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Alles über Hanf #22 - Legalisierung

Im Vergleich zum langen Dasein als sinnvolle Nutzpflanze und leicht berauschendes Genussmittel hat Hanf im letzten Jahrhundert eine Kriminalisierung erfahren, die als gesetzliche und gesellschaftliche Entgleisung gesehen werden kann. Die Frage warum Hanf legalisiert werden soll, stellt sich mit dieser Sichtweise also ganz neu.

Die aufgestellten Hanfverbote sollten nach damaliger Ansicht die Konsumenten vor Gefahren schützen, die wie man heute weiß, in diesem Umfang nie bestanden haben. Cannabis wurde als Droge eingestuft, die mit anderen harten Drogen in eine Schublade gesteckt und verteufelt wurde. Die Verbote und Gesetze haben dazu geführt, dass lebenslange Freiheitsstrafen für den Besitz von Hanf und Konsum verhängt wurden.

An einer Überdosis Hanf ist bis heute niemand verstorben, durch die harten Strafen der Gesetzgebung schon eher.

Die vielseitige Nutzpflanze Hanf wurde den Menschen entzogen und die Wiederzulassung der THC-armen Hanfsorten, scheint eine langwierige Sache zu sein. Bauern, die sich heute für den Anbau der Nutzpflanze Hanf interessieren, müssen sich einer langen bürokratischen Prozedur unterziehen, um eine Genehmigung zu erhalten. In Ländern, wie den USA, ist auch der Anbau der Sorten, die kein THC enthalten, gänzlich verboten. Die älteste Heilpflanze der Erde kann unter diesen Umständen nur erschwerend weiter erforscht werden und die technischen Entwicklungen, um die Nutzpflanze noch besser anwenden zu können, gehen schleppend voran.

Eine völlige Legalisierung der Nutzpflanze Hanf, die äußerst sinnvoll und ökologisch hochwertig als Rohstoff, Medizin und Genussmittel verwendet werden kann, ist damit längst überfällig geworden.

Der Cannabiskonsum als Rauschmittel hat sich durch die Verbote keineswegs verringert und heute konsumieren Menschen mehr als je zuvor die Droge in den unterschiedlichsten Formen. Der Gebrauch von Hanf als Droge hat sich auch durch die Gesetze nicht verdrängen lassen und viele junge Menschen werden gerade durch die Illegalität dazu verleitet, Hanf auszuprobieren.

Die andere Seite zeigt Bauern und Hersteller, die gegen den Ruf als verbotene Droge ankämpfen müssen und die vielen innovativen Produkte, die man aus Hanf erzeugen kann, nicht voranbringen können. Es ist also ein Fehler, den man als historisch bezeichnen kann, der heute revidiert werden sollte, damit Hanf, zumindest als Nutzhanf wieder völlig legal gehandelt und wirtschaftlich gefördert werden kann. Die vielen Vorteile der Produkte aus Hanf sind hinreichend belegt worden.

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