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Allgemeines zur Cannabismedizin

Cannabis - eine Ein- oder Ausstiegsdroge?

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Wir hören ständig davon, dass Cannabis als gefährliche Einstiegsdroge gelten soll. Wer Cannabis konsumiert, wird demnach höchstwahrscheinlich auch auf härtere Drogen zurückgreifen. Der soziale Abstieg beginnt also bereits mit dem Konsum von Cannabis, so zumindest wird es der Gesellschaft seit vielen Jahren übermittelt. Klar ist auch, dass diese vermeintliche Tatsache viele davor zurückschrecken lässt und mittlerweile auch kein anderes Bild ...

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Kiffende Nonnen - kann Marihuana Sünde sein?

Kann Kiffen Sünde sein?

Für viele unvorstellbar, im US-Staat Kalifornien aber die Realität. Kiffende Nonnen sitzen inmitten ihrer selbst angebauten Marihuana-Pflanzen und gehen damit jetzt sogar an die Öffentlichkeit. "Sister of the Valey" heißt die Cannabisfarm im kalifornischen Merced und genau hier verfolgen die Nonnen ein klares Ziel. Sie glauben an die medizinische Wirkung des Cannabis und wollen so vielen Menschen wie möglich mit ...

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Ärzte und Wissenschaftler über Cannabis

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Es ist interessant was wir nach und nach über die wahren Wirkungsweisen von Cannabis erfahren. Es gibt zahlreiche Forschungseinrichtungen, Vereine, Kongresse, wissenschaftliche Studien und Abhandlungen über Marihuana. Im Vordergrund stehen natürlich stets der positive Heilungseffekt und das Marihuana als Medizin. Warum diese bei den normalen Bürgern bisher noch nicht angekommen sind, ist eine andere Geschichte und weitgehend durch die Medien ...

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Dr. Grotenhermen zu Marihuana auf BtM Rezept

Dr. med. Grotenhermen mit Vortrag auf dem Hammf e.V. Sommerfest

Das Cannabismedizingesetz ist auf dem Weg, das Marihuana auch Bereits im Jahr 2016 sollte eigentlich Marihuana auf BtM Rezept verschreibungsfähig werden. Die Amtsmühlen laufen langsam, wir hoffen alle, dass es 2017 etwas wird. Am 24.09.2016 führten wir auf dem Hamm e.V. Sommerfest ein Interview mit Deutschlands führenden Fachmediziner für Cannabis Arznei, Dr. Grotenhermen. Es ging hierbei ganz allgemein um Hanf ...

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Gesunder Patient mit krankem Bankkonto

Der Systemfehler in Zahlen - Apoweed 15.000, Schwarzmarkt 8.000 und Eigenanbau nur 3000 Euro pro Kilo!

Wenn man sein Apothekenmarihuana selber zahlt Wer in Deutschland eine Ausnahmegenehmigung nach § 3 Abs. 2 BtMG erhalten möchte, muss dafür nicht zwingend im Sterben liegen. Es reicht, wenn man austherapiert ist und damit belegen kann, dass nur der Hanf das eigene Leben erträglich macht. Dennoch sind die Hürden so hoch, dass praktisch nur Härtefälle diese Ausnahmegenehmigung beantragen. Bis man ...

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Wenn Hanfpatienten mitwirkende Ärzte suchen

Mitwirkende Ärzte finden - der Wartezimmer Spießrutenlauf

Warum die Ärzte nicht einfach Hanf verschreiben Ärzte dürfen per BtM Rezept jederzeit Cannabis- Fertigarznei wie Sativex oder Dronabinol verschreiben. Dabei reicht es, dass sie meinen, dass es dem Patienten helfen könnte, auch wenn dieser es für eine Erkrankung benötigt, für die diese Fertigarzneimittel eigentlich noch nicht verordnet werden. Wenn der Patient sich währenddessen in stationärer Unterbringung befindet, muss er ...

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Eigenanbau für Patienten

Reicht für einen Patienteneigenanbau!

Patienten dürfen nicht selber anbauen Im Jahr 2014 gewann der bekannte Hanfpatient Günter Weiglein getrennt zu zwei weiteren Klägern, bei insgesamt 5 Einzelfallentscheidungen, in Köln und durfte nach Richterspruch seinen Patienteneigenanbau für die Selbstversorgung beginnen. Aber nur, weil er ungenügend versorgt wird und es nicht einmal bezahlen kann, weil ein gesicherter Anbau möglich ist. Jedoch ging die BfArM in Berufung ...

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Alles über Hanf #17 - Hanf in der Medizin

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Ob im alten China, im alten Rom oder im Mittelalter – Hanf ist als Medizin für die Menschen immer präsent gewesen. Krankheiten wie Malaria, Rheuma oder Entzündungen aller Art wurde früher mit Hanf behandelt. Obwohl Hanf für sehr viele Beschwerden und Krankheiten dem Menschen über die Jahrtausende Linderung geben konnte und vor allem bei Schmerzen erfolgreich eingesetzt wurde, strich man ...

