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Firefly 2 – Vapo Produkttest mit gemischtem Fazit

Firefly 2 ready to fly
Firefly 2 ready to fly

Bei einem Preis über 300 Euro erwartet man sich als Kunde schon einiges von einem mobilen Vapo. Der Firefly 2 hat auch einiges zu bieten. Er hat jedoch auch seine Schwachstellen, auf Grund dessen er nicht jedem empfohlen werden kann. Viele sind vom Firefly 2 erst einmal enttäuscht, ändern ihre Meinung jedoch nach der Eingewöhnung und sind dann mitunter hellauf begeistert. Das liegt daran, dass die richtige Konsumtechnik zum Einen erlernt werden muss. Zum Anderen bleibt der Firefly 2 ohne Smartphone und der Firefly App in der Grundeinstellung, die vielen zu mild sein könnte.

Für die kostenlose App wird iOS 8.0, Android 5.0 oder eine jeweils höhere Version benötigt. Dann kann der Anwender zwischen fünf Temperaturstufen wechseln.

In Farenheit sind es 340 – 360 – 380 – 400 – 420 und ausschließlich für Extrakte 500 Farenheit.

Das sind in Celsius 171 – 182 – 193 – 204 – 215 und ausschließlich für Extrakte 260 Celsius.

Wer mit seinem Firefly 2 Extrakte verdampfen möchte, muss vorher das Mesh-Pad einlegen und darf nur wenig Extrakt auf dieses geben. Es sollte ein sehr reinesr Extrakt sein – mit Haschisch funktioniert es nicht. Die nötige Temperatureinstellung kann nur über die App erfolgen. Das ist leider ein entscheidender Nachteil.

Die Vorteile des Firefly 2

  • Kurzanleitung direkt unter dem Karton
  • Unumstritten ist der neutrale und extrem milde Dampf durch die Kühlung
  • Die Verarbeitung samt der Materialien ist sehr hochwertig – das Außengehäuse ist mit einer soliden Magnesiumlegierung geschützt, innen kühlt Borosilikatglas, was dazu beiträgt, dass die Heizeinheit durch ständiges aufheizen und kühlen nicht brüchig wird
  • Der Firefly 2 liegt sehr gut in der Hand, entfaltet eine sehr gute Wirkung und gehört zu den High-End Geräten
  • Auch ohne App eingeschränkt bedienbar
  • Mit dem Firefly 2 kann mobil konsumiert werden
  • Mit der Konvektions-Hitze werden die Kräuter nur beim Ziehen erhitzt, das schont die Kräuter und den Akku
  • In nur drei bis fünf Sekunden heizt der Firefly 2 auf und kann beim zeitnahen Ziehen ohne diese Aufheizzeit direkt wieder genutzt werden
  • Eine einfache und schnelle Reinigung ist möglich
  • Die leicht wechselbaren Teile können einzeln nachbestellt werden, es kann auch ein andersfarbiger Deckel, ein eigener Akkulader oder Adapter für das Auto erworben werden
  • Ein Reserveakku, die Ladeschale und etwas Zubehör liegen in der edlen Verpackung bereits dabei

Die Nachteile des Firefly 2

  • Ohne App kann die Temperatur nicht laufend geändert werden, womit bei niedriger Stufe nicht alles aus den Kräutern geholt wird
  • Für den optimalen Genuss soll zehn Sekunden inhaliert werden, Anwender mit schwacher Lunge schaffen das nicht, da sie gegen Widerstand ziehen
  • Ohne die richtige Rauchtechnik wird der Firefly 2 nicht sein volles Potenzial entfalten
  • Es ist nicht ganz leicht, das Konzentrat Pad wieder aus der Kräuterkammer zu entfernen
  • Ohne App können Extrakte nicht einmal verdampft werden, womit auch die Mesh-Pads überflüssig wären
  • Während des Ladens kann man nicht ziehen – man kann nur mit Akkulader oder Ladestation und nicht allein USB Kabel
    laden
Happy Unboxing

Happy Unboxing

Kurzanleitung direkt unter dem Karton

Kurzanleitung direkt unter dem Karton

Die richtige Saugtechnik mit dem Firefly 2

Beim Firefly 2 wird nicht wie bei vielen anderen mobilen Vapos mit der Konduktions- sondern der Konvektions-Hitze gearbeitet. Die Kräuterkammer wird nicht aufgeheizt und auf Temperatur gehalten, wobei kein unnötiges Verbrennen der Kräuter stattfindet, wenn gerade nicht am Vapo zieht. Die Kontakte zu den Seiten werden mit den Fingern berührt. Innerhalb von Sekunden heizt der Firefly 2 auf, es kann gezogen werden, die Kontakte werden wieder losgelassen. Wird in kurzer Zeit wieder gezogen, muss nicht einmal mehr vorgeheizt werden. Nicht allein die Kammer, sondern vor allem die Luft wird erhitzt und wirkt nur beim Ziehen auf die Kräuter ein.

