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„Kiffen und Kriminalität“ von Andreas Müller, er will legalisieren!

Kiffen und Kriminalität von Andreas Müller
Kiffen und Kriminalität von Andreas Müller

Der härteste deutsche Jugendrichter Andreas Müller möchte Cannabis legalisieren

Vorweg: Das Buch wurde noch nicht gelesen und dessen Inhalt kann noch nicht bewertet werden. Aber auf einem DHV Mitgliedertreffen konnte ein flüchtiger Kontakt hergestellt werden und die Motivation von Andreas Müller ist bekannt. Sein Bruder war opiatabhängig und wegen etwas Cannabis wurde er weit härter bestraft, dieses verhalf seinem schweren Lebensweg zu einem schnelleren Ende.

Der Mann hatte ein massives Opiatproblem und wegen Cannabis ein massiveres Problem mit der Strafverfolgung und ist jetzt tot. Wer meint, dass dieses ein Einzelfall ist, irrt. Durch stärkere Repression steigen die Zahlen der Drogentoten und für deutsche Verhältnisse führt der Süden Deutschlands in diesen Statistiken!

Andreas Müller hat wie die meisten Menschen, die sich für die Cannabislegalisierung einsetzen und nicht lediglich nur dafür wären, ein ergreifendes persönliches Motiv. Es ist schade, dass man direkt oder ums Eck von etwas betroffen sein muss, um sich für positive Änderungen einzusetzen. Man muss es sich bei Tabuthemen auch trauen und gerade öffentlich bekannte Personen aus der Strafverfolgung wie Andreas Müller als Jugendrichter, Hubert Wimber als Ex Polizeipräsident, heute LEAP Deutschland oder Frank Tempel als Ex Drogenfahnder und heutiger MdB geben der Bewegung sehr viel!

Kiffen und Kriminalität: Was ist mit dem Jugendschutz?

Der Buchtitel „Kiffen und Kriminalität“ suggeriert, dass Kiffer kriminell werden. Das Kiffer unsinnig kriminalisiert werden, kiffen oder die meisten konsumbezogene Handlungen jedoch nichts Kriminelles sind, sollte jedem klar denkenden Menschen bereits bewusst sein. Aber wenn man kriminalisiert wird, wenn einem durch Stigmatisierung und Benachteiligung beim Führerschein oder im Beruf das Leben verbaut wird, dann neigt man natürlich eher dazu, richtig kriminell zu werden. Die Verbotsmaschinerie erzeugt sich das „Anschauungsmaterial“ für den Schrei nach Jugendschutz fortlaufend selber!

Wer für seinen Cannabiskonsum auf ebenfalls kriminalisierte Dealer zurück greifen muss, wer an den Rand gedrängt andere an den Rand gedrängte kennen lernt, wer es bereits erklärt kriegt, ein Krimineller zu sein, hat in der Regel eine kleine Hemmschwelle, um wirklich kriminell zu werden. Das ist natürlich nicht erst bei Erwachsenen, sondern vor allem bei Jugendlichen der Fall. Diese lernen aufgrund von Schule, Ausbildung und Partyleben so einige Leute kennen. Wer schon in jungen Jahren für seinen Cannabiskonsum an den Rand gedrängt wird, ist vielleicht schon bald kein guter Umgang mehr.

Andreas Müller ist in jedem Fall für Jugendschutz und genau deswegen für die Cannabislegalisierung. Wie soll es denn auf einem unkontrollierten Schwarzmarkt, auf dem Jugendliche durch bereits genannte Gründe den besten Zugang zu Drogen haben, ein Jugendschutz funktionieren?

Selbst wenn Andreas Müller der härteste Jugendrichter Deutschlands ist, so wird auch er wissen, dass Haftstrafen gerade bei Jugendlichen wirklich der allerletzte Schritt sind. Dort lernt man sich doch kennen und ist man erst gebrandmarkt, landet man als Erwachsener weit schneller, als andere im richtigen Knast! Das ist keine Jugendherberge, sondern ein Karrieresprungbrett für schwere Jungs!

Andreas Müller sieht im Cannabiskonsum bei Jugendlichen durchaus Probleme, die durch einen unkontrollierten Schwarzmarkt jedoch nicht gelöst werden, die sich natürlich nie zu 100% lösen lassen. Oder wie ist es beim Alkohol? Wird dieser nicht auch bereits von Jugendlichen getrunken, die es noch gar nicht dürften? Hier sieht der härteste Jugendrichter Deutschlands ein viel größeres Problem, welches er natürlich nicht durch Alkohol- Totalverbote lösen will.

Auch viele angetrunkene Jugendliche werden zu Gewalt- und/oder Triebverbrechern! Das sind halt die Risiken und Nebenwirkungen, dass es immer einige gibt, die durch ihren Substanzkonsum Schaden nehmen oder in diesem Fall ganz direkt anderen Schaden zufügen. Und im letzteren Fall greift Andreas Müller hart durch und wird seinem Ruf gerecht. Wenn man derart direkt anderen Menschen schadet, hört der Spaß nicht nur bei ihm auf!

Kiffende Jugendliche hingegen sollen pädagogische und nicht strafrechtliche Konsequenzen fürchten, wenn ein Problemkonsum naheliegend ist. Mit dieser Meinung steht Andreas Müller nicht allein!

Andreas Müller beim DHV Treffen referiert über Drogenverbote

Andreas Müller beim DHV Treffen referiert über Drogenverbote

Sollte man „Kiffen und Kriminalität“ von Andreas Müller lesen?

Wer diesen Artikel bis hier hin gelesen hat, wird „Kiffen und Kriminalität“ von Andreas Müller nicht mehr lesen müssen, er wird bereits gegen die Bevormundung Erwachsener und für richtigen Jugendschutz auf einem kontrolliertem Markt sein. Aber viele andere haben noch Bedarf an Denkanstößen. Unsereiner ohne Doktortitel und öffentliche Bekanntheit kann natürlich seine zehn Legalize Argumente 50 Mal runterbeten und wird nur wenig erreichen.

Kiffen und Kriminalität von Andreas Müller, dem härtesten deutschen Jugendrichter zu lesen und ihn sowie andere zitieren zu können, wird einigen das „und was ist dann mit dem Jugendschutz“ im Halse stecken bleiben lassen. Wenn der härteste Jugendrichter Deutschlands Cannabis eben auch wegen dem Jugendschutz legalisieren möchte, kann doch selbst der dümmste Bildleser nicht mehr fragen, was denn jetzt mit dem Jugendschutz ist!

Das Buch ist weiterhin nach dem Lesen noch ein tolles Geschenk für aufgeschlossene Personen. Wer es jetzt bestellt, kann es noch zu Weihnachten verschenken! Wer dem DHV etwas Gutes tun will, bestellt es im DHV Laden, Link unter dem Video: „Richter Andreas Müller regt sich auf / Buchvorstellung: Kiffen und Kriminalität"

Andreas Müller ist bei vielen Diskussionen oder Vorträgen zugegen. In den nächsten Wochen und Monaten wird es viele Lesungen zum neuen Buch geben, hier werden die bereits festen Termine gelistet.

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