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Hanf – Alleskönner und Wunderpflanze

Heilmittel Hanf

Die besondere Eigenschaft der Hanfpflanze ist die außerordentliche Nährstoffdichte. Die Vitamine und Nährstoffe kommen im Hanf in einer ganz spezifisch ausgewogenen Form vor, weswegen man diese Pflanze auch zu den Superfoods zählt. Superfoods sind Lebensmittel, die aufgrund ihrer Bandbreite an gesundheitlichen Vorteilen eine große Menge an gesunden Inhaltsstoffen aufweisen und damit für den Organismus von Menschen und Tieren ganz besonders gesund sind. Durch die vielen guten Eigenschaften als Lebensmittel und als Rohstoff für eine große Anzahl an Produkten kann die Hanfpflanze mit Recht als Wunderpflanze betitelt werden.

Im Amerika des 18. Jahrhunderts machte man sich strafbar, wenn man sich als Farmer weigerte Hanf anzubauen und es konnten sogar die Steuern mit Hanf bezahlt werden. Dieser Umstand zeigt die Wichtigkeit des Rohstoffes Hanf in früheren Jahrhunderten. Auch ist es bekannt, dass man vom Kriegsdienst befreit werden konnten, wenn man sich dem Anbau von Hanf widmete.

Allheilmittel der Jahrhunderte

Die Hanfpflanze ist als schmerzstillendes Heilmittel schon lange bekannt, was vermuten lässt, dass auch unsere Vorfahren schon die vielen guten Wirkstoffe der Pflanze erkannt hatten und sie für die vielen Leiden und Erkrankungen des Alltags einsetzten.

Als Lebensmittel waren die kleinen Hanfnüsschen schon in der Antike bekannt und galten als Grundnahrungsmittel. Hanf wurde damals schon in China, Indien, Babylon, Ägypten und Persien, aber auch in Nordamerika und Südamerika angebaut und als Lebensmittel verwendet. Die Hanfsamen waren in erster Linie für die Ernährung gedacht, denn hier konnte man die Hanfsamen zu einem feinen Mehl verarbeiten oder zu dem wertvollen Hanföl pressen und Hanfbutter machen.

Hanfsamen in Schaufel

Vitamine im Hanf

Die Vitaminliste im Hanf ist lang. Vitamin E und alle B Vitamine, insbesondere das Vitamin B2 – das Riboflavin- sind in der Hanfpflanze enthalten. Hanf ist damit eine hervorragende Quelle für den menschlichen Körper, der damit sogar die üblichen Vitamin B2 Lieferanten wie Fleisch und Milchprodukte übertrumpft. Das wichtige Vitamin B2 ist besonders an der Bildung der Muskeln beteiligt, kann aber auch Stresshormone reduzieren und Schilddrüse, Augen und die Sehschärfe regulieren. Die Muskeln brauchen vor allem Aminosäuren, damit sie richtig funktionieren und wachsen können. Hanf ist reich an den verzweigt-kettigen Aminosäuren, die beanspruchte Muskeln wieder reparieren können.

Aber auch die Entgiftung der Muskelzellen und die Produktion von wichtigen Enzymen kann der wertvolle Hanfsamen mit seinem vorliegenden Aminosäurekomplex leisten.

Proteinquelle Hanf

Die feinen Hanfsamen bestehen zu 24 Prozent aus einem reinen und hochwertigen Protein in Form von allen essentiellen Aminosäuren. Das Aminosäureprofil der Hanfpflanze ist damit vollständig und kann so in einer hervorragenden Ausgewogenheit dem menschlichen Körper zur Verfügung gestellt werden. Die Hanfproteine bestehen zu 60 Prozent aus dem Eiweiß Edestin, welches besonders leicht verdaulich ist. Das restliche Proteinteil geht an das Albumin. Beide Proteine sind dem menschlichen Protein in der Molekularstruktur sehr ähnlich und deswegen auch so gesund und gut verträglich.

Omega-3-Fettsäuren im Hanf

Die Omega-3-Fettsäuren werden heute in der Lebensmittelindustrie und damit in der täglichen Ernährung oft vernachlässigt. Aus diesem Grund leiden viele Menschen unter einem sehr ungünstigen Verhältnis der Fettsäuren im Körper. Der Mensch nimmt mit der heutigen Nahrung vorwiegend Fleisch und Milchprodukte und damit viel zu viele Omega-6-Fettsäuren auf. Das Verhältnis der Fettsäuren sollte 4:1 betragen, meist läuft es aber auf ein Verhältnis von 20:1 oder sogar 50:1 hinaus. Die Hanfpflanze hat auch hier eine Wunderwirkung parat, denn sie besitzt ein optimales Verhältnis der Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren.

Neben einer ausgewogenen Ernährung kann der Hanf mit diesem günstigen Omega-3-Fettsäuren vor allem einen Beitrag bei entzündlichen Erkrankungen leisten.

 

Hanf hat sie – die Gamma Linolensäure

Hanf ist eine der ganz wenigen Pflanzen, welche die Gamma Linolensäure (GLA) in sich trägt.

Allgemein ist auch die GLA Mangelware in der heutigen Ernährung und viele Menschen haben hier ein Defizit aufzuweisen. Diese sehr wichtige Fettsäure hat viele positive Wirkungen auf den Körper und wird vor allem bei Neurodermitis, Arthritis und Erkrankungen des Hormonhaushaltes verschrieben. Gamma Linolensäure ist aber auch für schöne Haare, feste Nägel und eine gesunde Haut zuständig. Hanfsamen können also auf diesem Weg zur Verschönerung des Körpers  beitragen. Die Gamma Linolensäure ist aber auch an vielen Stoffwechselvorgängen beteiligt und unterstützt bei ausreichender Zufuhr die gesamte Entgiftung des Körpers.

Der Verzehr von Hanf ist damit maßgeblich an einer reibungslosen Entgiftung des Organismus beteiligt. Der Tagesbedarf von diesen vielen tragenden Inhaltstoffen kann mit 20 g Hanföl pro Tag gedeckt werden.

Hanfsamen

2 comments

  1. Wolfgang Meineck

    Ich würde gerne Newslatter bekommen . Danke

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