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Cannabis und Jugendschutz

Cannabis und Jugendschutz

Jugendschutz, Psychosen, Abhängigkeit und aus welchen Vorwänden auch immer die Legalisierung und Entkriminalisierung noch nicht erreicht wurde, mir reicht es. Prohibitionisten sind die Menschen welche die einzig wahren Probleme in die friedliebende Welt des Cannabis Konsumenten bringen. Ich will gar nicht aufzählen, wo überall der Jugendschutz versagt hat, Ich möchte auch nicht meinen Arzt zitieren und erklären das die Gefahr ...

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Wie schützen Drogenverbote unsere Jugend?


In einem illegalen Markt muss man einander kennen, um die gefragte Ware in guter und günstiger Qualität ohne Versorgungslücken zu erhalten. Wer keine guten Kontakte hat, kauft halt das, was gerade da ist oder etwas anderes. Wenn Marihuana verboten wird, um unsere Jugend zu schützen, dann sind es häufig Jugendliche, die die besten Kontakte haben und bei denen dann sogar die Erwachsenen einkaufen. Viele erwachsene Patienten kriegen einfach gar nichts und leiden unnötig.


Wenn hunderte Schüler ab 10 Jahren aufwärts eine Schule besuchen, dann kommt es praktisch nicht vor, dass es dort keine Schüler mit Drogenerfahrungen gibt oder dass dort keine Schüler sind, die etwas besorgen könnten. Häufig wird auf Schulhöfen gedealt oder der Gruppeneinkauf verteilt und auch konsumiert. Wenn man sich dort untereinander kennt und sich einander ansonsten vorstellen kann, kann praktisch jeder Schüler sagen, dass er etwas kriegen würde, wenn er denn wollte. Hierbei finden sich häufig oder sogar praktisch immer auch Schüler, die nicht allein Cannabis konsumieren. Genau wie beim Gang zum Dealer wird man häufig mit ganz anderen Drogen und Drogenkonsumenten konfrontiert. Diese anderen Drogen werden in der Regel aber nicht von den wirklichen Kiffern gekauft, sondern erst dann, wenn es nichts zu kiffen gibt. Kein gut wirkendes Marihuana, aber alles andere, kriegen zu können wäre für Kiffer der typische Grund, etwas anderes zu probieren. Neben den typischen Kiffern finden sich natürlich viele andere, die generell alles mal ausprobieren wollen oder die am Kiffen keine Freude finden und eben deswegen etwas anderes ausprobieren.


Teils werden illegale und legale Drogen probiert und dann konsumiert, um zu den Leuten zu gehören, die das auch so machen. Wer in der Kneipe nicht mittrinkt, geht häufig, bevor die Gäste richtig betrunken sind.


Das Fazit zum Jugendschutz durch generelle Verbote


Es könnte gesagt werden, dass Drogenverbote unsere Jugendlichen nicht besser sondern eher schlechter als ein regulierter Markt schützen. In diesem könnte man die Substanzen besser zueinander trennen und außerdem ihre Qualität kontrollieren sowie die Händler gerne auf den Absatz an Jugendliche verzichten, um nicht ihre Verkaufslizenz zu verlieren. Dieses Argument verstehen bereits Wirte, Getränkehändler und Tabakverkäufer. Sind die Drogen jedoch illegal, kann man sie genauso gut auch an Jugendliche verkaufen oder von diesen kaufen.


Wenn Drogenverbote ihr Ziel verfehlen und der Kiffer vielleicht andere Drogen nimmt, wenn er kein Marihuana erhält oder dieses nicht gut ist, sollten Konzepte für die Drogenregulierung erarbeitet werden, in denen der Jugendschutz fest verankert werden kann und die Händler einen wirklichen Grund hätten, nicht an Jugendliche zu verkaufen.