen nicht mehr frisch ist. Es kann auf Steinwolle, CoGr, Cocos, Blähton, Granulat oder Fließ hydrophonisch gearbeitet werden. All diese Materialien enthalten im klitschnassen Zustand noch Luft und gerade das ist wichtig, da die Pflanzen mit ihren Wurzeln auf Staunässe sehr allergisch reagieren.

Damit das Wasser der automatisierten Bewässerung im Growraum abfließen kann, müssen die Pflanzen aufgebockt werden. Wer hydroponisch anbauen möchte, hat viele Möglichkeiten. Mit Steinwoll- oder CoGr Matten arbeitet man in Plastikwannen, den Librakästen, die aufgebockt werden. Wenn man mit Cocos, Blähton oder Granulat arbeitet, dann wird dieses in Töpfe gefüllt, die auf einem Ebb- und Flow Tisch stehen können, damit aus ihnen das Wasser ablaufen kann. Oder es handelt sich um einen Fließtisch. Hier liegt einfach ein Fließ aus mehreren verschiedenen Schichten und Materialien auf der Tischplatte, auf das die Jungpflanzen gestellt werden. Die Tischoberfläche ist geneigt und von der oberen Seite wird Wasser zugeführt, das ständig an den Wurzeln vorbei zurück in den Quelltank läuft. Da sich die Ebb- und Flow Tische oder die Fließtische nicht so gut in Reihe schalten lassen und weniger flexibel sind, arbeiten viele Grower hydroponisch mit den Librakästen. Diese sind einen Meter lang und haben an dem einen Ende zwei Ausläufe. Neben diesen genannten Systemen gibt es noch viele angepasste Varianten und andere Möglichkeiten für die hydroponische oder vergleichbare Marihuanazucht. Es gibt weiterhin sehr viele spezielle Kompaktsysteme.

Fotoinfos

Titelfoto:

Diverse Bauteile oder Fertigsysteme wie diese Auffangwanne für Drainwasser können beim Indoor Marihuana eine sehr große Hilfe sein. Diese Auffangwanne kann auf passende Höhe stabil aufgebockt werden, um Librakästen in diese auslaufen zu lassen. Diese Wanne lässt sich nach einem Durchgang gut reinigen und auch platzsparend weg stellen.

Foto im Artikel:

Hier ist die erste Aufbockung für die Librakästen zu sehen. Es werden nur Eimer zum Auffangen des Drainagewassers verwendet, viele verwenden Zementkübel, die auch recht niedrig sind. Unter der Aufbockung wurde die Regenrinne montiert. Da diese Kammer nur einen Meter breit ist, wurden die Ausläufe der Librakästen mit Panzerband verklebt. Als Abläufe wurden unten durch die Librakästen mit einem Holzbohrer zehn mm große Löcher gebohrt, um den Schlauch einer Wasserwaage durch zu stecken. Das war sogar alles dicht. Damit dieser Schlauch nicht rausrutscht, wird er innen seitlich mit einer Stecknadel durchstoßen, die als Stopper dient. Der Auslauf soll immerhin frei bleiben und der Schlauch soll nur gerade eben in den Librakasten ragen. Zu sehen ist, dass die Aufbockung auf Steinfliesen aufliegt, für den Fall, dass es etwas nass wird. Dann saugt sich das Wasser nicht in das Holz und dieses gammelt nicht.

Im späteren Verlauf wurde diese Aufbockung ausgetauscht. Statt der Aufbockung wurde einfach eine Auflage auf Füßen zu den Seiten verstrebt Diese geht links und rechts von vorne bis nach hinten durch, eine Seite war natürlich wenige cm höher, um ein Gefälle zu erzeugen. Da das Gewicht nur von oben drückt, bleiben diese zu den Seiten nicht sehr stabil fixierten Auflagen stehen. Das hatte den Vorteil, dass man durch beide Auflagen bis zum Ende der zwei Meter langen Kammer gehen kann, um mit den Librakästen einfacher arbeiten zu können. Für die zu sehenden Aufbockungen muss man schon beweglich sein, oder sollte diese nicht längs, sondern Quer reinstellen und entnehmen, wenn man tiefer in die Kammer möchte.

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