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Die neue bayerische Cannabispetition

Wenzel mit seinem Pressemann
Wenzel mit seinem Pressemann

Vaclav Wenzel Cerveny hat sich fest gebissen

Das Hanf Magazin hat bereits Anfang 2015 über Vaclav Wenzel Cerveny und sein Vorhaben, den Hanf in Bayern zu relegalisieren, mehrfach berichtet. Bereits 2015 kündigte dieser an, dass 2017 das ganz große Jahr sein werde. Los gehts mit einer Cannabispetition, die auf openpetition.de gestartet wurde. Der Sinn und Zweck ist kein Geringer, als dass die Bundesregierung, die in dieses Jahr neu gewählt wird, die Pflanzen der Gattung Cannabis aus dem BtmG nehmen soll. Diese Pflanzengattung soll nun als landwirtschaftlich neu klassifiziert werden. Produkte mit einem THC Gehalt über 0,2 Prozent dürfen zudem nicht an Jugendliche verkauft werden.

Hier findest du die Petition samt der genauen Begründung. Gerne darf diese unterzeichnet werden:

Was können wir uns von der neuen Cannabispetition versprechen?

Im Jahr 2015 sammelte Wenzel Stimmen, um damit einen Volksentscheid zur „Cannabisfrage“ anzuregen. Das Ziel war das selbe, aber nur für Bayern. Kritiker erklärten, dass dieses unnütz sei und nichts bringen würde, da die Drogengesetze auf Bundesebene erlassen werden. Auch bei dieser neuen Petition können Kritiker den Sinn und Zweck womöglich anzweifeln.
Diese Cannabispetition hat keinerlei rechtliche Bindung, die Empfänger können sie ungelesen in den Müll werfen. Wir vom Hanf Magazin haben bereits 2015 den Standpunkt vertreten, dass das durchaus so sein kann, aber sich vielleicht eine tolle mediale Wirkung entfaltet könnte. Genau dieses Medienecho hat es bereits 2015 und 2016 gegeben.

Auch in diesem Jahr berichten große Allgemeinmedien über Wenzel und seine verschiedenen Vorhaben. Dieser Mann ist nicht berühmt, er hat nicht viel Geld und dennoch besitzt er die Fähigkeit, mit seinem durchaus großspurigen Auftreten die Aufmerksamkeit zu jener zu erlangen, die andere nie erhalten werden. Auch dieses Jahr wird das Thema Hanf durch jene besagte Aktion wieder mehr Menschen erreichen, die sich damit einmal etwas mehr auseinandersetzen. Genau das ist der springende Punkt, weswegen wir diese neue Cannabispetition erneut unterstützen. Wenn sich mehr Menschen mit diesem Thema objektiv auseinandersetzen, dann wird das Verbot von potentem Hanf für erwachsene Menschen unhaltbar.

Der Cannabis Verband Bayern liefert viele unbezahlte Stunden, nicht nur für die Cannabispetition

Der Cannabis Verband Bayern liefert viele unbezahlte Stunden, nicht nur für die Cannabispetition

Der persönliche Kontakt

Über die Motivation von Vaclav Wenzel Cerveny wurde in anderen Artikeln genügend berichtet, mit dem Suchbegriffen „Cannabis XXL“ oder „Volksbegehren“ können die Artikel schnell gefunden und nachgelesen werden. Wenzel ist als Mensch sehr energisch und auch ein Manager, der die Arbeit der unteren Ebenen organisiert. Er hat mit Hanf sein Thema gefunden – die Cannabispetition ist nicht sein einziges Projekt. Der Termin in München für die Cannabis XXL 2017 steht mit dem 28-30. Juli 2017 fest. Karten können bereits gekauft werden.

2015 gab es neben der Messe und dem Volksbegehren auch noch einen kleinen Hanfladen in der Nähe zum Isartor in München. Bereits in diesem Jahr gab es die Idee von einem großen Cannabis Therapiecenter. Es soll ein großes Gebäude angemietet werden, um dort Menschen zu empfangen, zu informieren oder auch Hanf (legal) anzubauen. Dank einiger Unterstützung scheint dieses Projekt in diesem Wahljahr nun zur Realität zu werden. Ärzte sollen hier Patienten beraten, es werden legale Hanfprodukte vertrieben und die Vernetzung kann weiter aufgebaut werden.

Genau diese Vernetzung ist eine der Stärken von Wenzel. Ohne tausende unbezahlter Helferstunden aus dem eigens gegründeten Cannabis Verband Bayern wäre all das nicht realisierbar. Nur mit vereinten Kräften, den Spenden und der ganzen „Traube“ um diese Idee herum, greifen die einfachen Bürger und die kleinen als auch großen Medien das Thema Hanf intensiver auf.

Lieber eine rechtsverbindliche Cannabispetition?

Wer lieber rechtsverbindliche Petitionen mag, der kann sich auf der Website vom Deutschen Hanfverband in den Mailverteiler eintragen. Dieser will ebenfalls aufgrund des diesjährigen Wahljahres eine Petition zum Thema Cannabis starten. Diese wird jedoch auf epetitionen.bundestag.de gestartet. Ab 50.000 gültigen Unterschriften muss der Bundestag sich mit dem Thema öffentlich auseinander setzen. Direkt nach der Wahl soll diese Petition online starten und schnell überreicht werden.

Es kann dennoch nicht schaden die Cannabispetition von Wenzel zu unterzeichnen und/oder die Cannabis XXL 2017 zu besuchen.

One comment

  1. Zitat:
    >>Es kann dennoch nicht schaden die Cannabispetition von Wenzel zu unterzeichnen…<<

    Eine Petition zur Legalisierung von Cannabis an den Petitionsausschuss des Bundestags zu richten, dafür die manipulierbare Plattform Open-Petition zu nutzen und WISSENTLICH nicht bloß anonyme Zeichnungen – sondern auch Mehrfachzeichnungen in Kauf zu nehmen, obgleich diese wegen der Zulassungskriterien des Petitionsausschusses des Bundestags als unzulässig betrachtet werden und ergo die Petition nicht angenommen werden wird, schadet nicht allein der Seriosität des Anliegens sonder auch der Reputation des Petenten, nachdem dieser definitiv weiß, dass diese Eingabe nicht zum Erfolg führen kann.

    Zum Erfolg, nämlich zur Legalisierung von Cannabis kann "mediale Aufmerksamkeit" allein indes auch nicht führen.

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