Zumindest beim Firefly 2 muss damit auch das „Saugen“ angepasst werden, um wirklich die Wirkstoffe aus den Kräutern heraus zu kitzeln. Optimal ist es, wenn beim Inhalieren direkt auf Lunge gezogen wird. Es wird nur langsam gezogen, da auch ein Widerstand entsteht. Wer es milder mag, der zieht kürzer, sonst länger. Wer schwach auf der Lunge ist, kann also nicht auf diese Weise ziehen. Es ist echt anstrengend und man kann nicht direkt wieder ziehen, sondern muss sich immer erst kurz erholen, womit man vielleicht auch nicht zu viel auf einmal zieht. Mit der Anstrengung steigt vielleicht auch der Puls und die Wirkung wird intensiver empfunden?

Die schlechtere Alternative ist, dass man den Mundraum voll zieht, den Inhalt auf Lunge nimmt, wieder den Mundraum füllt und wieder auf Lunge nimmt. Das macht man ohne abzusetzen, bis die Lunge soweit voll ist. Man muss sehr darauf achten, nicht zu paffen, sondern den Dampf in die Lunge zu ziehen.

Wenn wirklich zehn Sekunden am Stück gezogen wird, dann strömt die Luft von unten in die Kräuterkammer, die die Hitze auch von unten erhält. Da die Kräuterkammer nicht ebenerdig, sondern nur bis zur abschließenden Rundung gefüllt wird, werden die mittelfein zerriebenen Kräuter beim Ziehen verwirbelt. Durch das Sichtfenster kann man das so eben noch beobachten, während gesogen wird. Dank dem Sichtfenster kann auch ohne ein Öffnen gesehen werden, wie weit die Kräuter schon aufgebraucht sind.

Wird die Kräuterkammer randvoll gepackt, was ebenfalls funktioniert, dann können die Kräuter bei hoher Temperatur unten ankohlen. Der Deckel kann abgenommen werden, um die Kräuter gelegentlich zu rühren. Vor dem Schließen sollen wieder alle Krümel in der Kräuterkammer vom Firefly 2 liegen. Diese sollen nicht auf der ebenen Fläche oder bei der Dichtung zur Seite vom Deckel anhaften.

Beim Verwirbeln kohlen die Kräuter auch bei hoher Temperatur nicht an der Bodenpfanne an und die Hitze kann gleichmäßig wirken. Dafür müssen die Kräuter aber fein und dennoch nicht zu fein zermahlen und zugleich trocken sein.

Es soll von Anfang an auf die richtige „Saugtechnik“ geachtet werden, damit der Firefly 2 sein Potenzial entfalten kann und man es nach zwei Wochen von ganz alleine richtig macht. Viele Anfänger ziehen entweder nicht richtig oder haben noch nicht die App für die Feineinstellung gefunden.

Das Konzentrat schmilzt bereits dahin

Das Konzentrat schmilzt bereits dahin

Es können auch richtig reine Extrakte verdampft werden

Es können auch richtig reine Extrakte verdampft werden

Extrakte verdampfen

Wer den Firefly 2 mit der App einstellen kann, der kann auch Extrakte verdampfen. Diese sollen möglichst rein sein. Auch ein gutes Haschisch würde nicht genügen, es sollen wirklich Extrakte sein, die zum Dabben taugen. Es gingen auch noch reinere Extrakte. Das Konzentrat Pad wird vorsichtig eingelegt, bis es auf dem Boden liegt. Schwieriger ist es, wenn man dieses Mesh-Pad wieder entnehmen möchte. Hier kann man ganz vorsichtig mit einer spitzen Nadel schräg für einen Milimeter in das Pad stechen und es heraus hebeln. Schöner wäre es, wenn das Pad zu einer Stelle einen Wulst hätte, um es mit einer Pinzette greifen zu können. Bevor das Pad entnommen wird, sollte der Firefly 2 noch einmal aufheizen, damit es nicht festgebacken ist.

