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Ärzte und Wissenschaftler über Cannabis

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Es ist interessant was wir nach und nach über die wahren Wirkungsweisen von Cannabis erfahren. Es gibt zahlreiche Forschungseinrichtungen, Vereine, Kongresse, wissenschaftliche Studien und Abhandlungen über Marihuana. Im Vordergrund stehen natürlich stets der positive Heilungseffekt und das Marihuana als Medizin. Warum diese bei den normalen Bürgern bisher noch nicht angekommen sind, ist eine andere Geschichte und weitgehend durch die Medien boykottiert. Wir möchten euch nachfolgend eine kleine Auswahl interessanter Ergebnisse aus Interviews mit Ärzten und Wissenschaftlern liefern.

Dr. Christina Sanchez – Universität Madrid, Forschung für medizinisches Marihuana

Dr. Sanchez bringt es in einem Interview aus dem Jahre 2014 ziemlich genau auf den Punkt, was die Wirkungsweise der Cannabinoide auf unsere Rezeptoren angeht und wie genau die Krebszellen bekämpft und zerstört werden. Sie erklärt, dass Krebszellen auf verschiedene Arten getötet werden können, so eben auch durch die klassische Methode einer Chemotherapie. Die Chemotherapie zerstört allerdings nicht nur die mutierten und schädlichen Zellen, sondern auch sämtliche gesunde und alle anderen Körperzellen. Die Wirkung und Vorgehensweise bei Cannabinoiden funktioniere ganz anders. Die Krebszellen werden buchstäblich dazu gebracht Selbstmord zu begehen, alle anderen gesunden Körperzellen würden nicht beeinträchtigt werden.

Abschließend äußert sie sich sogar noch zum Thema Kriminalisierung von medizinischem Cannabis und sagt, sie könne es nicht nachvollziehen, weshalb das Cannabis nicht zu medizinischen Zwecken verwendet wird, immerhin hat unser Planet ein sehr umfangreiches therapeutisches Potenzial, dass wir nicht nutzen.

Dr. Robert Melamede – Biologieprofessor an der Universität von Houston

Auch Dr. Melamede äußert sich bezüglich der Wirkung von Cannabinoiden auf Krebszellen. Er beschreibt, wie die Cannabinoide die Blutzufuhr von Krebszellen effektiv blockieren und somit das weitere Wachstum verhindern und reduzieren. Außerdem erklärt er, wie ein bestimmtes Bio-Molekül (VEGF) durch die Cannabinoide ausgeschaltet wird. Außerdem könne er weitere positive Effekte durch die Einnahme von Cannabis-Öl erkennen und belegen. Die wichtigen, stets hochgepriesenen, Omega 3 und Omega 6 Säuren stellen eine Cannabis-ähnliche Verbindung her und erlauben es unserem Körper, Endocannabinoide zu produzieren. Durch die Einnahme von Cannabis-Öl kann dieser Schritt abgekürzt werden, der Körper hat direkten Zugriff auf die Cannabinoide und kann diese direkt in Endocannabinoide umwandeln. Künstliche Zusatzstoffe seien also überhaupt nicht notwendig, wenn man doch direkten Zugang zu den wichtigen Cannabinoiden hat.

Zur Aufklärung: Endocannabinoide regulieren in unserem Körpersystem das Immun- und Verdauungssystem und auch das Reproduktionssystem und das kardiovaskuläre System wird durch diese Stoffe angeleitet.

Dr. William Courtney – Bachelor in Mikrobiologie, promovierter Arzt mit weiteren Titeln

Im Jahre 2013 veröffentlichte Dr. William Courtney einen Bericht über ein Kleinkind, welches mit einem größeren Gehirntumor zu leben hatte. In seinem Interview spricht Dr. Courtney über diesen Krebspatienten und das Ergebnis seines Interviews ist mehr als erwähnenswert. Durch die Anwendung von Cannabis-Öl verschwand der Tumor innerhalb von 8 Monaten vollständig. Auf seiner Webseite sind weitere Interviews und Vorträge von Courtney zu finden und auch eine interessante Infografik zu den Wirkungen der nicht psychotropen Cannabinoide.

Durchaus positiv zu bewerten ist die ansteigende Anzahl an Ärzten, Naturheilern und Wissenschaftlern, welche immer weitere, erstaunliche Ergebnisse an die Öffentlichkeit bringen. Durchforstet man das Internet, so sind mittlerweile sogar einige Naturheilpraxen mit dem Schwerpunkt „Cannabis als Medizin“ zu finden. Diese haben das therapeutische Potential der Einsatzmöglichkeiten für natürliche Cannabisprodukte bzw. THC erkannt und behandeln fortan Patienten mit beispielsweise organisch bedingten Spastiken, bei Schmerzzuständen, bei Appetitlosigkeit und Abmagerung im Rahmen fortgeschrittener AIDS- und Krebserkrankungen, bei Nebenwirkungen von Chemotherapien oder auch anderen Ursachen von Übelkeit und Erbrechen.

Würde man einen eingefleischten Heilpraktiker nach seiner Meinung zu den Wirkungsweisen von Cannabis auf unseren Organismus befragen, so würden wir von den meisten eine ziemlich ähnlich klingende Antwort erhalten: Die Natur hat uns alles gegeben, was wir Menschen zu unserer Heilung und Gesunderhaltung unseres Körpers benötigen.

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