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Kleidung aus Hanf

Alles über Hanf #10 - Textilindustrie

Hanftextilien haben heute wieder ein hohes Ansehen, weil sie ohne die üblichen Chemikalien hergestellt werden können. Weder beim Anbau noch bei der Ernte oder der Verarbeitung der Hanffasern muss Chemie eingesetzt werden. Somit kommt die Bekleidung aus Hanffasern giftfrei auf unsere Haut, was in jedem Sinne als ökologisch bezeichnet werden kann. Hanfbekleidung ist also biologische Bekleidung und hat viele Vorzüge ...

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Die Hanffaser - für Allergiker geeignet

Schon vor 1000 Jahren wurden Hanffasern zur Herstellung von Kleidung genutzt. Im 19. Jahrhundert verdrängte dann die Baumwolle, die im ganz großen Stil angebaut wurde, alle anderen Pflanzen und zog an der Hanffaser vorbei. Als die Kunstfasern für die Bekleidungsindustrie entwickelt wurden, rückte der Hanf hinter der Baumwolle als Bekleidungsfaser dann endgültig ins Abseits. Im Laufe der letzten Jahrzehnte, welche ...

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Jeans aus Hanf

Die Jeans ist seit vielen Jahrzehnten eines der begehrtesten Kleidungsstücke auf der ganzen Welt. Es gibt wohl kaum noch eine Region, in der keine Jeans getragen werden. Die Produktion der normal gefärbten Jeans wirft aber erhebliche ökologische Probleme auf, da in der Baumwollproduktion viele Pestizide eingesetzt werden und auch die üblich eingesetzten Farben in den Produktionsstätten der Dritten Welt das ...

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Kleidung aus Hanf – Vorteile und Ökobilanz

Hanfkleidung begeistert immer mehr Menschen, da sie viele Vorteile besitzt. Tolle Trageeigenschaften, bequeme Schnitte und eine sehr angenehme Temperaturregelung der Hanffaser, machen moderne Hosen, Blusen und Pullover aus Hanf zu einem idealen Begleiter im Alltag, Freizeit und Beruf. Die Hanffaser hat als Stoff verarbeitet eine perfekte Feuchtigkeitsregulierung vorzuweisen und ist so für jede Jahreszeit zu empfehlen. Textilien aus Hanf haben ...

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Die historische Bedeutung von Hanf für Textilien


Fakt ist, dass Hanf vor hunderten Jahren bereits für die Textilproduktion angebaut und verarbeitet wurde. Es war ohne industrielle Maschinen jedoch mühselig und somit wurden nur die besonderen Kleidungsstücke wie Unterwäsche oder Ausgehkleidung aus Hanf gefertigt. Da die Hanffaser so weich und angenehm war, haben selbst ärmere Menschen Hanfunterwäsche getragen. Da die Fasern langlebig sind, ist dieses auf lange Sicht durchaus wirtschaftlich. Wegen seiner Eigenschaften waren Hanfsegel und Hanfseile auf jedem Segelschiff präsent und haben diese Form der Schifffahrt und somit den Erfolg der Spanier, Briten, Franzosen, Portugiesen oder Niederländer als Kolonialmächte vermutlich erst möglich gemacht.


Ist Hanfkleidung heute nicht mehr so gut?


Es wurden gerade industrielle Maschinen entwickelt, um den Hanf mit weit geringerem Aufwand verarbeiten zu können, da wurde der Begriff Marihuana dazu genutzt, um mit reißerischen Lügen den gesamten Hanf in den USA und anschließend auch weltweit zu verbieten. Hierbei wurde teils nur der berauschende Hanf unter Verbot gestellt. Heute wird der Hanf auch als Textilpflanze wieder entdeckt. Aber für T-Shirts und Pullis wird nur 55% Hanf mit 45% Baumwolle verwendet, da der Stoff sonst zu grob und unangenehm ist. Die Hanfhosen aus 100% Hanf sind leider nicht beständiger als gute Jeanshosen.


Ist heutiger Hanf nicht mehr gut genug?


Es werden in der Tat einige Sorten untergegangen sein sowie man allerdings auch heute noch geeignete Faserhanfsorten finden sollte oder nachzüchten könnte. Händler für Hanftextilien erklären, dass die Hanfpflanze noch so gut wie eh und je ist, diese Mängel wären jedoch auf die ungenügende Verarbeitung zurückzuführen. Als die industriellen Maschinen gerade Marktreif wurden, waren sie durch das Verbot bereits Schrott und wären heute komplett veraltet. Hanf ist der Baumwolle und anderen Textilfasern auch heute noch weitaus überlegen, wenn es wie vor hunderten Jahren mühselig verarbeitet wird und zum jeweiligen Verwendungszweck die richtige Pflanze genutzt wird. Damit diese Hanftextilien ihr volles Potenzial erhalten und zudem erschwinglich werden, müssen jedoch erst einmal neue industrielle Maschinen entwickelt werden, die den heutigen Anforderungen gerecht werden. Das würde erst einmal einiges Kosten, wird jedoch unweigerlich geschehen. Viele Baumwollanbaugebiete sind derart verseucht und verbraucht, dass die Menschen krank werden und Jahrzehnte früher sterben. Hätte man von Anfang an „Rauschgift“ angebaut, wären die Böden intakt, die Menschen gesund, die Ernteerträge höher sowie die Textilien bei richtiger Verarbeitung länger halten würden.