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Hanfpolitik

AGES - Österreichs staatliches Hanfmonopol laut VfGh nicht verfassungswidrig

Das Urteil des Verfassungsgerichtshofs hat sich Österreichs größter Hanfbauer Alexander Kristen von Flowery Field anders vorgestellt: Sein Unternehmen darf nach wie vor kein medizinisches Hanf anbauen. Die im Suchtmittelgesetz definierte Ausnahme von einem generellen Anbauverbot bleibt Vorbehalt des Staates. Der VfgH unter Vorsitz des Präsidenten Gerhart Holzinger hat nun seinen individuellen Antrag abgelehnt. "Die Einschränkung des erlaubten Anbaus der Cannabispflanze ...

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Wir sind an internationale Verträge gebunden …

Verboten - wächst dennoch

… und würden doch so gerne Cannabis legalisieren Die Zeiten sind vielleicht schon vorbei, in denen Legalisierungs- Hanfaktivisten von deutschen Spitzenpolitikern oder anderen hochrangigen Persönlichkeiten nahe der Entscheidungshebel und Stellschrauben erklären, dass man über eine Cannabislegalisierung gar nicht erst nachdenken bräuchte. Man habe mit der Single Convention on Narcotic Drugs internationale Verträge unterzeichnet und kann gar nicht. Das stimmte schon ...

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Wird Düsseldorf zum ersten Cannabis Experiment in Deutschland?

Endlich erfreuliche Nachrichten in Sachen konkreter Umsetzung. Düsseldorf möchte als erste Kommune Deutschlands mit dem Verkauf und dem Konsum von Cannabis starten und dies legalisieren. Im Sommer könnte bereits der Antrag auf eine solche Genehmigung gestellt werden. Ob sich damit wirklich realistische Chancen ausrechnen lassen, bleibt zunächst aber erst einmal dahingestellt, immerhin könnte das Experiment Legalisierung viel Geld kosten, um ...

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Legalize it! Ja und dann?

Es ist schon interessant zu beobachten, wie sowohl durchs Internet, als auch durch die Straßen so langsam die Aufschrei-Aktionen für eine Cannabis-Legalisierung zunehmen. Cannabis soll endlich legalisiert werden. Am besten für alle und zwar so schnell wie möglich. Immerhin machen es einige Bundesstaaten doch erfolgreich vor. Es stimmt, dass die Legalisierungswelle in den USA stark zugenommen hat und dennoch wissen ...

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Internationale Drogenpolitik in der Zerreißprobe

Nachwachsender Green Deal Rohstoff oder Mörder der Jugend?

Legal kiffen in Colorado, sterben auf den Philippinen Zur jetzigen Zeit kann gesagt werden, dass die internationale Drogenpolitik sich in der Zerreißprobe befindet. In Colorado kiffen die Menschen legal im Heimatland der Cannabis Prohibition. Auf den Philippinen, einer ehemaligen US Kolonie, werden Drogendealer auf der Straße abgeknallt. Drogendealer sind auch diejenigen, die sich nur selber versorgen wollen oder für den ...

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Wie viel Aktivismus ist gesund?

Viele von uns können gar nicht so lange zurückdenken. So ange kämpfen Hanfliebhaber und Hanfbefürworter schon für eine Entkriminalisierung und Relegalisierung der geliebten Pflanze. Wir können hier durchaus von Jahrzehnten sprechen, in denen sich mehr oder weniger sinnvoll für diese Sache eingesetzt wurde. Ich möchte heute allerdings bewusst auf die Legalisierungsarbeit eingehen, welche leider immer zwei Gesichter hat und mal ...

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Regierung plant Cannabis Agentur

Wer in Deutschland als Patient Cannabis zu medizinischen Zwecken nutzen möchte, der hat zunächst enorm große Hürden zu überwinden. Politik, Industrie und Wissenschaft wollen scheinbar mit allen Mitteln die positive Nutzung von Cannabis verhindern und behindern Cannabis-Forschungen so gut es eben geht. Die Angst vor einer vollständigen Legalisierung für Jedermann kann vielleicht noch in einigen Aspekten nachvollzogen werden, die Anwendung ...

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Animiert Cannabis-Legalisierung zum Kiffen?

Cannabis konsumieren,  kiffen, einen Joint  rauchen oder gar eine eigene Hanfpflanze auf dem Balkon stehen haben ist in unserer Gesellschaft in die Schublade „kriminell“ und „asozial“ gesteckt worden. Gründe dafür und dessen Vorgeschichte können Sie im Artikel „Die wahren Gründe für das Cannabis-Verbot“ nachlesen. Fakt ist jedoch, dass sich das Kiffen heutzutage und  hierzulande vielmehr als ein Schimpfwort anhört, wogegen ...

