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Ein Joint am Abend heilt keinen Krebs

Bei vielen auch ohne Krebs auf dem Programm, bei Krebs bitte den Tabak weg lassen
Bei vielen auch ohne Krebs auf dem Programm, bei Krebs bitte den Tabak weg lassen

Nur bei der richtigen Verwendung heilt Marihuana den Krebs

Es ist bei Insidern seit langem bekannt, dass Cannabis die Kraft hat, Krebs zu heilen. Das lesen jetzt immer mehr Menschen in den Zeitungen oder sehen es in den Medien. Es kann natürlich nicht jeder Patient durch Cannabis geheilt werden und bei vielen Krebsarten eilt es, mit der Therapie zu beginnen, da es sonst zwangsläufig tödlich endet. Aber Cannabis kann Krebs heilen, der Joint am Abend jedoch nicht.

Viele wissen nicht, dass dieser potente Hanf zwingend richtig angewendet werden muss. Ein Joint am Abend würde einen nicht heilen, sondern den Krebs lediglich erträglicher machen. Aber dieser Joint am Abend hat bereits viele Patienten ihre Chemotherapie überleben lassen. Wer sich über Wochen so schlecht fühlt, dass er kein Essen bei sich halten kann, hat immerhin schlechtere Überlebenschancen, als wenn er dank dem Joint am Abend wieder essen kann.

Es gibt sehr viele Varianten vom Krebs

Krebs ist ein Sammelbegriff dafür, dass mutierte Zellen im Körper sich ausbreiten. Gesunde Zellen haben einen einprogrammierten Zelltod und vernichten sich mit diesem selber. Es handelt sich um die Apoptose. Diese ist notwendig, da Zellen altern und dann Platz für neue Zellen geben müssen. Bei einer Krebszelle funktioniert das jedoch nicht. Sie stirbt nicht ab, sondern gibt ihre Defekte aufgrund von Zellteilungen an neue Zellen weiter. Es entsteht das Krebsgeflecht, welches als Metastasen überall im Körper Fuß fassen kann. Jetzt gibt es neben diesem Krebs im Körpergewebe auch Blutkrebs oder Hautkrebs. Es gibt dieses Problem eben an jeder Stelle mit lebendem Gewebe innerhalb vom Körper. Um diesen Krebs zu bekämpfen, kann man nicht einen Joint am Abend rauchen und am nächsten Tag ist alles wieder gut. Das meinen viele, dass es so funktioniert.

Die Cannabinoide THC und CBD aus der Hanfpflanze ergänzen einander und sollten zur Krebsbehandlung unbedingt kombiniert werden. Die anderen in der Hanfpflanze enthaltenen Cannabinoide können die Wirkung möglicherweise noch verstärken, weswegen eine Marihuanasorte mit mittelhohem THC und hohem CBD und all den anderen Canabinoiden am besten wirken wird. Oder eben ein Extrakt aus dieser Pflanze, um mit noch höherer Konzentration zu arbeiten. Aber das ist auch nur eine sehr oberflächliche Aussage. Diese Cannabinoide liegen in der Marihuanablüte oder dem Extrakt zum Teil als unwirksame Vorstufe vor, die erst durch ein 20 Minütiges Erwärmen mit ca. 80° Celsius in die aktiven Cannabinoide umgewandelt wird. Welche Zeitspanne und Temperatur optimal ist, weiß man so genau nicht einmal und es wird von Pflanze zu Pflanze unterschiedlich sein. Zumindest das wirksame THC (nicht dessen Vorstufe THCA) wird durch die Sauerstoffeinwirkung schnell abgebaut, weswegen man das Material nach dem Erwärmen entweder verbrauchen oder von der Lufteinwirkung abschirmen sollte. Wer einen Joint am Abend raucht, erhitzt seine Cannabinoide nur wenige Sekunden mit weit höherer Temperatur. Auch das reicht für die Umwandlung bereits aus. Aber dieser Joint am Abend heilt den Krebs nicht sondern macht ihn lediglich erträglicher.

