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Hanfpolitik

Legalize it! Ja und dann?

Legalize it! Und dann?

Es ist schon interessant zu beobachten, wie sowohl durchs Internet, als auch durch die Straßen so langsam die Aufschrei-Aktionen für eine Cannabis-Legalisierung zunehmen. Cannabis soll endlich legalisiert werden. Am besten für alle und zwar so schnell wie möglich. Immerhin machen es einige Bundesstaaten doch erfolgreich vor. Es stimmt, dass die Legalisierungswelle in den USA stark zugenommen hat und dennoch wissen ...

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Internationale Drogenpolitik in der Zerreißprobe

Nachwachsender Green Deal Rohstoff oder Mörder der Jugend?

Legal kiffen in Colorado, sterben auf den Philippinen Zur jetzigen Zeit kann gesagt werden, dass die internationale Drogenpolitik sich in der Zerreißprobe befindet. In Colorado kiffen die Menschen legal im Heimatland der Cannabis Prohibition. Auf den Philippinen, einer ehemaligen US Kolonie, werden Drogendealer auf der Straße abgeknallt. Drogendealer sind auch diejenigen, die sich nur selber versorgen wollen oder für den ...

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Wie viel Aktivismus ist gesund?

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Viele von uns können gar nicht so lange zurückdenken. So ange kämpfen Hanfliebhaber und Hanfbefürworter schon für eine Entkriminalisierung und Relegalisierung der geliebten Pflanze. Wir können hier durchaus von Jahrzehnten sprechen, in denen sich mehr oder weniger sinnvoll für diese Sache eingesetzt wurde. Ich möchte heute allerdings bewusst auf die Legalisierungsarbeit eingehen, welche leider immer zwei Gesichter hat und mal ...

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Regierung plant Cannabis Agentur

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Wer in Deutschland als Patient Cannabis zu medizinischen Zwecken nutzen möchte, der hat zunächst enorm große Hürden zu überwinden. Politik, Industrie und Wissenschaft wollen scheinbar mit allen Mitteln die positive Nutzung von Cannabis verhindern und behindern Cannabis-Forschungen so gut es eben geht. Die Angst vor einer vollständigen Legalisierung für Jedermann kann vielleicht noch in einigen Aspekten nachvollzogen werden, die Anwendung ...

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Animiert Cannabis-Legalisierung zum Kiffen?

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Cannabis konsumieren,  kiffen, einen Joint  rauchen oder gar eine eigene Hanfpflanze auf dem Balkon stehen haben ist in unserer Gesellschaft in die Schublade „kriminell“ und „asozial“ gesteckt worden. Gründe dafür und dessen Vorgeschichte können Sie im Artikel „Die wahren Gründe für das Cannabis-Verbot“ nachlesen. Fakt ist jedoch, dass sich das Kiffen heutzutage und  hierzulande vielmehr als ein Schimpfwort anhört, wogegen ...

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Die wahren Hintergründe für Cannabis-Verbote

Cannabiskonsumenten können nicht nachvollziehen, weshalb der Konsum von Marihuana in den meisten Bundesstaaten verboten ist. Fakt ist, dass sich sämtliche Formen des Hanfes nicht mit den uns bekannten weiteren Drogen vergleichen lässt. Sämtliche Vorurteile gegen den Konsum können auch heute nicht bestätigt werden, im Gegenteil. Cannabis ist dabei nicht nur unbedenklich im Konsum, sondern besitzt verschiedenartige, heilende Eigenschaften, wovon schon ...

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Hamburg und Bremen legalisieren – oder nicht?

Patienten gegen die Bundesopiumstelle in Bonn

Ein Jahr später - es passiert etwas Beim Fußball ist der Ball rund, und das Spiel dauert 90 Minuten. Solange kann man sich auf etwas konzentrieren, solange macht es Spaß. In der Politik ist das Papier geduldig, und von der Idee zur Umsetzung können Jahre vergehen. Hamburg und Bremen legalisieren, so der bekundete Wille einiger Akteure im Jahr 2015. Nun ...

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Medizinisches Marihuana in Israel – schon seit über 50 Jahren

In Sachen Forschung und Herstellung ist Israel schon seit Hunderten von Jahren Vorreiter. Die israelische Bevölkerung lebt von ihren Erfindungen, welche sie exportieren. Sie sind der Gründergeist der Hightech- und AgrarTec-Industrie. Israel, Tel Aviv In der Großstadt Tel Aviv in Israel haben mehr als 25.000 Menschen eine staatliche Genehmigung für den Konsum von medizinischem Marihuana. Schon vor 50 Jahren begannen ...

