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Psychosen Probleme mit THC Strains

Kifferparanoia durch THC Strains
Kifferparanoia durch THC Strains

Die sogenannten Psychosen sind hausgemacht!

Wegen der Drogenverbote wird die Forschung auch für den Cannabis maßgeblich eingeschränkt. Die Preise sind jedoch derart hoch, dass sich selbst der intensive Kunstlichtanbau lohnt und wirklich viel Geld im Growbusiness steckt. Es wurden deswegen Sorten gezüchtet, die mehr high machende Wirkstoffe enthalten, damit die Leute mit weniger eine noch intensivere Wirkung erzeugen können. Zwischenzeitlich waren die THC Gehalte in den kommerziellen niederländischen Coffeeshop Gräsern sehr hoch. Seit diesem Peak haben sich diese Wirkstoffwerte wieder normalisiert.

Das hat seinen Grund: Wird der THC Gehalt im Marihuana künstlich nach oben gezüchtet, sinkt im Gegenzug der Gehalt vom CBD. Heute weiß man, dass reines THC in hohen Mengen unangenehm ist. Es ist unter anderem für die sehr unangenehme Kifferparanoia verantwortlich, die viele empfindliche Menschen immer wieder erleben müssen. Ist jedoch wenigstens etwas CBD im Marihuana, ist dieses angenehmer zu konsumieren und wirkt dieser Kifferparanoia entgegen. Diese „Psychosen“ gab es vor den hochgezüchteten Marihuanasorten nicht in dieser Intensität und mit dem heutigen Wissen ist dieser Trend rückläufig. Es ist ein hausgemachtes Problem der Prohibition, dass die THC Strains zum Problem wurden!

Warum gibt es dann nur diese THC Strains?

Viele Leute haben keinerlei Probleme mit der „Kifferpsychose“ oder sie konsumieren keine großen Mengen. Dann „funktionieren“ zum high werden diese THC Strains sogar sehr gut, wie auch dieses THC für einige Erkrankungen der entscheidende Wirkstoff ist. Andere Personen hätten lieber viel höhere CBD Anteile, wissen das jedoch nicht einmal, da sie einfach unkundig sind. Die Nachfrage in den Coffeeshops ist einfach nicht groß genug. Es wird bereits wieder „schwächeres“ Marihuana angeboten, welches empfindliche Personen besser vertragen. Es gibt bereits viele CBD Strains für den Homegrow, die wenigstens zu einem Drittel der Wirkstoffmenge oder weit mehr CBD enthalten. THC Strains lassen sich jedoch auch dann von empfindlichen Personen konsumieren, wenn diese ca. eine Stunde vorher etwas CBD Extrakt essen und nicht zu viel gekifft wird. Das CBD Extrakt gibt es frei zu kaufen, man findet es im Internet bei diversen Händlern.

Kommerzielle THC Strains mit mehr Ertrag und höheren Wirkstoffgehalten

Kommerzielle THC Strains mit mehr Ertrag und höheren Wirkstoffgehalten

Machen THC Strains Psychosen?

Diese Kifferparanoia, die viele kennen, ist sozusagen ein psychotisches Erlebnis, welches allerdings am nächsten Tag abklingt. Eine Psychose ist es jedoch nicht, da man diese nach einem ausnüchtern noch immer hätte. Eine Psychose hat man auch ohne einen Wirkstoffeinfluss. Man kann sich allerhöchstens durch Wirkstoffe auslösen und verstärken. Auch das geht praktisch nur bei veranlagten Personen. Ca. 1% der Menschen haben diese Veranlagung und kriegen ihre Psychose häufig selbst ohne jeglichen Substanzkonsum. Wenn es in der näheren Verwandtschaft bereits Psychosen gibt, sollte man besonders vorsichtig mit THC Strains oder auch chemischen Drogen sein. Menschen mit psychischer Erkrankung lachen teils über ihre Psychiater, die ihnen erklären, das alles käme vom Kiffen und nicht von den ganzen Chemiedrogen. Dreckige Abfallküchenpillen sind gewiss das eigentliche Problem vieler dieser Leute und erst mit diesen Problemen wird der THC Strain möglicherweise ebenfalls sehr problematisch!

Und für diese Menschen mit Psychosen soll Cannabis ganz ganz schlimm sein? Nein, ist es nicht. Das THC ist kontraproduktiv. Angsterkrankungen und auch Psychosen lassen sich mit dem Cannabiswirkstoff CBD sogar sehr gut behandeln. Austherapierte Patienten wurden bereits mit Wirkstoffen aus der Hanfpflanze behandelt, um sie nach wenigen Wochen zu entlassen. Patienten, bei denen gar nichts mehr half, konnten zurück ins richtige Leben und dieses wieder schön finden!

Das stellte man in den USA fest: Psychosekranke Menschen mussten immer dann in die Klinik, wenn sie aufhörten zu kiffen. Als gab man ihnen Marihuana und schickte sie 14 Tage später wieder heim. In diesem nicht mehr jungen Bericht wird noch mit niedrigen THC Mengen gearbeitet, höhere CBD Konzentrationen sollen jedoch der Schlüssel zum Erfolg sein. Aber selbst dieses gehasste THC kann zur Behandlung der Schizophrenen Psychosen dienen. Derzeit erhält mindestens ein deutscher mit starker Angsterkrankung seinen CBD Strain aus der Apotheke.

Potente THC Strains sind für viele Genusskiffer und Patienten die falsche Wahl. Selbst wenn THC in hohen Dosen benötigt wird, lässt es sich ohne einen CBD Anteil nicht angenehm konsumieren. Dieses hausgemachte Problem der Prohibition wurde erkannt und es wird daran gearbeitet. Aufgrund der bestehenden Verbotspolitik läuft die Versorgung bedürftiger Menschen jedoch schleppend an, wie dies auch von  der Forschung noch immer behindert wird.

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