Umwandlung über die Leber zu 11-OH-Delta-9-THC

Beim Krebs, der sich im Körper befindet, soll man die Cannabinoide mit viel Fett essen, da sie nicht wasser- sondern fettlöslich sind und nur so von der Verdauung überhaupt aufgenommen werden. Diese Canabionide gehen über die Leber und werden zum Teil abgebaut. Zum Teil werden sie jedoch in eine Verbindung verwandelt, die sehr potent ist. Es ist nicht das Delta-9-THC sondern das 11-OH-Delta-9-THC als ein 11-Hydroxy-Metabolit vom Delta 9 THC. Und diese Verbindung wird deswegen unter dem Fertigarzneimittelnamen Dronabinol vermarktet. Dieses könnte man also auch unter der Zunge oder als Zäpfchen aufnehmen, möglicherweise auch mit einem Verdampfer. Aber mit dem Joint am Abend wird man seine Cannabinoide anders für den Körper verfügbar machen, es wird das Delta-9-THC aufgenommen. Bei vielen Erkrankungen wäre das kein Nachteil und für alle, die nicht rauchen oder inhalieren möchten, könnte auch die rektale Aufnahme von entsprechenden Cannabispräparaten eine gute Applikationsform darstellen.

Aber diese Aufnahme über die Leber ist vermutlich der entscheidende Faktor, um den Krebs im Körper zu bekämpfen. Wer hingegen Hautkrebs hat, der sollte ein Extrakt gewinnen und auf der Stelle mit dem Hautkrebs auftragen und über Stunden einwirken lassen. Es gibt auch Versuche, bei denen man mit Kanülen die Cannabinoide direkt an den Tumor im Körper brachte, der sich dann zurück entwickelte. Es kommt eben leider auch auf die Wirkstoffkonzentration direkt am Krebs an und wer einzelne Tumore hat, würde mit dieser Variante vermutlich die bessere Wahl treffen. Denn wer wirklich seinen Krebs im Körper mit Cannabis behandeln möchte, der wird große Wirkstoffkonzentrationen benötigen und ziemlich „matschig“ werden. Der Joint am Abend würde das nicht leisten, selbst wenn die Cannabinoide in der richtigen Verbindung ins Blut gehen würden. Es werden leider Konzentrationen benötigt, die nicht mehr angenehm sind. Aber dieser Cannabis wird die Organe nicht belasten und keine körperliche Schäden verursachen. In Einzelfällen wird der Patient jedoch nicht nur stoned sein sondern psychisch leiden. Natürlich wird das Privatleben und vor allem der Job erst mal auf der Strecke bleiben. Das wäre mit dem unbehandelten Krebs oder der Chemotherapie jedoch ebenfalls so.

Ein Joint am Abend heilt den Krebs noch nicht

Ein Joint am Abend heilt den Krebs noch nicht

Der Joint ab Abend?

Derzeitig wird die Cannabismedizin noch erforscht. Vor dem Cannabisverbot erforschte man noch nicht alles so intensiv sondern arbeitete mit Erfahrungswerten. Während der Cannabisverbote wurde nicht mehr objektiv geforscht, da man den Hanf nicht wollte. Es wird deswegen gerade erst wieder mit der objektiven Forschung angefangen. Es fehlt noch das Interesse und damit das Geld, um aufwendige Forschung oder auch Informationsarbeit zu leisten. Vieles wissen die Insider bereits, die behandelnden Ärzte hingegen nicht. Dieses Wissen ist jedoch als Resultat fundierter Forschung für die Verwendung von Cannabisarzneimittel in der Schulmedizin notwendig. Deswegen werden bereits internationale Projekte gestartet, um das Wissen um den Hanf zu verbreiten.

Derzeit raten viele erfahrene Mediziner oder kundige Patienten mit gutem Grund dazu, die Schulmedizin mit dem Hanf zu kombinieren. Wer beide Möglichkeiten kombiniert anwendet, wird die besten Chancen haben, seinen Krebs zu besiegen. Ein Joint am Abend wird es jedoch nur angenehmer machen. Aber auch das würde bereits die Aussichten auf eine Heilung erhöhen, da Krebs auch eine Frage vom eigenen Willen ist. Wer ihn besser erträgt, wird ihn auch eher besiegen.

One comment

  1. Wie der Artikel schon richtig sagt, Hanf alleine reicht leider nicht. Das geht im Kopf los und bei den Gedanken die aufhören müssen eine Krankheit als Eigentum zu betrachten - mein Krebs.
    Geh in Wald und grab ihn ein und sag nie wieder mein...
    Dann das Wasser, Zellwasser - ein vierter Agregatzustand - EZW.
    Hierzu bei Dr.Gerald H. Pollack Uni Washington, sowie waterjournal.org.
    Die Frage in wie weit THC usw. zellwasserlöslich ist muss noch beantwortet werden.
    Dann die Ernährung, wobei auch die Endocannabinoide, bitte nachlesen super Artikel hier, wie schon über die Gedanken, denn die werden auch im Körper produziert, und das Licht usw..
    Krebs entsteht meist über längere Zeit, und wurde lange gefüttert, das widerspricht unserer Fliessband schnellheill Medizin und braucht viel Zeit...

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