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Cannabis als sicherstes Medikament - ungenügend erforscht

Nicht nur die Hanfblüten lassen sich als sicherste Medizin nennen sondern der ganze Hanf!

Die Debatte um Cannabis erinnert ans Wiederkäuen: Es ist eigentlich alles schon durch, aber man würgt es wieder hoch. Der Unterschied zum Wiederkäuen ist jedoch, dass es über viele Jahre oder gar Jahrzehnte kaum merkliche positiv spürbare Fortschritte in dieser Diskussion gab. Derzeit scheinen die ersten Dominosteine zu fallen, auch in Deutschland. Cannabis ist laut einer durch vice.com zitierten Textstelle ...

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Cannabis in Recht und Gesundheit

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Da die gängigen, mit schweren Nebenwirkungen behafteten, Morphine, zum Beispiel Novalgin, im Nutzen- / Nebenwirkungsverhältnis oft ungut sind, gibt es einige Patienten, die zu Cannabis wechseln. In der Krebstherapie gibt es schon verschiedene Studien, die die Wirksamkeit von Cannabis belegen. In den Vereinigten Staaten von Amerika gibt es deswegen in manchen Staaten “Coffeeshops”, mit Abgabe auf Rezept, was jedoch in den ...

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Sonstige Cannabismedizin


Seitdem neben den medizinischen Aspekten der Hanfpflanze die einzelnen Bestandteile entdeckt und erforscht werden, finden sich immer häufiger die Begriffe THC und CBD. Dieses sind die im Marihuana enthaltenden Cannabinoide tendenziell mit dem höchsten Anteil, die zudem am weitesten erforscht sind und beide ein sehr hohes medizinisches Potenzial haben. Im Cannabis finden sich jedoch knapp hundert Cannbinoide und hunderte weiterer Wirkstoffe, es werden immer neue chemische Verbindungen entdeckt. Zudem hat das Hanfsamenöl ebenfalls ein hohes medizinisches Potenzial für die Ernährung und die äußere Anwendung. Lassen sich viele Themen in den anderen Rubriken unterbringen, so werden doch einige bleiben, die hier oder alternativ in der Kategorie „Hanf allgemein“ landen.


Je nach Erkrankung gibt es einen entscheidenden Wirkstoff oder einige. Zudem wissen wir gerade von den ganzen Bestandteilen mit geringem Anteil in der Gesamtmasse wenig bis gar nichts oder müssen diese noch entdecken. Möglicherweise werden in 20 Jahren neben THC und CBD Strains noch ganz andere Cannabinoide hochgezüchtet oder synthetisch hergestellt, um damit noch gezielter, schonender und effektiver heilen zu können. Immerhin können die Wirkstoffe zueinander eine entgegengesetzte Wirkung bei einzelnen Erkrankungen entfalten sowie leider auch immer neue Krankheitsbilder entdeckt werden oder neu entstehen.


Nutzen und Schaden durch Cannabis


Möglicherweise oder sogar wahrscheinlich gibt es mehr Erkrankungen, bei denen Cannabis oder Bestandteile aus dem Hanf, medizinisch sinnvoll angewendet werden können als Erkrankungen, für die Cannabis keine medizinische Bedeutung hat. Dr. Kurt Blaas als Österreichs Cannabisfachmediziner hat die These aufgestellt, dass Kiffer deswegen nie zum Arzt gehen, da der Marihuana Konsum ihr Immunsystem stärkt und sie weniger häufig krank werden. Jedoch hat jeder Wirkstoff seine positiven und leider auch negativen Aspekte. Viele Medikamente sind eigentlich sehr bedenklich und schädlich. Sie werden nur dann verabreicht, wenn der erhoffte Nutzen diese negativen Aspekte überwiegt. Antibiotika wird deswegen nur bei Bedarf verabreicht, auch um eine Resistenzbildung zu vermeiden. Ohne medizinischen Bedarf ist es sehr schädlich. Cannabis wirkt nicht organschädigend, unterstützt höchstens psychischen Erkrankung, zu denen der Patient ohnehin veranlagt ist, es macht nicht langfristig dumm aber es macht viele leider faul und träge, sowie es leider auch einiges kostet. Der Kiffer, der nur noch die Pfeife stopft, hat im Leben vermutlich ähnliche Probleme wie jemand, der die Spielkonsole nicht mehr ausstellen kann: Man kriegt sein Leben nicht mehr gut oder gar nicht mehr auf die Reihe und lebt nur noch für das Laster. Diese Gefahr darf natürlich nicht ausgeblendet werden, aber wenn Cannabismedizin weiter erforscht wird, kann sie häufig auch ohne Rauschwirkung eingesetzt werden sowie sie bei vielen die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität erhält oder zurück bringt.