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Kassen sollen Kosten erstatten!

Die Drogenbeauftragte Marlene Mortler will, dass die Kassen die Kosten für medizinisches Cannabis tragen.

Das hört sich erst mal für Außenstehende sehr schön an. Fakt ist aber, dass den Patienten, welche Cannabis nutzen dürfen, weder die Ausnahmegenehmigung nach §3 Absatz 2 BtmG sowie auch eine eventuell ab 2016 greifende Gesetzesregelung zur Kostenübernahme nichts nutzt, wenn weiterhin nur das Büro vor Medicinale Cannabis in Den Haag die Monopolstellung hat. 

Die stetig wachsende Anzahl der Patienten in den Niederlanden, sowie auch in Deutschland kann längst nicht mehr ausreichend versorgt werden. Die Patienten in den Niederlanden werden natürlich bevorzugt beliefert, da man uns gegenüber auch nicht verpflichtet ist.

Hanf als Medikament
Zudem fragen bereits die Italiener und Tschechen in Holland nach den begehrten Blüten. Auch Denver hat aufgrund der starken Zunahme des Verbrauchs in Holland nachgefragt. Aufgrund dessen haben selbst die jetzigen Hersteller bereits angeregt auch in Deutschland Cannabis anzubauen. Meine Ausnahmegenehmigung für Cannabis habe ich nun seit Februar 2014. Seitdem fanden bereits mehrere langfristige Lieferausfälle statt. Der Letzte mir bekannte war gerade erst vom 28.11.2014 bis 26.1.2015. Leider wurde direkt nach der Lieferung am 26.1.2015 der nächste Lieferausfall bekannt gegeben und der ist voraussichtlich bis März 2015. Sicher denken viele, dass man dann auf andere Medikamente ausweichen kann, das ist aber leider nicht so.

Um diese Erlaubnis zu bekommen, muss man eben nachweisen, dass alle anderen Medikamente nicht ausreichend helfen oder aber deren Nebenwirkungen nicht tragbar sind.

Eine Kostenübernahme ist daher nur wirklich sinnvoll, wenn auch die Versorgung sichergestellt ist. Warum den Patienten der Anbau nicht erlaubt ist bleibt für mich rätselhaft. Die Regierung sollte weder bestimmen dürfen, womit man sich berauschen möchte noch was man auf dem Balkon wachsen lässt.

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