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Kanada wird Cannabis voraussichtlich ab 2018 freigeben

Worauf viele Kanadier lange gehofft und hingearbeitet haben, wird wohl schon bald Realität. Die Regierung Kanadas ist sich inzwischen darüber einig, dass der Schwarzmarkt stillgelegt werden muss und plant ersten Berichten zufolge schon erste Maßnahmen, die ergriffen werden sollen, um Cannabis für 2018 salonfähig zu machen. Der kanadische Premierminister Justin Trudeau hat schon am dritten März 2013 getwittert, dass er für die Legalisierung, Regulierung und Besteuerung sei. Für April hat seine Partei geplant der Öffentlichkeit ihr weiteres Vorgehen und die nächsten Schritte zur Freigabe von Marihuana mitzuteilen, wie CBC News berichtete. Eine weitere Umsetzung soll auch nicht lange auf sich warten lassen.

Grundzüge des zukünftigen Legalisierungsmodells in Kanada sind bekannt

CBC News berichtete ebenfalls darüber, dass die neuen Gesetze zur Legalisierung spätestens 2018 verabschiedet werden sollen. Aktuell sei geplant, dass die Altersbeschränkung und Preise für Cannabis von den regionalen Autoritäten festgelegt werden. So wolle man sicherstellen, dass die Legalisierung nicht aufgrund von mangelhaftem Jugendschutz oder auch an unrealistischen Preisen scheitert.

Im Zuge der Freigabe von Cannabis zur Freizeitgestaltung wolle man nicht verpassen, entsprechenden Wert auf Werberestriktionen und Jugendschutz zu legen. Trudeau weist explizit darauf hin, dass die aktuelle Prohibitionspolitik Jugendlichen den Zugang zu Cannabis eher erleichtern, als erschweren würde. In Zukunft will man das besser machen: „Wenn wir kluge, durchdachte Gesetze durchbringen können, die Cannabis streng regulieren und besteuern, dann können wir unsere Kinder besser beschützen, während wir zeitgleich Millionen von Dollar aus dem Schwarzmarkt ziehen“.

Bislang sind keine genauen Zahlen bekannt, man rechnet aber damit, beträchtliche zusätzliche Steuereinnahmen durch die künftige Freigabe von Marihuana generieren zu können. Anne McLellen, ehemalige Justizministerin Kanadas betonte, dass das Budget für Bildung, Forschung und staatliche Administration infolgedessen in Zukunft aufgestockt werden könne – und genau diesem Ziel solle die Regierung sich verschreiben.

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