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Hanfpolitik

Portugals Drogenpolitik – Warum die Legalisierung aller Drogen Sinn machen kann

Drogen

Auf der gesamten Welt – und auch zunehmend in Deutschland – wird immer mehr über die erneute Legalisierung von Cannabis debattiert und neue Vorschläge und Möglichkeiten zur praktischen Umsetzung dargeboten. Auch, wenn die deutsche Bundesregierung noch nicht einsieht, wie ein Land von einer Legalisierung bestimmter oder sogar aller Drogen profitieren kann, so zeigt sich am Beispiel Portugals, dass eine Entkriminalisierung ...

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Marlene Mortler und was sie dazu qualifiziert, uns das Kiffen zu verbieten

Drogenbeauftragte

Schaut man sich heute unsere politische Landschaft an, so mag es den einen oder anderen Wähler geben, der sich Veränderung auf verschiedenen Ebenen wünscht. Doch kaum eine Politikerin oder ein Politiker hat es bisher geschafft, trotz regelmäßiger, geballter Unwissenheit und Inkompetenz „an der Macht“ zu bleiben. Die Rede ist natürlich von Marlene Mortler, der Drogenbeauftragten der Bundesrepublik Deutschland seit 2014. ...

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Hanfanbau in Deutschland – ein Millionengeschäft?

Hanfanbau in Deutschland

Der große Durchbruch in Sachen Cannabis in der Medizin ist zwar noch nicht geschafft, allerdings dürfen Apotheken nun Hanf auf Rezept herausgeben. Das ist ein Fortschritt, von dem wir viele Jahre lang nur träumen konnten. Jetzt ist er Wirklichkeit geworden und wir freuen uns über diese Entwicklung. Nun stehen bereits zahlreiche Firmen in der Warteschlange und warten auf ihre Chance. Und ...

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10 Studien die ausversehen finanziert wurden

Nun, in der Anti-Cannabis-Propaganda Agentur läuft auch nicht immer alles rund. Da möchte man offensichtliche und richtig gefährliche, ja sogar Tod bringende Argumente gegen das Cannabis ans Licht bringen und was passiert? Neue wirklich positive Ergebnisse im Bezug auf Marihuana werden veröffentlicht. Ups, da hat man jetzt aber so einiges zu tun um das wieder in die andere Richtung drehen. ...

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Die legalen Modelle der Cannabisabgabe

In den letzten Jahren hat sich in der Cannabisszene viel getan. In vielen Ländern wurden Gesetze geändert, Verbote gelockert oder die Grenzmenge erhöht. Leider gibt es immer noch nur sehr wenige Orte, an denen Cannabis komplett legalisiert, und dadurch Erzeugung, Besitz und Konsum straffrei sind. Als bestes Beispiel für eine liberale Drogenpolitik gilt unter anderem die Niederlande, die USA und ...

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Vor was haben sie Angst?

Wenn es um die Cannabis Legalisierung geht, so stoßen wir immer wieder auf die gleichen Argumentationen. Ein Argument davon wird auf Kosten unserer Jugend ausgesprochen. Man habe Angst um unsere Jugend, man wisse nicht wie diese dann auf die Legalisierung reagieren würden und vor allem würde man nur noch bekiffte Köpfe in den Klassen deutscher Schulen sitzen haben. Aber mal ...

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Die neue bayerische Cannabispetition

Wenzel mit seinem Pressemann

Vaclav Wenzel Cerveny hat sich fest gebissen Das Hanf Magazin hat bereits Anfang 2015 über Vaclav Wenzel Cerveny und sein Vorhaben, den Hanf in Bayern zu relegalisieren, mehrfach berichtet. Bereits 2015 kündigte dieser an, dass 2017 das ganz große Jahr sein werde. Los gehts mit einer Cannabispetition, die auf openpetition.de gestartet wurde. Der Sinn und Zweck ist kein Geringer, als ...

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Kiffer krank und Dealer kriminell?

Schlimm ist höchstens, was der einzelne macht, nicht aber diese Pflanze

Durch „Branding“ abgestempelt Diese vorgegebene Meinung der „Suchtkrankheit“ wird von vielen Drogenkonsumenten übernommen, die sich selber nun nicht mehr als kriminell ansehen, Dealer sehen sie teils noch immer als Verbrecher an. Dann kriegt man von Konsumenten zum Glück immer seltener zu hören, dass es schon kriminell ist, wenn man 50 Gramm besitzt oder handelt. Aber warum sollte das denn etwas ...

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Drogenfaschisten verbieten die Drogen der anderen

Dab a Party auf dem Hanfbefreiungstag in Amsterdam

Der ideologische Drogenkrieg Faschisten sind Menschen, die sich gerne als die Mehrheit, religiös und kulturell richtigen oder die genetisch Erwählten ausgeben. Mit Angst getriebene Gleichschaltung und damit parallel laufender Ausgrenzung von Minderheiten gibt Zusammengehörigkeit aus der sie Kraft schöpfen. Drogenfaschisten machen dabei keine Ausnahme. Wurde Cannabis eher aus wirtschaftlichen Beweggründen einst von den USA ausgehend verboten, so wird das Drogenverbot ...