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Die wahren Hintergründe für Cannabis-Verbote

Cannabiskonsumenten können nicht nachvollziehen, weshalb der Konsum von Marihuana in den meisten Bundesstaaten verboten ist. Fakt ist, dass sich sämtliche Formen des Hanfes nicht mit den uns bekannten weiteren Drogen vergleichen lässt. Sämtliche Vorurteile gegen den Konsum können auch heute nicht bestätigt werden, im Gegenteil. Cannabis ist dabei nicht nur unbedenklich im Konsum, sondern besitzt verschiedenartige, heilende Eigenschaften, wovon schon ...

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Hanfpolitik ist nicht immer Drogenpolitik


Nicht nur in den USA hat es Hanfgesetze gegeben, mit denen die Einwohner zum Hanfanbau gezwungen wurden, wollten sie nicht zahlen oder andere Strafen in Kauf nehmen. Das erste bekannte Hanfverbotsgesetz wäre in der Bibelgeschichte zum Paradies zu sehen, in der Adam und Eva der Apfel der Erkenntnis verboten wurde, der sinnbildlich für einige Drogen steht. Das erste bekannte Verbot, in dem explizit Hanf genannt wird, stammt vermutlich von Napoleon, der in Ägypten einem Attentat entging. Der Attentäter hatte Hanf in den Taschen, ohne diesen hätte Napoleon vielleicht sein Leben verloren oder macht Hanf nicht träge und lethargisch? Das Mörderbild hat der Hanf den Assassinen- Meuchelmördern zu verdanken, die ihn jedoch kaum zu ihren Mordakten sondern eher zur Entspannung einnahmen. Dass vielerorts Haschisch zur Berauschung konsumiert wurde, ohne dass die Leute zu Gewalttaten neigten, half nicht gegen diese Falschdarstellung. Auch die Prohibition erklärte Marihuana erst zur Mörderdroge aber von einem Jahr zum anderen wurde gesagt, die Kommunisten verteilen den Hanf, damit die Leute nicht mehr Kampffähig sind. Immer so, wie es passt.


Warum Hanfpolitik und Drogenpolitik für viele dasselbe ist


Der Antrieb für das Hanfverbot, welches von der USA ausgehend die Welt umspannt und gerade wieder eingerissen wird, wäre weniger der Punkt, dass es high macht. Dieses ist jedoch das rassistische Verbotsargument mit dem Fingerzeig auf Mexikaner, Farbige, Latinos und die frevelhaften Jazzmusiker. In Wirklichkeit ging es den Beamten nach der Beendigung der Alkoholverbote in den USA um den Erhalt von ihrem Job und der damit verbundenen Machtstellung. Unterstützern aus der Wirtschaft ging es darum, den konkurrierenden und gerade im Durchbruch begriffenen Rohstoff auszuschalten sowie rassistisch zu wirken. Dieses wären die eigentlichen Gründe für die Hanfprohibition und warum Marihuana in vielen Ländern harten Drogen gleichgesetzt wird oder gar schlimmer als diese geahndet wird. Dieses wäre der Grund, warum neben den berauschenden Hanfteilen gleich die gesamte Pflanze nicht nur in den USA verboten wurde. Da es inzwischen viele Hanfsorten gibt, die keinerlei berauschende Wirkung haben, aber für die Rohstoffgewinnung durchaus besser als andere Agrargüter sind, ist all das nicht verhältnismäßig. Wer vor dieser Zeit doch Hanf aus wirtschaftlichen Gründen brauchte, hat ihn importiert oder so angebaut, dass nur wenige Menschen Zugang gehabt hätten sowie sie eben die Nutzhanfpflanzen verwendet haben, die bereits vor den Verboten keine oder keine nennenswerte berauschende Wirkung hatten. Somit war das Komplettverbot niemals verhältnismäßig, ginge es nur um das Verbot der Droge an sich.


Wenn neben den berauschenden Pflanzen und Pflanzenteile auch alle anderen verboten oder der Umgang mit ihnen eingeschränkt wird, hat dieses eigentlich nichts mit Drogenpolitik zu tun, wird aber als diese verstanden. Politische Entscheidungen, doch wieder mehr Hanf anzubauen, wären somit keine Drogenpolitik sondern Hanfpolitik, solange dieser angebaute Hanf einen nicht berauscht. Dennoch lässt sich die Thematik nicht klar trennen, da es von vielen als „Rauschgiftanbau“ verstanden wird, wenn Nutzhanf mit einem THC Gehalt unter 0,2% auf den Feldern steht und selbst mit 2 Prozent THC Gehalt keinen high machen kann.