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Der E-Pen Hanfliquid Produkttest von Hanf Liquid

Der E-Pen ohne Mundstück
Der E-Pen ohne Mundstück

Nikotin aufnehmen oder leckeres CBD genießen

Auf der Mary Jane 2016 in Berlin treffen wir vom Hanf Magazin nach der Cannabis XXL zum zweiten mal auf Yasin, dessen Unternehmen „Hanf Liquid“ E-Pens und Hanfliquids vertreibt. Aus dem tiefsten Bayernland verwendet Hanf Liquid Bestandteile vom EU zertifizierten Nutzhanf. Aus diesem werden Hanfaromen und auch das Hanfaroma CBD gewonnen. Das einfache Hanfaroma wird allen Hanfliquids zugesetzt. CBD ist in den einfachen Sorten mit und ohne Nikotin bis maximal 5% enthalten. Der Gehalt wird eher deutlich unter 5% liegen. Das CBD Hanfliquid „Gold“ enthält genau 5% Cannabidiol, mehr darf man nicht ohne gesonderte Genehmigungen im innerdeutschen Markt handeln. Der Genehmigungsaufwand wäre für Hanf Liquid unrealistisch hoch. Das Hanfliquid „Gold“ mit 5% CBD ist deutlich teurer aber genau im preislichen Rahmen von dem was ein Hanfliquid mit 5% CBD derzeit kostet. Alle Liquids enthalten bis maximal 0,2% THC und sind damit in der EU und auch der Schweiz legal. Für den Konsum wird auf der Website ein E-Pen geboten.

Zum Ende der Messe, während die Stände schon abgebaut wurden und alle entspannt beieinander standen, haben wir vom Hanf Magazin noch zwei E-Pens mit 2 x 10 ml Hanfliquid Tropical Sun ohne Nikotin erhalten. Die E-Pens sind vorgetankt, einer enthält das nikotinfreie Hanfliquid Tropical Sun, der andere das nikotinfreie „Gold“, welches zusätzlich 5% CBD enthält. Hier folgt nun der E-Pen Produkttest, der etwas holperig aber deswegen auch hilfreich ausfallen wird. Die Hanf Liquid Website sowie die E-Pen Verpackungen verzichten weitgehend auf Bedienungsanleitungen. Die Tests zu den Hanfliquids erfolgen in gesonderten Berichten.

Hanf Liquid auf der Mary Jane 2016

Hanf Liquid auf der Mary Jane 2016

Wie genau funktioniert denn der E-Pen?

Der E-Pen baut sich aus mehreren Teilen zusammen. Es ist einmal der Griff, der auch den Akku enthält, der auf den USB Ladestecker geschraubt werden kann. Das Liquid wird vermutlich sogar durch diesen durch und wieder zurückgezogen. Dann gibt es den Atomizer. Dieser erwärmt das Hanfliquid, damit es verdampfen kann. Es handelt sich um das Metallteil mit dem Liquidtank und darauf der Mundspitze, die sich leicht wechseln lässt. Der Atomizer wird auf den Akku geschraubt und schon kann gezogen werden. Beim Ziehen leuchten hinten die LED Lichter auf und für die Größe kann man ordentliche Nebelwolken hinterlassen.

Beide E-Pens mit einer modifizierten Verpackung

Beide E-Pens mit einer modifizierten Verpackung

Den E-Pen auftanken

Jetzt wäre eine kleine Gebrauchsanleitung gut gewesen, da keinerlei Erfahrungswerte mit E-Zigaretten vorlagen. Also wurde erst einmal alles falsch gemacht. Warum auch nicht? Deswegen ist der erste E-Pen auch hinüber. Es wurde die Spitze abgenommen, dann der kleine Stopfen, den man nicht verlieren darf. Dabei war der Atomizer jedoch noch auf dem Akku geschraubt und die Luftöffnungen wurden nicht zugehalten. Also wurde mit der Flasche etwas Liquid nachgegeben aber die Einfüllspitze erschien zu dick, es wurde erst einmal aufgegeben. Später wurde eine 10ml Einwegspritze mit Nadel bestückt, um das Liquid damit hochzuziehen. Dieses ist zähflüssig und schwer aufzuziehen, es wird aber nicht später die Nadel verkleben. Damit wurde nun der Atomizer, der auf dem Akku geschraubt war, nachgefüllt. Dabei lief schon die Hälfte vom Liquid aus den Luftlöchern, bevor das erste mal gezogen wurde. Dann wurden diese beim nächsten Nachfüllen zugehalten.

