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Kiffen gegen Wut

Besser den Joint als andere Leute abfackeln
Besser den Joint als andere Leute abfackeln

Besser chillen anstatt prügeln

Jeder von uns ist schon mal so wütend gewesen, dass für den Moment einfach nichts mehr ging. Die einen schlagen sich auf Fußball, die anderen lassen es an ihren Mitarbeitern aus und wieder andere lassen ihren Hund durch. Es kommt immer auf die Menschen und die Situationen an, wie sich Wut äußert. Kiffen gegen Wut hat schon vielen geholfen. Wer gerade den Punkt der Weißglut erreicht, kann diesen häufig noch lange halten, so wie es bei vielen mit einer Herzattacke oder einem Schlaganfall schon tödlich endete. Noch schlimmer ist es, wenn es für einen der Mitmenschen tödlich endet. Gerade unter Alkoholeinfluss ist die Wut sogar noch „tödlicher“.

Menschen durchleben Phasen, auf die sie teils nicht einmal viel Einfluss nehmen können. Schöne Phasen brechen ab, da äußere Einflüsse wie Mitmenschen oder gut bezahlte Jobs gehen. Schlechte Phasen halten dagegen an, da ein weniger erfolgreicher und weniger lebensfroher Mensch gerne stehen gelassen wird. Viele Menschen haben Wutphasen, die teils auch auf den Alkoholkonsum zurückgehen. Wegen dieser Wutphasen haben sie und die Mitmenschen nicht selten sogar beträchtliche Probleme. Diese Wutmenschen waren in Lebensphasen, in denen sie Cannabis konsumierten, häufig sehr friedlich. Dass man vom Marihuanarauchen aggressiv wird, lässt sich eher auf die angeblich auch noch gut gemeinte Bevormundung der „Schöne heile Abstinenzwelt“ mit all ihrer Repression zurück führen. Lässt man die Kiffer einfach chillen, dann chillen sie eben. Kiffen gegen Wut wäre dann ein Mittel, um nicht ständig wegen dem Wutrausch vor dem Richter oder dem Mediziner zu stehen.

Kiffen gegen Wut ist oekologischer als Pillen oder Knast

Kiffen gegen Wut ist oekologischer als Pillen oder Knast

Kiffen gegen Wut als Medikament?

Wut ist derzeit vermutlich noch kein eigenes Krankheitsbild sondern nur ein Symptom anderer Krankheitsbilder. Dabei handelt es sich doch eher um eine ganz normale Emotion. Einige reagieren dann jedoch zu emotional, wenn sie wieder alles niedermachen. Bei Emotionen ist es ganz normal, dass man sie verstärkt oder abfedert und Kiffen gegen Wut ist damit für einige Extremkandidaten sogar das Mittel der Wahl, um normal leben zu können. Diese Personen sollten den Alkohol und auch gewisse andere Drogen möglichst komplett weglassen und nur auf die friedlichen Substanzen zugreifen. Leider sind viele von diesen derzeit verboten und steht man wegen Hanf vor dem Richter, kann einen das sehr wütend machen.

Sollte man einfach nach Holland oder Spanien ziehen? Dort kann man ganz legal einen Kiffen gegen Wut. Bevor man Nachbars Kinder zu Waisen macht, sollte man wirklich auswandern. Wenn das nur so einfach wäre. Die bestehende Existenz mit all den Sozialkontakten lässt sich immerhin nicht im Koffer mit rüber nehmen. Bevor die Existenz der eigenen Wut zu Opfer fällt, packt man vielleicht doch ein wenig zusammen und fängt noch einmal ganz neu an.

One comment

  1. Vorsicht Robert! Wie wir wissen, sollten verstärkt Cannabis Empfindungen. Wo bleibt also die Wut?
    Ein Wutrausch kann also durchaus Cannabis induziert sein. Wenn es nämlich nicht gelingt mit der Substanz
    künstlerische bzw. mediale Kanaele zu oefnen, wie und wozu auch immer, dann kann uns das was wir so lieben mit boeser Fratze den Spiegel vorhalten. Und wenn wir es dann immer noch nicht kapiert haben kommen die mit der weissen Jacke…
    Womit wir bei der Dummheit waeren …

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