Home » Kolumnen » Der schmale Grad der Cannabis Kommerzialisierung

Der schmale Grad der Cannabis Kommerzialisierung

Cannabis Kommerzialisierung mit weiblichen Reizen
Cannabis Kommerzialisierung mit weiblichen Reizen

Mit Geld kauf ich mir die Welt

Wie funktioniert unsere moderne Welt? Mit Kaufkraft. Wo es eine Nachfrage gibt, wird geliefert, auch wenn man als „Dienstleister“ dafür sterben könnte. Das beweist der Drogen- Schwarzmarkt und ist damit leider schlimmer, als die meisten Drogen, die dort gehandelt werden. Auf einem legalen Markt könnte man diese regulieren. Die härteren Drogen könnte man härter regulieren. Aber belassen wir es erst einmal beim Marihuana. Warum ist die Cannabis Kommerzialisierung gut und sogar notwendig, obwohl viele Kiffer gegen den ganzen Konsumwahn mit Werbeblinkschildern und den ganzen Quatsch sind? Mit Geld kauf ich mir die Welt, wie sie mir gefällt.

Wer viel bessere Ideen hat, aber dabei nichts abspringt, der wird sich eben nicht durchsetzen. Demnach könnten wir überall wie in Spanien eine Selbstversorgung mit Cannabis Social Clubs einrichten. Wozu brauchen wir dann noch die Cannabis Kommerzialisierung? Weil diese ganzen kleinen Zellen alle nicht richtig vernetzt sind und sich aufgrund mangelnder Finanzkraft nicht wehren können, wenn es mal zu einem Regierungs- oder Politikwechsel kommt. Sie wären einfach wieder vom politischen Wind verweht, ohne dem wirklich etwas entgegen zu setzen. Mit der Cannabis Kommerzialisierung wird viel Geld verdient und man kann sich wehren, bevor man wieder zum Schwarzmarkt zurück kehren muss.

Der riesengroße Vorteil der Cannabis Kommerzialisierung ist also, dass man sich zur Not die Welt einfach kaufen kann, wie sie einem als Unternehmer gefällt. Das immerhin hat bei anderen Unternehmungen auch bereits geklappt wobei die regionalen Selbstversorger weichen mussten. Ein anschaulicher Vergleich sind die vielen kleinen Ladenlokale, die es einst überall in den Städten gab. Schon wird ein Gigaturbo Einkaufszentrum gebaut. Die ganzen kleinen können sich kaum erwehren und sind Vergangenheit. So ist es mit der Cannabis Kommerzialisierung kontra den Cannabis Social Clubs, auch wenn wir diese vielfach bevorzugen würden.

Die Gefahren der Cannabis Kommerzialisierung

Wer sich mit Geld die Welt kauft, der wird dabei in seine zukünftigen Gewinne investieren. Ist es wirklich erstrebenswert, Marihuana Werbung im Fernsehen, Radio, Supermarkt, auf den Plakatwänden und beim Sport zu haben? Wollen wir an jeder Ecke Jointautomaten? Möchten wir vielleicht wie beim Tabak Zusatzstoffe, mit denen wir intensiver konsumieren würden? Möchten wir im Supermarkt an der Kasse neben den Snacks, Flachmännern und Kippen auch noch Marihuana sehen? Und wenn die Cannabis Kommerzialisierung all das durchgesetzt hat, merkt sie vielleicht das Gleiche wie die derzeitigen Mafioso. Mit Koka lässt sich einfach weit mehr Geld machen. Wenn man die jungen Erwachsenen ergänzend zum frühen und stärkeren Konsum erzieht, kann wiederum viel mehr verdient werden. So wie es auch am Schwarzmarkt schon heute ist, geht es hier um Gewinnmaximierung.

Ordentlich die Kasse klingeln lassen oder nicht?

Die Cannabis Kommerzialisierung darf also nur auf einem ganz schmalem Grad stattfinden. Zum einen muss der Schwarzmarkt ausgetrocknet werden. Zum anderen muss man Kasse machen, um sich die Legalität zur Not verteidigen zu können. Es darf aber in keinem Fall eine allgegenwärtige Werbung geben, es müssen auch nicht an jeder Ecke Jointautomaten stehen und in keinem Fall dürfen bedenkliche Zusatzstoffe im Marihuana den Konsumenten automatisch zum Dauerstoner machen.

Wenn man für einen freien Cannabismarkt mit Cannabis Kommerzialisierung, Cannabis Social Clubs und natürlich dem Homegrow eintritt, so sollte man ganz besonders beim kommerziellen Handel mit hohen Gewinnspannen unbedingt Regulieren. Diese Regulierungen sollen nicht nur jetzt, sondern auch noch in Jahren gelten. Nicht, dass der Investor sich die Welt kauft, wie sie ihm gefällt.

Ganz ohne Cannabis Kommerzialisierung dreht sich einmal der Wind und die Legalisierung ist wieder vom Tisch geweht. Mit einem Zuviel des Marketings würden einige schlimme Befürchtungen unserer verblödeten Verbotsliga wirklich wahr werden können. Das Marihuana wäre am Joint dabei die unbedenkliche Zutat, selbst wenn man den Tabak weg ließe. Das darf in keinem Fall passieren. Der Mensch soll durchaus genießen können und deswegen wäre leckeres Hanfgebäck durchaus ok. Der Konsument soll jedoch nicht mit Werbung und Zusatzstoffen noch süchtiger als ein Tabakraucher werden.

Cannabis Kommerzialisierung: Etwas trist im Verkaufsraum

Cannabis Kommerzialisierung: Etwas trist im Verkaufsraum

Der Eigenanbau und die CSCs werden vielleicht verboten

Wenn der Unternehmer sich seine Welt kauft, wie er sie will, dann wird er bei der Cannabis Kommerzialisierung doch sehr bemüht sein, dass Cannabis Social Clubs, sowie der Homegrow massiv eingeschränkt oder sogar verboten werden. So ist es mit dem Bierbrauen, Tabakanbau und Schnaps Brennen doch auch, dass es dem Privatmann nur unter Einschränkungen erlaubt wird. Wo käme das Unternehmen denn hin, wenn die Kundschaft autark zum Unternehmerangebot auf dieses einfach verzichten könnte? Und aufgrund dieser mangelnden Finanzkraft der Cannabis Social Clubs und Homegrower könnte die Zukunft wirklich in vielen Ländern oder sogar Länderübergreifend darauf hinauslaufen, dass man wie beim Schwarzmarkt wieder dem Motto „friss oder stirb“ ausgesetzt ist. Aber dennoch sollte man das positiv sehen, weil das bereits besser als der heutige Schwarzmarkt wäre. Als zahlender Konsument müsste man immerhin nicht Angst um seine Freiheiten haben.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

*