Zumindest ging es nun los, dass dieser E-Pen nicht mehr ganz dicht war. Das Liquid kam aus den Luftlöchern zwischen Atomizer und Akkugriff sowie am Ende vom Akkugriff bei den LEDs raus, es dampfte immerhin noch ein paar Füllungen weiter. Aber schon jetzt war klar, dass alles wirklich falsch gemacht wurde. Beim nächsten Füllen wurde der Atomizer abgeschraubt, mit dem Stopfen verschlossen und nachgefüllt. Den anderen Stopfen unter der Spitze muss man nach dem Auffüllen im Übrigen sorgsam mit den Fingernägeln fest auf die Öffnung drücken, das ist nichts für Leute mit Wurstfingern.

Zumindest ist der erste E-Pen dahin, da zu spät die richtige Vorgehensweise beim Nachfüllen erlernt wurde. Hätte man den Atomizer direkt gegen einen anderen gewechselt, wäre der Akkugriff vielleicht heile geblieben aber nun sind beide Teile kaputt.

Nachdem der erste E-Pen undicht wurde, leuchteten die LEDs, wenn nicht gezogen wurde, einfach weiter. Das soll allerdings nicht sein. Zum Wegstellen wurde der Atomizer runtergenommen und der Akku senkrecht in ein Glas gestellt. Der Atomizer wurde teils am Metallteil viel zu heiß. Deswegen wurde er kurz runter und dann wieder draufgeschraubt. Aber weil er auch zum Wegstellen runtergeschraubt wurde, konnten noch einige Füllungen durchgenebelt werden.

Da E-Zigaretten nicht ewig funktionieren, sollte man vielleicht immer ein Reservegerät griffbereit haben. Man darf sie im Übrigen auch nicht trocken rauchen. Dann gehen zumindest diese E-Pens schnell kaputt. Mit der richtigen Auffülltechnik werden diese Verdampfer aber gewiss etliche Füllungen länger halten.

Ein Wölkchen

Ein Wölkchen

Schadsoftware über E-Zigarette

Vielfach wird die E-Zigarette über einen USB Adapter am PC, dem Notebook oder einem anderen Computer geladen. Durch die Medien ging, dass E-Zigaretten in ihrem Innenleben vielleicht einen Speicher haben könnten, um beim Laden gezielt Schadsoftware auf den Computer zu übertragen. Ausschließen lässt sich das leider nicht aber es wird vermutlich eher in Einzelfällen passieren. Wer sich wirklich sicher fühlen möchte, kann sich einfach einen USB Adapter mit 240 Volt Netzstecker zum Aufladen diverser USB Geräte zulegen. Diese sind ohnehin viel praktischer, als immer über den PC oder das Notebook zu laden, welche ausgestellt immerhin nicht laden werden.

Fazit zum E-Pen

Der E-Pen ist schon mal eine gute E-Zigarette, um sich mit dieser Alternative zum Rauchen vertraut zu machen oder um ihn auf Reisen zu verwenden. Er ist auch ein gutes Ersatzgerät, wenn die eigentliche E-Zigarette mal schlapp macht. Wer hingegen intensiv E-Zigarette rauchen möchte, wird sich vielleicht ein anderes Modell, welches sich auch in der Stärke einstellen und einfacher nachfüllen lässt, zulegen.

Das Testfazit auf den Punkt gebracht: Der E-Pen von Hanf Liquid ist zum ersten Testen einer E-Zigarette, als sehr handliches Reisegerät oder als Reserve kein Fehlgriff. Ob man auf lange Sicht nur mit diesem E-Pen nebeln möchte, kann jeder später für sich selber entscheiden.

Wir vom Hanf Magazin bedanken uns in jedem Fall bei Yasin als Inhaber von Hanf Liquid für die Testprodukte und werden uns gewiss auf der nächsten Cannabisfachmesse wieder treffen und zusammen eine E-Zigarette dampfen.

One comment

  1. "Das Testfazit auf den Punkt gebracht: Der E-Pen von Hanf Liquid ist zum ersten Testen einer E-Zigarette, als sehr handliches Reisegerät oder als Reserve kein Fehlgriff. Ob man auf lange Sicht nur mit diesem E-Pen nebeln möchte, kann jeder später für sich selber entscheiden."

    Mit Verlaub- aber:
    Das Liquid mag gut sein (kann ich nicht beurteilen) Was ich beurteilen kann- den E-Pen! ich dampfe selbst seit mehreren Jahren und kann nur sagen Finger weg von ALLEN Geräten die aussehen wollen wie eine Zigarette! Das ist nicht anderes als zukünftiger Schrott- viel zu wenig Leistung viel zu wenig Kapazität usw. usw.
    Es gibt mittlerweile "endgeile" Verdampfer, da muss man sich in den einschlägigen Foren etwas schlau machen- aber eines haben ALLE guten Geräte gemein sie sind halt etwas voluminöser als diese "Pseudo-Dampfen"

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