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Cannabis Social Clubs

Angst um Barcelonas „Cannabis Social Clubs“

Seit 2011 gibt es in Barcelona, Spanien, sogenannte „Cannabis Social Clubs“. Anders als in den Amsterdamer Coffeeshops, ist der Zutritt zu den barcelonarischen Cannabis Clubs nur Mitgliedern gestattet. Die ursprüngliche Vereinsidee dieser Clubs war es, dass sich alle Mitglieder, wenn auch nur flüchtig, kennen sollten. Doch das ist bei über 10.000 Mitgliedern nicht mehr realisierbar. Eigentlich waren die Cannabis Clubs ...

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Nicht produzierender Cannabis Social Club

Cannabis Social Club: Nicht blühende Marihuanapflanzen sind in Österreich legal!

Wege entstehen, indem man sie geht In Belgien war Cannabisanbau für die Produktion sowie der Besitz von Marihuana genau wie in Deutschland, Österreich und der Schweiz (Besitz kleiner Mengen nur noch Ordnungswidrigkeit) illegal, bis Trekt uw Plant einen Weg ging, der vorher noch nicht da war: Sie gründeten einen Cannabis Social Club und bauten für Clubmitglieder nur deren Eigenbedarf an, ...

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Cannabis Social Clubs

Wie funktionieren CSCs?


Dass heute sogar vielen Nichtkiffern der Begriff „Cannabis Social Club“ oder kurz CSC ein Begriff ist, liegt an einer rechtlichen Auslegung der Verbotsgesetze in Spanien. Anbau, Verarbeitung, Handel, Lagerung, Import, Export usw. sind genau wie in anderen Ländern verboten und bringen einen in den Knast. Die konsumbezogenen Handlungen eines jeden Einzelnen sind jedoch nicht illegal, vielleicht auch nicht richtig legal aber es passiert eben nichts Dramatisches. Vielleicht werden einem die Taschen geleert. Aber wenn es konsumbezogene Handlungen sind, ist das nicht viel sowie alles andere, was in anderen Ländern zwangsläufig passieren würde, eben nicht passiert.


Der Cannabis Social Club ist die Spanische Idee, einen Verein zu gründen, um für alle Mitglieder zusammen den gesamten Eigenkonsum anzubauen, zu verarbeiten, zu lagern und gegen Unkostenpauschale zu verteilen. Patienten zahlen hier häufig etwas weniger. Es wird jedoch nur für Vereinsmittglieder angebaut und an diese abgegeben, sowie es keine Gewinnabsicht gibt, wodurch es sonst möglicherweise Drogenhandel wäre. Es kann nur ein erwachsener Mensch Mitglied werden sowie es Regelungen gibt, die von allen Mitgliedern eingehalten werden müssen. Die Weitergabe an andere Personen außerhalb des CSCs und vor allem an Jugendliche wären Ausschlussgründe.


Es gibt in Spanien zwei Konzepte: Eine CSC Variante setzt sich eine Obergrenze für Mitglieder und nimmt dann niemanden auf. Die andere Variante setzt sich diese Obergrenze nicht und vergibt Mitgliedschaften teils auch an Touristen.


In Belgien haben Aktivisten dieses Recht, einen CSC zu gründen und zu betreiben, erkämpft. Durch sie ist der Eigenanbau weniger Pflanzen pro Person legal geworden und ein CSC darf für seine Mitglieder alle Pflanzen anbauen und Abgabe- und Konsumräume unterhalten.


Welche Vorteile haben CSCs?


Wenn jeder wenige Pflanzen für sich anbauen darf, wozu dann einen CSC gründen? Da es nicht wirtschaftlich ist, so wenige Pflanzen anzubauen, da Ausfälle kaum kompensiert werden können, da viele nicht begabt sind, keine Zeit haben, aufgrund ihrer Erkrankungen nicht einmal dazu imstande wären oder einfach keine Lust dazu haben.


Wenn man einen Raum einrichtet, muss dieser erst verfügbar sein. Wenn der gleiche Aufwand für zwei anstelle von zehn Pflanzen betrieben wird, ist das wirtschaftlich und ökologisch nicht Sinnvoll. Bei größeren Anbaumengen lässt sich eher eine Qualitätskontrolle durchführen. Außerdem sind CSCs geselliger, sowie besser verschiedene Sorten angebaut werden können. Zudem ist es ein Verein, der für die vereinsbezogenen Handlungen seiner Mitglieder haftet und diese somit schützt.


Ohne CSC würden viele auch nicht selber anbauen und müssten wieder vom Schwarzmarkt mit all den damit verbundenen Gefahren kaufen. Hier würde wieder dem organisierten Verbrechen Geld zugeführt, mit dem eben auch Waffen gekauft werden, um sie einzusetzen. Dank den CSCs würden die Kartelle und Mafiabanden weniger Millionen für ihren negativen Einfluss auf den Frieden, die Wirtschaft und die Demokratie haben. Deswegen ist es im öffentlichen Interesse, wenn Kiffer auch im deutschsprachigen Raum CSCs gründen und betreiben dürften, diese arbeiten bereits daran und hier wird darüber berichtet!