Extrem wichtig ist, dass nur sehr wenig vom Extrakt auf das Pad gegeben wird. Es wären zwei bis drei Tropfen oder eine Kugel so groß wie ein Stecknadelkopf. Wer zu viel Extrakt auf das Pad gibt, dem läuft es zwischen den Firefly 2 und dessen Deckel oder noch schlimmer, es läuft in die Heizkammer. Diese soll über 10 Sekunden aufgeheizt werden, um nun in den Firefly 2 hinein zu blasen. Das Extrakt wird heraus geblasen, um das Gerät wieder schüssig zu machen.

Bei richtiger Anwendung heizt man kurz auf und nimmt dann 5 bis 10 Züge wie von einer Zigarette. Es kann also der Mundraum gefüllt werden, um den Mund leicht zu öffnen und dabei die Luft durch den Mund zu inhalieren. Die Wirkstoffe werden über die Lunge immerhin viel effektiver aufgenommen, müssen aber nicht lange in dieser bleiben.

Ohne die Firefly 2 App geht es eigentlich nicht

Die App für den Firefly 2 gibt es für iOS ab 8.0 und für Android ab 5.0. Der Firefly 2 muss erst mit dem Smartphone verbunden werden. Es können zugleich Updates über das Smartphone auf den Firefly 2 erfolgen. Es kann zwischen den Temperaturstufen gewählt werden und diese Stufen auch noch weiter angepasst werden können. Weiterhin kann per App eingestellt werden, dass nicht beide Kontaktknöpfe, sondern nur einer oder ein beliebiger zur Bedienung berührt werden müssen. Außerdem sieht jeder mit einem Blick prozentgenau, wie voll der Akku noch ist.

Vor dem Verwenden bitte den Akku laden

Vor dem Verwenden bitte den Akku laden

Nur eine LED am Firefly 2

Mit nur einer LED signalisiert der Firefly 2 dem User, ob gezogen werden kann oder nicht und wie voll der Akku schon geladen wurde. Die LED kann grün, rot und blau blinken oder leuchten. Blau blinkt die LED nur, wenn der Akku geladen wird. Das soll vor dem ersten Verwenden geschehen. Wenn die Ladestation am Netzteil hängt, dauert das Laden nur 45 Minuten, wird sie an eine Notebook-USB Buchse geklemmt, dauert es länger. Nach einigen hundert Mal laden wird der Akku schwächer und sollte gewechselt werden. Die blaue LED blinkt ein bis vier mal, je nach Ladestand. Ist der Akku voll, blinkt die blaue LED durchgehend.

Wird der Firefly 2 mit Kräutern bis auf passende Höhe gefüllt und ordentlich geschlossen, werden Zeigefinger und Daumen auf die Kontakte gelegt. Die Lampe blinkt zuerst grün. Leuchtet sie durchgehend grün, kann gezogen werden. Leuchtet die LED durchgehend rot, muss der Firefly 2 kurz auskühlen, bis er wieder verwendet werden kann. Blinkt die LED rot, soll der Akku geladen werden. Damit dieser nicht Schaden nimmt, heizt der Firefley 2 nicht mehr auf.

Die Luft strömt durch die Seiten ein, das Runde ist der Sensor, der nur auf die Finger reagiert

Die Luft strömt durch die Seiten ein, das Runde ist der Sensor, der nur auf die Finger reagiert

Was sagt der Tester?

Der Firefly 2 wurde durchaus gewissenhaft getestet, eine Zweitmeinung von einem Cannabispatienten soll hier jedoch nicht außen vor bleiben. Dieser verwendet derzeit den Flowermade mini pro, der rund 120 Euro kostet.

„Flowermade ist zwar schlechter zu befüllen und zu reinigen, aber durch die kompakte Bauweise und die Digitalanzeige meiner Meinung nach etwas besser. Für Leute, die nur zu Hause rauchen und Patienten würde ich allerdings den Firefly empfehlen.“

„Für unterwegs halte ich den nicht so gelungen, da es meiner Meinung nach passieren kann, dass man da drauf drückt und der aufheizt.“
Anmerkung: Nein, das kann nicht passieren, da die Sensoren nicht auf Druck, sondern nur auf die Finger reagieren.

