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Wie der Cannabisgeruch in der Wohnung unter Kontrolle bleibt

Wer Cannabis in den eigenen vier Wänden anbauen möchte, der hat Einiges zu beachten und im Sinn zu behalten. Viele stellen sich die Frage, ob die eigenen Pflanzen gesund sind, ob sie die korrekte Menge an Dünger erhalten oder wie der letztendliche Ertrag aussehen muss. Auch zum Thema Schädlinge, Pilze oder Schimmelbefall macht sich so manch einer Gedanken. Erfahrene Anbauer kennen sich mit genannten Themen aus, so manch Anfänger begeht jedoch verheerende Fehler, welche ihn letztendlich viel Geld kosten können. Die Rede ist vom Thema Geruch. Klar erzeugen stark riechende Marihuanapflanzen einem gesunden Prozess und so manch einer steht ja auch irgendwie auf diesen. Mögliche Nachbarn und Polizisten stehen aber weniger darauf und du glaubst gar nicht, wie viele Indooranbauer bereits nur wegen des ausströmenden Geruches über Nacht zum Kriminellen wurden. Wie der Geruch deiner Pflanzen in Grenzen gehalten werden kann, erfährst du jetzt.

Warum eine regelmäßige Geruchskontrolle so wichtig ist

Wer sich zum ersten Mal mit dem Anbau von Marihuana beschäftigt, der sollte sich zunächst mit ein paar sehr wichtigen und grundlegenden Dingen beschäftigen. Immerhin möchtest du ja auch etwas von den zu erwartenden tollen Erträgen haben und diese nicht nach monatelanger und liebevoller Aufzucht an die Kriminalpolizei übergeben müssen, weil Oma und Opa von nebenan der Polizei von einem merkwürdigen, intensiven Geruch berichten. Soll es ja alles schon gegeben haben. Die wohl wichtigste Sache beim Anbau von Cannabis ist also die Geruchskontrolle. Also den Geruch, den die Cannabisblüten während der Blüte verströmen.

Fakt ist leider, dass viele Länder noch strafrechtlich gegen den Anbau und Besitz von Marihuana vorgehen und jede Art davon gegen das Betäubungsmittelgesetz verstößt. Gefährlich sind vor allem die Nachbarn, welche sich vom Geruch gestört fühlen könnten. Und auch vorbeikommende fremde Personen könnten auf den Geruch aufmerksam werden.

Grundlegende Menschenrechte kennen und nutzen

Die Privatsphäre in den eigenen vier Wänden ist ein grundlegendes Menschenrecht. In Europa wird dieses Recht versucht strengstens einzuhalten. Artikel 8 beschreibt daher das Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens.

  • Behörden dürfen nur dann in die Privatsphäre eines Menschen eingreifen, wenn der Eingriff gesetzlichen Vorschriften nicht widerspricht und für die demokratische Gesellschaft, für die nationale oder öffentliche Sicherheit, das wirtschaftliche Wohl des Landes, zur Aufrechterhaltung der Ordnung, zur Verhütung von Straftaten, zum Schutz der Gesundheit oder aufgrund der Moral oder zum Schutz und Rechte und Freiheiten dritter, von belang ist.

Nun ist es aber leider der Fall, dass Behörden und Gesetzgeber den Anbau im Inneren einer Wohnung als ein Verbrechen ansehen. Und aus diesem Grund können diese sämtliche Maßnahmen in die Wege leiten, um in deine Wohnung zu kommen. Dementsprechend ist es oberstes Ziel, dass diese keine Hinweise oder Beweise auf einen solchen Anbau finden. Solange  nämlich kein begründeter Verdacht auf eine Straftat besteht, so können Behörden auch keinen Durchsuchungsbeschluss anordnen. Starker Geruch zählt als ein solcher begründeter Verdacht und reicht vollkommen aus, um nur wenige Minuten später in deiner Wohnung zu stehen.

Was du kaufen musst um der Geruchsbelästigung vorzubeugen

Wichtig ist zunächst ein Aktivkohlefilter und einen leistungsfähigen Be- und Entlüfter.

• Aktivkohlefilter (Größen werden in m³/h und Durchmesser in mm angegeben; Aktivkohlefilter müssen der Beleuchtung und Zeltgröße entsprechen; Standardgrößen sind >300m³/h, 125mm und150 mm)

• Entlüftung („Abluftleistung“ wird in m³/h gemessen und die Standard-Durchmesser sind ebenfalls 125 und 150mm)

• Aluminium-Rohr (oder Spezialschlauch mit Rauschunterdrückung)

• Klebeband für den Aktivkohlefilter und der Befestigung, eine haltbare Deckenkonstruktion

Wichtig ist es natürlich auch, dass all diese Komponenten leise arbeiten. Wenn den Nachbarn nämlich kein lästiger Geruch mehr stört, dann ist es nur eine Frage der Zeit, ehe ihnen ein zu lautes Geräusch auffällt. Daher gilt, je größter das Lüftungssystem ist, desto leiser und effektiver die Arbeit. Bei größeren Lüftungssysteme kann man nämlich auch auf das Klima reagieren und sowohl Temperatur, als auch den Geruch überprüfen.

Wie du sehen kannst ist es nicht besonders schwer über den Geruch der Pflanzen die Kontrolle zu behalten. Und du hast eigentlich auch gar keine anderen Optionen, denn das Risiko ist viel zu groß. Hochwertige Aktivkohlefilter und ein leistungsfähiges Lüftungssystem sind unabdingbar. Und dann ist es das Beste, wenn man nicht vielen oder besser gar niemandem von seinem privaten Hobby erzählt. Je weniger nach Außen dringt, desto besser ist es.

Wer zum ersten Mal Marihuana anbaut, der muss also auf den Geruch aufpassen. Wie es aber aussieht, gibt es auch noch andere wesentliche Aspekte, auf die du achten musst. Ich denke, folgendes Bild wird zu weiteren Vorsichtsmaßnahmen aufrufen.

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