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Hanf-Lobbyisten

Hanffreunde Münster bewegen Stadtrat zum CSC Antrag!

Maria Klein-Schmeink und Claudia Roth, beide MdB, am Infostand der Hanffreunde Münster

Nach knappen 2 Jahren viel erreicht, viel wird noch erreicht! Ich griff November/Dezember 2013 die Initiative vom Deutschen Hanfverband auf, einen vorgefertigten aber durch mich überarbeiteten Musterantrag an den jeweiligen Stadtrat, in meinem Fall Münster, zu stellen. Da ich kaum nennenswerte Aufmerksamkeit erhoffte, suchte ich über mehrere Wochen nach Mitstreitern und fand Micha Greif und Jonas Höltig, die bereits regional ...

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DHV Hanflobbyisten brauchen uns

Deutscher Hanfverband wird Medientauglich Den Deutschen Hanfverband, DHV, unter Regie von Georg Wurth, gibt es seit vielen Jahren als die einzigen deutschen Hanflobbyisten, die Gehälter zahlen. Diese lagen bei 40 bis 60 wirklichen Wochenstunden auf Höhe von Harz VI oder Sozialhilfe sowie natürlich Reisekosten usw. getragen wurden und man durchaus gerne reiste und auch anderes gerne tat. Der DHV interessiert ...

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Hanf-Lobbyisten

Warum Lobbyisten die Welt verändern


Demokratische Entscheidungen werden häufig an die öffentliche Meinung angepasst. Parteien in einer Demokratie wollen wieder gewählt werden sowie auch Diktaturen jeglicher Art nicht ohne wenigstens etwas Rückhalt aus der Öffentlichkeit bestehen können. Die Kunst ist jetzt jedoch nicht, das zu machen, was die Bürger wollen. Die Kunst liegt in dem Punkt, ihnen zu sagen, was sie möchten und das dann zu machen. Das ist die Arbeit von Lobbyisten. Wenn Politiker die Entscheidungen treffen, dann stehen die meisten Lobbyisten jedoch nicht auf der Gehaltsliste von Politikern, deren Parteien oder der öffentlichen Organe, sie stehen auf der Gehaltsliste der Wirtschaft, die immerhin weit mehr Geld hat und weiterhin viel verdienen möchte. Hierbei sind auch Gewerkschaften, NGOs, Bürgerinitiativen, Kirchenorganisationen, Polizei, Politik und Öffentlichkeit usw. dazu in der Lage, Lobbyarbeit zu betreiben. Dieses geht jedoch darüber hinaus, ein paar Werbeplakate zu finanzieren. Häufig muss mit den betreffenden Entscheidungsträgern persönlich gesprochen werden oder es werden gewisse Medienberichterstattungen begünstigt sowie hier und da ein paar Spendengelder und Zuwendungen oder auch andere materielle Anreize sehr hilfreich sein können. Lobbyisten sind häufig so gut, wie sie Geld einsetzen können. Es gibt jedoch auch Lobbyisten, die wenig Geld haben und dank ihrer positiven Ziele durch die Bürger gepusht werden und deswegen viel erreichen können.


Welche Hanflobbyisten gibt es?


In den USA finden sich Organisationen wie Norml, die Millionen- Etats haben und den Hanf relegalisieren wollen. Diese Finanzkraft verdanken sie meist Großspendern, die die vielen Kleinspender übertreffen. Geht es um Hanf und Lobbyisten, dann haben an anderen Orten höchstens die Hanfgegner solche Finanzkraft. Neben diesem Geld sind aber auch die vielen ehrenamtlichen Stunden und die Mitwirkung der Bevölkerung entscheidend für Hanflobbyisten. Es mag viele geben, die im deutschsprachigen Raum Überzeugungsarbeit und mehr für den Hanf leisten, am bekanntesten wäre vermutlich der DHV. Dieser unterhält bezahlte Arbeitsplätze und versucht mit der Szene, den Medien und der Politik zu kommunizieren und wird immer häufiger als Ansprechpartner wahrgenommen. Es gibt zudem den ÖHV in Österreich und viele andere kleine Grüppchen und Organisationen, die jedoch vielleicht nicht ganz den Stellenwert von Lobbyisten einnehmen, die wirklich die professionelle Meinungsformung als oberstes Ziel ansetzen.


Wenn die Finanzkraft aller Lobbyisten für den Hanf mit denen aufgewogen wird, die gegen ihn sind, dann haben Hanflobbyisten vermutlich höchstens wenige Prozente. Denn die Lobbyisten der Gegenseite profitieren nicht nur von ihren offiziellen Geldern in der Buchführung, sondern es wird ihnen von vielen Seiten zugearbeitet. Die jüngsten Erfolge der Hanflobby in den USA lassen sich demnach nur damit erklären, dass viele kleine Bürger bei der richtigen Sache mitwirken und diese überall unterstützen und die Idee weiter tragen. Deswegen kann der Hanflobbyist auch im deutschsprachigen Raum ohne jährliche Millionen Etats einiges erreichen und hier wird berichtet.