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Es ist nicht die erste Legalisierungsbewegung

Andere wissen es also für euch besser und haben es nur gut gemeint?
Andere wissen es also für euch besser und haben es nur gut gemeint?

Auch Hippies glaubten an Legalisierung

Es gab zu Hippiezeiten eine Legalisierungsbewegung. Auch Jack Herers Aktivistenleben und sein Werk „The Emperor Wears no Cloth“ entspringen vielleicht als direkte Folge diesen Zeiten. Die Argumentation lautete, dass Hanf ein sehr schnell nachwachsender Rohstoff ist, ohne den ein Green Deal nicht funktionieren kann.

Das erklärte zumindest Mathias Bröckers, der sein Werk übersetzte und „Die Wiederentdeckung der Nutzpflanze Hanf“ taufte. Er verfasste auch das aktuellere Werk „Die Drogenlüge“. Er erklärte, dass der Ansatzpunkt (vielleicht auch zur damaligen „Zeit des unendlichen Rohöls“ und noch intakteren Natur) falsch sei. Wir alle hätten direkt mit „Cannabis ist die humanere und besser wirkende Medizin“ an die Leute herangehen müssen und hätten es damit vielleicht schon vor Jahrzehnten geschafft.

Zu diesen Hippiezeiten glaubten viele daran, dass wegen dieser Legalisierungsbewegung innerhalb der Gesellschaft dieses verpönte „Marijuana“ so gut wie relegalisiert wäre. Nixon antwortete mit dem War on Drugs und der DEA. Dank derzeitiger Fortschritte der aktuellen Legalisierungsbewegung sind solch fatale Rückschläge jetzt zum Glück nicht mehr zu erwarten. Jetzt ist es wirklich nur noch als eine Zeitfrage anzusehen, bis Marihuana wieder relegalisiert und damit reguliert wird.

Freiheitsrechte vergessen?

Angenommen, dass Hanf kein Rohstoff sowie nicht medizinisch verwertbar wäre: Was ist mit dem Freiheitsrecht der Personen für ihr Privatleben? Anders gefragt: Welches soll das Recht sein, den Leuten das Kiffen oder damit verbundene Handlungen in ihrem Privatleben zu verbieten? Es geht hier nicht darum, in Kitas oder Schulen als Lehrer in den Pausen einen Joint zu rauchen, so wie man auch nicht den Flachmann zücken sollte. Es geht vielen in der Legalisierungsbewegung darum, was die Leute für sich in ihrem Privatleben machen.

Dieses Freiheitsrecht haben Jack Herer oder Mathias Bröckers neben anderen Legalize Aktivisten gewiss nicht übersehen, aber als Argument völlig außen vor gelassen. Natürlich würde es keiner der Verbotsliga uns „Suchtkranken“ einräumen, klar und logisch denken sowie argumentieren zu können. Dieses Freiheitsrecht wäre dann vermutlich eine Forderung im „Drogenwahn“, welchem mit einem Entzug per Gerichtsbeschluss zu kontern wäre. Damit wir „Suchtkranken“ dann wieder frei denken können, dürfen wir uns nicht frei bewegen und nicht frei über uns selber entscheiden, soviel zu der Freiheit, die uns zugestanden wird.

Die einstige Legalisierungsbewegung kam mit dem Green Deal Argument nicht weiter

Die einstige Legalisierungsbewegung kam mit dem Green Deal Argument nicht weiter

Die Legalisierungsbewegung befreit alle Menschen

Im Übrigen sind auch Nichtkonsumenten in ihrem Freiheitsrecht eingeschränkt, da über sie hinweg entscheiden wird, dass sie es nicht dürfen. Sie entscheiden damit nicht frei für sich selber. Sollten diese Personen doch einmal aufgrund einer Erkrankung durch Marihuana profitieren können, sind sie auch an dieser Stelle wegen der Nicht Verfügbarkeit in ihrer Freiheit auf angemessene medizinische Versorgung maßgeblich eingeschränkt. Sie sind aber auch dann benachteiligt, wenn nahe Angehörige Cannabis konsumieren und dafür benachteiligt werden. Wir sind alle benachteiligt, wenn wir die Menschenverfolgung mit unseren Steuergeldern bezahlen, selbst wenn diese an anderen Stellen nicht fehlen würden. Die Legalisierungsbewegung fordert lediglich Menschenrechte ein. Ob die Menschen diese Rechte für sich beanspruchen oder nicht, das ist doch ihr persönliches und nicht verstaatlichtes Freiheitsrecht.

Fotoinfos

Titelfoto:

Als angeblich freie Bürger wollen wir in unserem Privatleben und in unseren privaten Belangen über uns selber entscheiden und sind damit im Recht. Wie erklären wir „denen“ das denn gewaltfrei? Selbst die medizinischen Verwendungsmöglichkeiten sind für viele kein Argument gegen das Totalverbot. Wer lebt in seiner Märchenwelt und wem fehlen die Argumente? Wer kann hier mit wem nicht reden?

Foto im Artikel:

Die einstige Legalisierungsbewegung kam mit dem Green Deal Argument nicht weiter. Der Verbotswahn geht soweit, dass nicht einmal mehr in ausgewiesenen Regionen Nutzhanf für wirtschaftliche Zwecke angebaut werden durfte und dieser aus dem Ausland importiert wurde. Heute können sich Landwirte den Anbau von EU zertifizierten Nutzhanf in Deutschland genehmigen lassen. Das macht kaum einer und die wirklichen Mengen an Speisehanfsamen, Faserstoffen oder anderen Pflanzenteilen werden noch immer importiert. Nicht nur in dem schicken BMW oder Mercedes ist „Hanf verbaut“, da dieser bei einem Crash die besseren Eigenschaften mitbringt.

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