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Studium dank Marihuana-Steuern

In Pueblo County, Colorado, ist es seit 2014 legal Marihuana zu besitzen und zu konsumieren. Dadurch können wichtige Steuergelder eingenommen werden. Durch die Steuergelder, welche durch den Anbau und Verkauf von Marihuana eingenommen werden, kann Colorado dieses Jahr die ersten durch Marihuana-Steuern finanzierten Stipendien vergeben. Die „Pueblo Hispanic Education Foundation“ (kurz: PHEF) rechnen damit, dass sie Stipendien von jeweils 1.000 Dollar ...

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Hanfpolitik ist nicht immer Drogenpolitik


Nicht nur in den USA hat es Hanfgesetze gegeben, mit denen die Einwohner zum Hanfanbau gezwungen wurden, wollten sie nicht zahlen oder andere Strafen in Kauf nehmen. Das erste bekannte Hanfverbotsgesetz wäre in der Bibelgeschichte zum Paradies zu sehen, in der Adam und Eva der Apfel der Erkenntnis verboten wurde, der sinnbildlich für einige Drogen steht. Das erste bekannte Verbot, in dem explizit Hanf genannt wird, stammt vermutlich von Napoleon, der in Ägypten einem Attentat entging. Der Attentäter hatte Hanf in den Taschen, ohne diesen hätte Napoleon vielleicht sein Leben verloren oder macht Hanf nicht träge und lethargisch? Das Mörderbild hat der Hanf den Assassinen- Meuchelmördern zu verdanken, die ihn jedoch kaum zu ihren Mordakten sondern eher zur Entspannung einnahmen. Dass vielerorts Haschisch zur Berauschung konsumiert wurde, ohne dass die Leute zu Gewalttaten neigten, half nicht gegen diese Falschdarstellung. Auch die Prohibition erklärte Marihuana erst zur Mörderdroge aber von einem Jahr zum anderen wurde gesagt, die Kommunisten verteilen den Hanf, damit die Leute nicht mehr Kampffähig sind. Immer so, wie es passt.


Warum Hanfpolitik und Drogenpolitik für viele dasselbe ist


Der Antrieb für das Hanfverbot, welches von der USA ausgehend die Welt umspannt und gerade wieder eingerissen wird, wäre weniger der Punkt, dass es high macht. Dieses ist jedoch das rassistische Verbotsargument mit dem Fingerzeig auf Mexikaner, Farbige, Latinos und die frevelhaften Jazzmusiker. In Wirklichkeit ging es den Beamten nach der Beendigung der Alkoholverbote in den USA um den Erhalt von ihrem Job und der damit verbundenen Machtstellung. Unterstützern aus der Wirtschaft ging es darum, den konkurrierenden und gerade im Durchbruch begriffenen Rohstoff auszuschalten sowie rassistisch zu wirken. Dieses wären die eigentlichen Gründe für die Hanfprohibition und warum Marihuana in vielen Ländern harten Drogen gleichgesetzt wird oder gar schlimmer als diese geahndet wird. Dieses wäre der Grund, warum neben den berauschenden Hanfteilen gleich die gesamte Pflanze nicht nur in den USA verboten wurde. Da es inzwischen viele Hanfsorten gibt, die keinerlei berauschende Wirkung haben, aber für die Rohstoffgewinnung durchaus besser als andere Agrargüter sind, ist all das nicht verhältnismäßig. Wer vor dieser Zeit doch Hanf aus wirtschaftlichen Gründen brauchte, hat ihn importiert oder so angebaut, dass nur wenige Menschen Zugang gehabt hätten sowie sie eben die Nutzhanfpflanzen verwendet haben, die bereits vor den Verboten keine oder keine nennenswerte berauschende Wirkung hatten. Somit war das Komplettverbot niemals verhältnismäßig, ginge es nur um das Verbot der Droge an sich.


Wenn neben den berauschenden Pflanzen und Pflanzenteile auch alle anderen verboten oder der Umgang mit ihnen eingeschränkt wird, hat dieses eigentlich nichts mit Drogenpolitik zu tun, wird aber als diese verstanden. Politische Entscheidungen, doch wieder mehr Hanf anzubauen, wären somit keine Drogenpolitik sondern Hanfpolitik, solange dieser angebaute Hanf einen nicht berauscht. Dennoch lässt sich die Thematik nicht klar trennen, da es von vielen als „Rauschgiftanbau“ verstanden wird, wenn Nutzhanf mit einem THC Gehalt unter 0,2% auf den Feldern steht und selbst mit 2 Prozent THC Gehalt keinen high machen kann.