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Es ist nicht die erste Legalisierungsbewegung

Andere wissen es also für euch besser und haben es nur gut gemeint?

Auch Hippies glaubten an Legalisierung Es gab zu Hippiezeiten eine Legalisierungsbewegung. Auch Jack Herers Aktivistenleben und sein Werk „The Emperor Wears no Cloth“ entspringen vielleicht als direkte Folge diesen Zeiten. Die Argumentation lautete, dass Hanf ein sehr schnell nachwachsender Rohstoff ist, ohne den ein Green Deal nicht funktionieren kann. Das erklärte zumindest Mathias Bröckers, der sein Werk übersetzte und „Die ...

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Hanfpolitik ist nicht immer Drogenpolitik


Nicht nur in den USA hat es Hanfgesetze gegeben, mit denen die Einwohner zum Hanfanbau gezwungen wurden, wollten sie nicht zahlen oder andere Strafen in Kauf nehmen. Das erste bekannte Hanfverbotsgesetz wäre in der Bibelgeschichte zum Paradies zu sehen, in der Adam und Eva der Apfel der Erkenntnis verboten wurde, der sinnbildlich für einige Drogen steht. Das erste bekannte Verbot, in dem explizit Hanf genannt wird, stammt vermutlich von Napoleon, der in Ägypten einem Attentat entging. Der Attentäter hatte Hanf in den Taschen, ohne diesen hätte Napoleon vielleicht sein Leben verloren oder macht Hanf nicht träge und lethargisch? Das Mörderbild hat der Hanf den Assassinen- Meuchelmördern zu verdanken, die ihn jedoch kaum zu ihren Mordakten sondern eher zur Entspannung einnahmen. Dass vielerorts Haschisch zur Berauschung konsumiert wurde, ohne dass die Leute zu Gewalttaten neigten, half nicht gegen diese Falschdarstellung. Auch die Prohibition erklärte Marihuana erst zur Mörderdroge aber von einem Jahr zum anderen wurde gesagt, die Kommunisten verteilen den Hanf, damit die Leute nicht mehr Kampffähig sind. Immer so, wie es passt.


Warum Hanfpolitik und Drogenpolitik für viele dasselbe ist


Der Antrieb für das Hanfverbot, welches von der USA ausgehend die Welt umspannt und gerade wieder eingerissen wird, wäre weniger der Punkt, dass es high macht. Dieses ist jedoch das rassistische Verbotsargument mit dem Fingerzeig auf Mexikaner, Farbige, Latinos und die frevelhaften Jazzmusiker. In Wirklichkeit ging es den Beamten nach der Beendigung der Alkoholverbote in den USA um den Erhalt von ihrem Job und der damit verbundenen Machtstellung. Unterstützern aus der Wirtschaft ging es darum, den konkurrierenden und gerade im Durchbruch begriffenen Rohstoff auszuschalten sowie rassistisch zu wirken. Dieses wären die eigentlichen Gründe für die Hanfprohibition und warum Marihuana in vielen Ländern harten Drogen gleichgesetzt wird oder gar schlimmer als diese geahndet wird. Dieses wäre der Grund, warum neben den berauschenden Hanfteilen gleich die gesamte Pflanze nicht nur in den USA verboten wurde. Da es inzwischen viele Hanfsorten gibt, die keinerlei berauschende Wirkung haben, aber für die Rohstoffgewinnung durchaus besser als andere Agrargüter sind, ist all das nicht verhältnismäßig. Wer vor dieser Zeit doch Hanf aus wirtschaftlichen Gründen brauchte, hat ihn importiert oder so angebaut, dass nur wenige Menschen Zugang gehabt hätten sowie sie eben die Nutzhanfpflanzen verwendet haben, die bereits vor den Verboten keine oder keine nennenswerte berauschende Wirkung hatten. Somit war das Komplettverbot niemals verhältnismäßig, ginge es nur um das Verbot der Droge an sich.


Wenn neben den berauschenden Pflanzen und Pflanzenteile auch alle anderen verboten oder der Umgang mit ihnen eingeschränkt wird, hat dieses eigentlich nichts mit Drogenpolitik zu tun, wird aber als diese verstanden. Politische Entscheidungen, doch wieder mehr Hanf anzubauen, wären somit keine Drogenpolitik sondern Hanfpolitik, solange dieser angebaute Hanf einen nicht berauscht. Dennoch lässt sich die Thematik nicht klar trennen, da es von vielen als „Rauschgiftanbau“ verstanden wird, wenn Nutzhanf mit einem THC Gehalt unter 0,2% auf den Feldern steht und selbst mit 2 Prozent THC Gehalt keinen high machen kann.