Home » Cannabis in der Medizin

Cannabis in der Medizin

Rick Simpson – Wie im Film

Die vielleicht etwas anderen Fragen an Rick Simpson

Rick Simpson und Rick Simpson Oil sind gewiss jedem ein Begriff, der sich ein wenig mit Hanfmedizin befasst hat. Er hatte einst in Kanada Hanf angebaut, daraus ein Extrakt gewonnen und nicht nur seine Krebserkrankung damit geheilt. Rick bildete eine ganz eigene Wissenschaft um sein Rick Simpson Oil und ist in seinen Ansichten und Aussagen eher als radikal einzustufen. Das ...

zum Artikel »

Cannabis und Multiple Sklerose

Von Multipler Sklerose (MS) betroffene Patienten greifen gerne auf Hanf als Heilpflanze zurück. Sie sehen darin genauso wie verschiedene Wissenschaftler und Ärzte oftmals eine bessere Behandlungsmöglichkeit als mit anderen Medikamenten, die bei der Krankheit häufiger angewendet werden. Dabei kann Cannabis die Begleitsymptome von Multipler Skerose zwar lindern, aufhalten kann die Pflanze den Verlauf der Krankheit aber nicht. Bei Multipel Sklerose ...

zum Artikel »

Medizinalhanf und Rückenschmerzen

Rückenschmerzen sind in unserer Gesellschaft alltäglich. Diese Schmerzen können ihre schmerzende Ursache in den Muskeln, den Nerven, den Knochen, den Gelenken oder anderen Bereichen des Rückens und der Wirbelsäule haben. Zusätzlich können Rückenschmerzen in andere Bereiche des Körpers strahlen, wie zum Beispiel bei Ischias Beschwerden. Gerade Rückenschmerzen machen uns den Alltag schwer. Man ist verkrampft, das Bewegen fällt einem schwer ...

zum Artikel »

Cannabis für autistische Kinder

Israel ist, was den medizinischen Nutzen, die Erforschung und weiteres von Cannabis angeht, sehr weit fortgeschritten. Sie gelten in Fachkreisen als die Pioniere für Medizinalhanf schlechthin. Aktuell gibt es neue Erkenntnisse und Fortschritte bei der Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Autismus. Wir haben dieses Thema bereits in diesem Artikel aufgegriffen und beleuchten es noch einmal im Detail. MODI’IN IN ...

zum Artikel »

Cannabis bei Organtransplantation

Cannabis ist eines der vielseitigsten Medikamente, welches wir kennen. Gerade deswegen kann es bei den unterschiedlichsten Problemen behilflich sein. Nicht nur das Cannabis hervorragend als Schmerzmittel eingesetzt wird, die Wirkstoffe wie THC (Tetrahydrocannabinol) oder CBD (Cannabidiol) sind bekanntlich krampflösend, entzündungshemmend und überaus wirksam bei Übelkeit. Deswegen wurde in den letzten Jahren immer mehr Forschung mit Cannabis oder gewissen Cannabinoiden betrieben, ...

zum Artikel »

Israel erforscht Cannabis bei Autismus

In einer Studie wollen Forscher aus Israel untersuchen, ob eine Cannabistherapie bei Autismus helfen kann. Die Beobachtungen bis jetzt seien positiv, berichten die Wissenschaftler. Ein anderes israelisches Forscherteam hat indes an Schmerzpatienten herausgefunden, dass eine Behandlung auf Basis von Cannabis weitaus weniger Folgen als eine Therapie mit Opioiden hat. Eine Vorreiterrolle in der Forschung von Medizinalhanf hat ganz klar Israel ...

zum Artikel »

Cannabis als Medizin – doch Zukunftsmusik?

Bei dem Thema Cannabis als Medizin scheiden sich die Geister. Was im letzten Jahr noch vielen Patienten Hoffnung und Kraft gegeben hat, ist leider immer noch ein Trauerspiel geprägt von Empörung und Leid. Im Moment weigern sich die meisten Krankenkassen (GKV) noch eine Kostenübernahme für Cannabis zu gewähren, sogar bei Patienten, die über eine Ausnahmegenehmigung für den Gebrauch von Cannabis ...

zum Artikel »

Der Entourage Effekt – Cannabinoide und Terpene im therapeutischen Zusammenspiel

Cannabis ist Medizin. Diesen Fakt hat inzwischen sogar die Bundesrepublik Deutschland anerkannt. So ist es seit dem 09.03.2017 jedem Arzt möglich Cannabisblüten auf Rezept zu verschreiben. Doch wie wirkt die Heilpflanze Cannabis eigentlich oder besser noch warum?  Die Cannabispflanze und ihre Bestandteile Die Cannabispflanze besteht aus bis zu 600 Inhaltsstoffen. Einen großen Teil machen hierbei die verschiedenen Cannabinoide aus. Die ...

