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Krankenkassen wollen Kosten für Cannabistherapien nicht übernehmen

Seit dem 10. März kann man in deutschen Apotheken auf Rezept Cannabis legal erwerben. Die Freude in Deutschland war groß, doch jetzt stellen sich Krankenkassen quer. Sie wollen die Kosten für Cannabis nicht übernehmen. Der Sprecher des Spitzenverbandes gesetzlicher Krankenkassen äußert sich zu diesem Umstand so: „Für den dauer- und regelhaften Leistungsanspruch in der gesetzlichen Krankenversicherung fehlt der Nachweis der Wirksamkeit.“

Soll heißen, dass weitere Studien notwendig seien. Und genau das wurde nun angeleiert, so dass nun von der Bundesopiumstelle eine Studie die Wirksamkeit belegen soll. Und bis dahin? Den wirklichen Schmerzpatienten, die nun wieder um ihr Medikament Cannabis bangen müssen, ist damit leider nicht geholfen. Und wahrscheinlich wird man sie auch nicht nach der Wirksamkeit fragen.

Kaum Interesse an der Cannabismedizin

Sowohl Ärzte als auch Krankenkassen zeigen bislang kaum Interesse an möglichen Therapieformen mit Cannabis. Es scheint als wollen sich Ärzte erst gar nicht damit auseinandersetzen und nach wie vor nichts damit zu tun haben. Den Krankenkassen mangelt es ebenfalls an Aufklärung.

One comment

  1. Jetzt ist es raus… Die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) bezweifeln Wirksamkeit und haben vor allem keine Bereitschaft längerfristig die medizinisch notwendigen Cannabismedikamente zu übernehmen… Ja wer hat hier welche Interessen…?

    Der Gesetzgeber wollte den Anbau von Cannabis unterbinden.
    Die Pharmaindustrie Ihre Umsätze sichern
    Die Krankenkassen auf keinen Fall zahlen
    Die Kassenärzte haben Sorgen das Ihr Kassen-Budget überschritten wird und fürchten ggf. Mehrarbeit

    Was macht man da als GKV wenn dann ein Gesetz doch kommt: Man bezweifelt einfach dass Cannabis in einer ganzen Reihe von Fällen helfen kann…;
    Um dann die Anträge der Kranken allenfalls für Todkranke nach entsprechender Hartnäckigkeit zu bewilligen. Wer „aufmuckt“ wird an die Gerichte verwiesen.

    Die Öffentlichkeit merkt davon wenig, weil für die Mehrzahl der Bevölkerung das eh sehr suspekt ist. Stichworte in der Presse hierzu: „Kiffen auf Rezept“ Das es hier um Medizin für chronisch Kranke geht und es Jeden morgen selbst erwischen kann, realisieren leider – bis jetzt- erst wenige Menschen.

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