Home » Hanfpolitik » Internationale Hanfpolitik » Studium dank Marihuana-Steuern

Studium dank Marihuana-Steuern

In Pueblo County, Colorado, ist es seit 2014 legal Marihuana zu besitzen und zu konsumieren. Dadurch können wichtige Steuergelder eingenommen werden. Durch die Steuergelder, welche durch den Anbau und Verkauf von Marihuana eingenommen werden, kann Colorado dieses Jahr die ersten durch Marihuana-Steuern finanzierten Stipendien vergeben.

Die „Pueblo Hispanic Education Foundation“ (kurz: PHEF) rechnen damit, dass sie Stipendien von jeweils 1.000 Dollar an 25 Studenten vergeben können. Für die PHEF ist das ein großer Erfolg. In den USA ist eine Unterstützung durch ein Stipendium äußerst wichtig, da dort die Studiengebühren sehr hoch sind. Der Einsatz der neuen Steuereinnahmen ist an dieser Stelle also besonders gefragt. Des Weiteren schätzt die PHEF, dass sie in diesen 2 Jahren der Legalisierung bis zu einer Milliarde Dollar Umsatz gemacht haben werden. Allein letztes Jahr wurden durch den Anbau und Verkauf von Marihuana 135 Mio. Dollar an Steuern und Gebühren eingenommen.

Davon gingen 35 Mio. Dollar an den Bau und die Renovierung von Schulen, weitere Gelder helfen bei der Finanzierung von Präventions- und Suchthilfeprogrammen und obendrein ermöglichte es den städtischen Angestellten von Huerfano County (einem Nachbarort von Pueblo County) eine langersehnte Lohnerhöhung von 8 %. Von all den Staaten der USA, in denen Marihuana legalisiert wurde, ist Colorado der Staat, mit den am weitesten entwickeltem Marihuana und Marihuana-Produkten.

Jedoch will man in Pueblo County nicht zu unvorsichtig mit dem neu erwirtschaftetem Geld umgehen, zumal jeder Zeit alles wieder vorbei sein könnte. Auf nationaler Ebene ist Marihuana nämlich trotzdem illegal. Dieses Jahr können die Bewohner von Pueblo County wieder darüber abstimmen, ob die Geschäfte, welche ihnen momentan diese wichtigen Steuereinnahmen bringen, wieder verboten werden sollten.

One comment

  1. Schade nur, dass hierzulande noch niemand auf die Idee gekommen ist, dass das Geld in die Staatskassen spülen könnte.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

*