„Die App halte ich persönlich für unnütz. Man hätte da besser am Gerät einen Schalter o.ä angebracht.“
Anmerkung: Oder einen dritten Knopf, mit dem man nur die Temperaturstufe einstellt und das über die LED signalisiert, bevor dann die Finger auf die eigentlichen Sensoren gelegt werden.

„Der Rauch ist aber sehr angenehm, da dieser über das Glas im Inneren abgekühlt wird. Nach 3-4 benutzen sollte man aber reinigen, weil das Glas anfängt leicht zu kleben. Rauch entsteht nicht viel, auch nicht auf der höchsten Stufe (wohlgemerkt nicht die Konzentratstufe).
Der Geschmack ist allerdings vorzüglich (also mit dem Rauchwerk welches ich hatte), man hat ein angenehmes Aroma im Mund. Die Wirkung kommt schleichend, ist aber anhaltend. Man neigt dazu, überzudosieren.“

„Für die Größe des Gerätes finde ich es auch etwas seltsam, dass der Akku schnell leer geht.“
Anmerkung: Das liegt an der anderen Heiztechnik, mit der etwas mehr Platz im Gerät benötigt wird. Es liegt in der Lieferung direkt ein Ersatzakku sowie man daheim den Firefly 2 immer schnell auf die Ladeschale legen kann, wie man es auch mit dem Telefon macht.

Auf Nachfrage, ob der Firefly 2 am Anfang schon gut war, erklärte dieser Tester, dass er ihn zuerst nicht gut fand, zum Schluss aber doch, da er die richtige Verwendung erlernte.

Der Firefly 2 mit kleinem Makel, dem Kunststoff-Mundstück

Der Firefly 2 mit kleinem Makel, dem Kunststoff-Mundstück

Der andere Anwender

Siehe da, im Bekanntenkreis nutzt jemand den Firefly 2 und machte mich eigens darauf aufmerksam, dass die meisten Nutzer diesen zuerst noch nicht so gut finden. Man muss sich erst ein wenig an den Firefly 2 gewöhnen und ihn kennen lernen. Dieser Vapo der High-End Klasse wäre absolut geschmacksneutral, sehr mild und bringt das Aroma der jeweiligen Kräuter perfekt über.

Wer hingegen beim Konsumieren das Ritual liebt und am gefüllten Firefly 2 nur noch zieht und nicht einmal mehr eine Aufwärmzeit abwarten muss, der wird vielleicht etwas vermissen. Aber auch wer den leicht kratzigen Geschmack vom Rauchen oder vom heiß Vaporisieren mag, kommt beim Firelfy 2 wegen der extrem guten Kühlung und den völlig geschmacksneutralen Materialien nicht auf seine Kosten.

Der handliche Firefly 2 wäre für Patienten ohne Lungendefiziete jedoch sehr gut geeignet. Es handelt sich in jedem Fall um ein Spitzengerät, dessen Preis man sich jedoch erst einmal leisten können muss.

„Der F2 verwendet Konduktion und Konvektion. Und zwar nicht linear, sondern es gibt eine ansteigende Temperaturkurve, so dass Terpene und unterschiedliche Cannabinoide optimal verdampft werden.“

„Du hast den Bewegungssensor, der verhindert, dass der F2 versehentlich aufgeheizt wird, wenn er in der Tasche ist oder auf dem Tisch liegt. Daher hat er auch keinen konkreten Ausschalter. Er ist übrigens sehr robust, der Deckel geht nie auf und natürlich gibt es auch eine Tasche vom Hersteller.“

„Neben dem besten Geschmackserlebnis für Kräuter gehört der F2 auch zu den allerbesten Verdampfungserlebnissen für Konzentrate im Vaporizer-Bereich. Kaum ein Vaporizer kann so lecker und gut Konzentrate verdampfen.“

Den sehr milden und authentischen Genuss, das leichte Reinigen, das gute Gefühl in der Hand sowie beim Anblick und die Anfangsprobleme kann ich als Autor hier bestätigen. Die anderen beiden Anwender vaporisieren oder dabben täglich aus medizinischen Gründen, kennen viel mehr Modelle und haben an diesen Stellen damit auch sehr wertvolle Aussagen gemacht, die in der gesamten Bewertung einfließen.

