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Ärzte gegen Blüten und Extrakte

PRESSEMITTEILUNG

Keine Verordnung von Cannabis in Form von getrockneten Blüten und Extrakten

Düsseldorf – (ÄkNo) Die Kammerversammlung der Ärztekammer Nordrhein lehnt eine Verordnung von Cannabis in Form von getrockneten Blüten oder Extrakten ab. Die Delegierten des „rheinischen Ärzteparlaments“ forderten die Bundesregierung auf, den Entwurf für ein Gesetz zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher und anderer Vorschriften auf eine „erweiterte Verordnungsfähigkeit standardisierter und in kontrollierter Dosis einsetzbarer cannabinoidhaltiger Rezeptur- und Fertigarzneimittel und deren Erstattung durch die gesetzliche Krankenversicherung zu beschränken“.

Übersichtsarbeiten zeigten durchaus einen Nutzen standardisierter und in kontrollierter Dosis einsetzbarer cannabinoidhaltiger Rezeptur- und Fertigarzneimittel, zum Beispiel bei der Behandlung von Menschen mit mittelschwerer bis schwerer Spastik bei Multipler Sklerose, bei Übelkeit und Erbrechen durch Zytostatika oder bei chronischen Schmerzen, begründeten die Delegierten heute (Samstag, 19. März) in Düsseldorf ihre Haltung. Dagegen fehle für den medizinischen Einsatz von „Medizinal -Cannabisblüten“ (Medizinal-Hanf) eine ausreichende Evidenz.

Bei Rückfragen und Interviewwünschen:
Horst Schumacher
Pressesprecher der Ärztekammer Nordrhein
Mobiltelefon: 0172 2120724
Mail: pressestelle@aekno.de

Fehlende Evidenz?

Soll ich lachen oder weinen? Ganz klar ist dies ein Armutszeugnis für die Weißkittel. Da gibt es doch etwas womit der Patient sich besser auskennt als der Arzt, nämlich die Dosierung. Tatsache ist wohl, das man schwer die richtige Dosierung beschreiben kann, da sie der Einzelne finden muß. Ich würde es mit Alkohol vergleichen wollen. Man sagt von einem Bier ist man nicht betrunken, aber trinkt eine zierliche Frau auf nüchternen Magen etwas, dann kann sich das eine Glas Bier sehr stark bemerkbar machen.
Desweiteren ist zum Beispiel auch bei Schmerzpatienten die Schmerzintensität ausschlaggebend. Da die Schmerzstärke sich stetig ändert, ändert sich auch das Konsumverhalten und somit die Dosierung.

3 comments

  1. Ich glaube da schützt sich die Ärztekammer selbst und die Pharmaunternehmen.

  2. Die sind doch von den Pharmariesen gesponsert. Klar sind die gegen Cannabis und n seiner natürlichen Form. Es wäre das Ende der Eierlegenden Wollmilchsau. Ein Ende des Dukatenesels.

  3. Peter Romaker

    Denen schwimmen die Felle so schnell nicht weg, deshalb duerfen sie diesen nutzlosen Mist unendlich fabrizieren und kritische Aerzte landen auf der Strasse. Gerade Extrakte wuerden bei der Dosierung eine erhebliche Hilfe bedeuten, und was ist Medizin sonst…
    Lieber wird austherapiert, fuer mich ein anderes Wort fuer langsamen Tot als den Menschen selbst die Wahl zu lassen, denn da beginnt Heilung, beim Selbst, und nicht bei den Medizinmonopolisten…

    Free the weed

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