zum Artikel »

Cannabis als Medizin – eine aktuelle Statistik

Seit März 2017 kann ein Arzt in Deutschland Cannabis auf Rezept verschreiben, ohne dass dazu eine Ausnahmegenehmigung nötig ist. Es liegen zwar noch keine genauen Zahlen vor, wie viele Patienten denn nun Cannabis bekamen, aber anhand der ursprünglichen 1061 Patienten mit Ausnahmegenehmigung, lässt sich schon absehen, bei welchen Krankheiten Cannabis am häufigsten verordnet wurde. Krankheitsbilder und Verschreibung Indikation Häufigkeit der ...

zum Artikel »

Sucht und Psychosen: Pfefferspray

Noch genug Betten für die Ökokiffer frei?

Reizgas wirkt nicht bei jedem Wer es nicht kennt, der wird sich hier gewiss fragen, ob das jetzt wirklich sein kann und ob das stimmt. Leider stimmt es. So wurde wieder einmal ein Infostand zu Cannabisthemen aufgebaut. Fast durchgehend waren Leute am Stand und es entstanden ungewöhnlich viele Gespräche. Einige Gesichter sind einem bereits bekannt und vielleicht ist man selber so ...

zum Artikel »

Nicht nur Cannabinoide haben medizinisches Potenzial


Viele setzen die Pflanzengattung Cannabis mit Marihuana gleich: „Das Rauschgift, welches die Jugend zerstört!“ wechselt hierbei sein Bild in „Cannabis ist vielleicht nicht ganz so schlimm und für kranke Menschen sogar gut.“ Dennoch wird häufig nur die Rauschwirkung mit der Cannabispflanze in Verbindung gebracht und allerhöchstens noch der Aspekt für die Lebensmittel- und Rohstoffgewinnung erwogen. Die Rauschwirkung, die zugleich auch medizinische Wirkungen entfaltet, ist hierbei lediglich ein Teilaspekt. Es finden sich neben berauschenden auch nicht berauschende Cannabinoide mit hohem therapeutischem Potenzial. Zudem enthält die Cannabispflanze neben Cannabinoiden noch weitere interessante Stoffverbindungen, die teils noch entdeckt werden müssen oder bei weitem nicht erforscht sind. Einen hohen Stellenwert haben die in den Hanfsamen enthaltenen Fettsäuren, die einen hohen Anteil Omega 3 und 6 Enthalten. Für die optimale Wirkung dieser Fettsäuren in der Ernährung oder Hautpflege ist das genaue Verhältnis entscheidend und dieses ist beim Hanf optimal. Zudem ist diese Quelle weit günstiger als andere oder wird nicht durch Überfischung bald zusammenbrechen. Bereits 2 ml Hanfsamenöl oder 10 Gramm Hanfsamen pro Tag decken den Bedarf und verbessern die Gesundheit. In Hautpflegeprodukten lässt sich nicht nur die Haut pflegen, sondern es können zudem Hauterkrankungen besser behandelt werden. Für diese kann es jedoch einen weiteren entscheidenden Unterschied machen, wenn Cannabinoide enthalten ist.


Cannabis vor der Prohibition und nach dieser


Cannabis stand vor dem großen Durchbruch, der entscheidende nachwachsende Rohstoff durch industrielle Verarbeitung zu werden und ist auch deswegen als Konkurrenz verboten worden. Dabei wurde ignoriert, dass Cannabisprodukte sich in einem Großteil aller Medikamente befanden. Oder auch deswegen wurde er verboten, um chemische Medikamente, die sich patentieren lassen, besser verkaufen zu können. Warum der Hanf sich in vielen Ländern wie auch der USA praktisch in jedem zweiten Medikament fand? Damals wussten die Menschen noch nicht genau, welche Inhaltsstoffe Cannabis enthält und wie genau diese sich auswirken, man wusste jedoch, dass es eine hohe medizinische Wirkung bei vielen Erkrankungen gibt. Deswegen oder vielleicht auch, um das Medikament angenehmer wirken zu lassen, wurde der Hanf überall mit rein gemixt oder als Hauptbestandteil eingesetzt. Heute wissen wir bereits erheblich mehr aber bei weitem nicht alles. Die Medizin betrachtet nicht mehr den Hanf als eins sondern zerlegt ihn in seine medizinischen Bestandteile. Z.B. THC und CBD als die Cannabinoide mit höchstem Gehalt in den meisten Marihuana Blüten wirken je nach Erkrankung ergänzend zusammen, gegeneinander oder nur eines der Cannabinoide hat die medizinische Wirkung, wobei das andere keinen Schaden anrichten würde. Somit gibt es in dieser Rubrik immer viel zu entdecken!