Nicht zu grob und nicht zu fein

Nicht zu grob und nicht zu fein

Vorsichtiger Umgang und Reinigen

Der Tester brachte den Firefly 2 zurück und das Mundstück aus Kunststoff saß nicht mehr richtig drinnen. Das ist nicht schlimm, zeigt aber, dass ein sorgsamer Transport in einem speziellen Transportbehältnis angebracht ist. Eine alte Handysocke würde eventuell schon gehen. Man kann den Firefly 2 alternativ auch in ein Tuch rollen und dieses mit zwei Gummibändern fixieren, wenn der Firefly 2 wirklich in einem Rucksack oder einer Hosentasche mit anderen harten Gegenständen mitgeführt wird. Dann passiert nichts und man findet das Mundstück schnell wieder.

Das Mundstück kann zur einen Seite gedrückt und damit ausgerastet werden. Dann wird es nach vorne raus gezogen. Man steckt es einfach gerade wieder rein, drückt zuerst auf die eine Kante, dann auf die andere und es sitzt wieder drinnen.

Beim Batteriedeckel viel auf, dass dieser mit den vier Schubrasten mit einer nicht eingerastet war. Hier legt man den Deckel passend auf und drückt zu beiden Enden mit den Daumen und schiebt den Deckel in die Einrastung. Die Batterie muss immer erst mit der Seite ohne Kontakte rein geschoben werden, um sie dann auf die Kontakte drauf zu senken.

Der Firefly 2 und dessen Deckel sind magnetisch, es reicht jedoch nicht, um das gute Stück in den Türrahmen aus Metall zu kleben. Darum geht es auch gar nicht, es soll nur der Deckel auf dem Firefly 2 kleben. Dieser soll zum Einen richtig rum und zum Anderen exakt aufgeschoben werden. Der Deckel hat zu den Seiten eine Gummidichtung, die sich möglicherweise schnell löst. Besser ist es, Kräuterreste einfach runter zu pusten und nur die Spiegelfläche im Innern vorsichtig mit einem Stück Haushaltsrolle und Reinigungsalkohol (muss kein Trinkalkohol sein) zu reinigen. Dann müssen nicht laufend die Reinigungstücher nach bestellt werden, die als Lösungsmittel auch Alkohol verwenden. Auch der Firefly 2 kann sehr gut mit der in Alkohol getränkten Haushaltsrolle gereinigt werden. Extrem wichtig ist jedoch, dass der Alkohol nicht in die Kräuterkammer läuft. Wenn ein sauber Pusten hier nicht mehr reicht, kann ein Wattestäbchen mit Reinigungsalkohol (in keinem Fall Reinigungsbenzin) befeuchtet und zum Reinigen verwendet werden.

Neben dem Pusten und Reinigen mit einem in Reinigungsalkohol getränkten Stück Haushaltsrolle kann zum Säubern auch der mitgelieferte Pinsel verwendet werden. Dieser kann gelegentlich sehr hilfreich sein, um Krümel zu lösen und dann weg zu blasen.

Es ist völlig normal, dass kleine Pflanzenteile beim Ziehen zwischen den Firefly 2 und dessen Deckel gesogen werden. Diese können zurück geschoben werden, wenn sie noch nicht durch sind. Eine Ladung muss nicht in eins verdampft werden, sondern kann auch bis zum nächsten Tag im Firefly 2 bleiben.

Hier kann noch gezogen werden

Hier kann noch gezogen werden

Das Fazit zum Firefly 2

Jedes Produkt hat seine Stärken und Schwächen und nicht jedes Produkt eignet sich für jedermann. Der Firefly 2 macht als High-End Vapo keine Ausnahme. Wem es wirklich um den extrem milden Dampf und unverfälschten Geschmack geht und wer auch die mobile Welt bereits erreicht hat, der braucht für den Firefly 2 nur noch gelegentlich die Steckdose oder Powerbank, um den Akku zu laden.

Es gibt allerdings auch Menschen, die voll im Leben stehen und nicht zum alten Eisen gehören, die nicht alles mit der App machen wollen und beim Inhalieren auch abgesehen der Wirkung noch etwas fühlen wollen. Andere wollen leichter ziehen können. Weiterhin fehlt vielen einfach das nötige Kleingeld, um Preise über 300 Euro für einen Vaporizer zu stemmen. Andere konsumieren nur gelegentlich und wollen für den Vapo deswegen nicht viel Geld ausgeben.

Am sinnvollsten wäre es, sich den Firefly 2 bei einem Bekannten für zwei Wochen zu leihen, selbst wenn dieser einen Pfand dafür verlangt. Schon sieht man es selber, ob einem dieser High-End Vapo gefällt, viele werden sich schon nach einer Woche ihren eigenen bestellen.

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