Home » Cannabis in der Medizin » THC in der Medizin

THC in der Medizin

Das Endocannabinoidsystem: Wie THC seine Wirkung im Körper ausübt

das-endocannabinoidsystem-wie-thc-seine-wirkung-im-koerper-ausuebt

Das körpereigene Cannabinoidsystem, das Endocannabiniodsystem, besteht aus (1) körpereigenen Cannabinoiden, (2) Bindungsstellen (Rezeptoren) für diese körpereigenen Cannabinoide sowie (3) Proteinen, die für die Produktion und den Abbau der körpereigenen Cannabinoide bzw. Endocannabinoide verantwortlich sind. Das THC (Delta-9 Tetrahydrocannabinol) der Cannabispflanze aktiviert ebenfalls diese Cannabinoidrezeptoren. Die Anfänge Die moderne Cannabinoidforschung, die vor etwa 50 Jahren begann, wurde zunächst initiiert, um die ...

zum Artikel »

Warum Tumorzellen Selbstmord begehen...

beitrag_christina_sanchez

Beinahe grenzenlos erscheint das therapeutische Potenzial von Cannabis, wenn man sich die Arbeit der Molekularbiologin Christina Sanchez ansieht, die sich mehr als 10 Jahre mit der Wirkung von Cannabinoiden beschäftigt hat. Das therapeutische Potential der Marihuana Pflanze Während dieser Zeit hat sie in Zusammenarbeit mit ihren Kollegen auch entdeckt, dass der primäre psychoaktive Teil von Marihuana, auch THC genannt, Tumorzellen ...

zum Artikel »

THC Abbauprodukt gegen Schmerzen: THC-COOH

THC macht high aber das THC Abbauprodukt wirkt ebenfalls medizinisch

Den THC-COOH Spiegel gegen Schmerzen hochkiffen Cannabis kann bei chronischen Schmerzen die bessere oder einzige Medizin sein, da es wirkt und die Nebenwirkungen gering ausfallen. Kombiniert mit anderen Medikamenten wie Opiaten kann deren Dosis praktisch immer bei besserer sowie ungefährlicherer Wirkung reduziert werden. Vorweg: Diese Infos gehen auch auf Patientenaussagen und Forenthreds zurück, mit Google findet sich nicht viel. Viele ...

zum Artikel »

Es macht nicht nur high, THC kann auch heilen!


Der Bestandteil, mit dem die Hanfprohibition als Argument in vielen Regionen gleich die ganze Hanfpflanze verboten und geächtet hat, ist das berauschende Tetrahydrocannabinol, kurz THC. Es handelt sich im normalen Marihuana um das Cannabinoid, das mit Abstand den höchsten Anteil aller Cannabinoide einnimmt. Im Nutzhanf ist dieses nicht der Fall. Die Höhe vom THC Gehalt sowie andere Eigenschaften lassen sich nach Wunsch durch Züchtungen beeinflussen. Je nach Marihuana wird man high oder stoned, sowie es auch auf jeden etwas anderes wirken kann und auch andere Auswirkungen hat. Durchaus kann es einen faul und lethargisch machen. Viele werden aber auch fit und unternehmungslustig. Einige werden während der Rauschwirkung dumm und albern, andere finden nur so die Ruhe zum Lernen oder führen tiefsinnige Diskussionen. Genau wie beim Alkohol ist die Wirkung nicht bei jedem gleich und kann sich leider auch negativ auf den Lebenswandel auswirken.


In der Medizin ist unter anderem das THC der Wirkstoff, mit dem schwer kranke Menschen ihr Leben besser ertragen, mehr leisten können und ihr Leben verlängern. Viele der Erkrankungen lassen sich hierbei nicht heilen, nicht einmal durch Schulmedizin wäre dieses möglich. Aber durch die dauernde Einnahme von THC wird der Krankheitsverlauf erträglicher. Demnach können austherapierte Touret Erkrankte ihr Leben auf einmal gut finden und arbeiten gehen. Oder ein ADHS Patient, der Ritalin nicht verträgt, hat sich soweit im Griff, dass er im Leben wieder klarkommt. Ein chronischer Schmerzpatient kann wieder funktionieren, sowie ein HIV infizierter sich wohler fühlt und normal essen kann.


Was ist so schlimm am High?


Viele Menschen denken bei Kiffern an albern kichernde Personen, die sich zu Idioten machen und zurecht, als diese betrachtet werden können. Dieses ist eine kurze Phase, die viele Kiffer durchleben, sich dabei jedoch meist zurück ziehen. Auch beim Alkohol hat der Gewohnheitstrinker nicht mehr die Wirkungen, die er bei den ersten Gelagen erreicht hat. Der Genusskonsument oder Patient gewöhnen sich an die Wirkung vom THC und kann mit dieser dann besser umgehen. Die medizinische Wirkung lässt jedoch nicht nach und deswegen muss nicht automatisch nach einigen Monaten die Dosis erhöht werden. Andere Arzneimittel haben abgesehen der häufig schweren Nebenwirkungen auch eine „Rauschwirkung“ die sich jedoch meist weniger nach außen bemerkbar macht. Wer Opiate oder Benzos nimmt, wird weniger herum kichern als eher benommen und anteilslos den Tag abwarten, wenn die Dosis wirklich hoch angesetzt wird. Viele Medikamente werden nicht grundlos von gesunden oder gesund gewordenen Menschen bis in die Abhängigkeit weiter genommen. Man ist vielleicht nicht derart offensichtlich berauscht aber doch gut zugedröhnt. In vielen Bereichen wird es erst zum Problem, wenn es wahrgenommen wird und hier mag THC seine Schwachstelle haben.