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Im Indoor Grow Schädlinge fernhalten

Indoor Grow Schädlinge: Spinnmilben
Indoor Grow Schädlinge: Spinnmilben

Indoor ist alles anders als Outdoor

Vorweg soll kurz erklärt werden, dass der Grower Indoor nicht nur eine Monokultur anlegt, sondern zudem einen künstlichen Lebensraum erschafft. Ein künstlicher Lebensraum ist praktisch immer anfälliger gegen typische Probleme, die sich Outdoor zum Teil von alleine lösen. Der Vorteil ist Indoor jedoch, dass die Lebensbedingungen optimiert werden können, um die Ergebnisse zu verbessern. Extreme Kälte, Hitze, Trockenheit und Dauerbewölkung lassen sich einfach ausschalten oder regulieren. Deswegen kann der Indoor Farmer mehrere Ernten mit Spitzenergebnissen im Jahr einfahren. Dafür hat der Outdoor Grower oder Gewächshaus Grower weniger laufende Kosten. Im Gewächshaus kann ebenfalls einiges „reguliert“ werden und auch hier wäre dieser Artikel vielleicht relevant.

Woher kommen im Indoor Grow Schädlinge in die Anlage?

Eines muss klar sein: Die Schädlinge oder Krankheiten sind nicht einfach da, sondern diese kommen von außen erst einmal herein und wenn sie gute Bedingungen vorfinden, werden sie explodieren. Gegenmaßnahmen werden häufig nur dann etwas bewirken, wenn man diese „guten Bedingungen“ erst in „weniger gute Bedingungen“ für die Schädlinge und Krankheiten wandelt. Ansonsten wirken Spritzmittel (bitte nur unbedenkliches Zeug verwenden und die Wartezeiten immer abwarten), Stärkungsmittel oder Nützlinge nicht oder nur ungenügend.

Krankheiten als Sporen oder Ähnliches kommen über die Luft herein. Stehen vor der Zuluftschneise Pflanzen, auf denen sich die Schädlinge aufhalten und die Krankheiten entwickeln, hat man schnell auch die Schädlinge und Krankheiten in der Indooranlage. Wer im Indoor Grow Schädlinge nachhaltig bekämpfen möchte, sollte in dieser Situation die Zuluft über einen längeren lichtdichten Aluschlauch ansaugen und in diesen eine UVC Lampe legen, die rund um die Uhr leuchtet. 10 bis 50 Watt, kleine oder große Schlauchdurchmesser, sollten genügen. Das UVC Licht tötet Keime, Sporen, Bakterien und kleine Lebewesen ab, wenn es lange genug oder stark genug wirken kann. Es darf jedoch nicht nach außen oder in den Raum strahlen. Es ist für Pflanzen und Tiere, vor allem deren Augen, in zu hoher Konzentration schädlich, krebserregend und auch tödlich. Bevor man sich der Lichtquelle aussetzt, sollte sie ausgeschaltet werden.

Indoor Grow Schädlinge sind hartnäckig

Indoor Grow Schädlinge sind hartnäckig

Indoor Grow Schädlinge an Schuhen und Haustieren

Wer seinen Hund durch das Dickicht jagt und dieser anschließend durch den Growraum läuft, der muss sich doch Schädlinge einfangen. Diese können auch an den eigenen Schuhen oder der Kleidung hängen. Wer seine Outdoor Ernte direkt neben den Growraum trocknet, der kann ebenfalls nach wenigen Wochen viele Indoor Grow Schädlinge vorfinden. Wer seine Pflanzen ab und an auf den Balkon stellt oder nur einige der Pflanzen, schleppt sich einiges Zeug ein. Wer einfach Gartenerde für den Indoorgrow verwendet und diese nicht vorab durch Hitze sterilisiert, der hat meist alles voll sitzen. Wer sich die tolle Stecklinge von den Growfreunden holt, hat mitunter auch alles zu spritzen. Häufig kann man nur die Ernte abwarten, alles reinigen und sterilisieren und neu anfangen. Wer jedoch mit mehreren Altersstufen arbeitet oder eigene Stecklinge schneidet, hat dank der Indoor Grow Schädlinge ein großes Problem.

Deswegen sollte man all diese „Einschleppfaktoren“ ausschließen und da, wo man es nicht ausschließen kann, das Risiko mindern. Wer mit dem Hund unterwegs war, sollte diesen zuerst vom Grow fernhalten oder reinigen. Das gilt auch für einen selber, wenn man in der Natur war. Vor der Zuluft kann gewisse Vegetation entfernt werden oder es wird von anderer Stelle angesogen. Man stellt Fremdpflanzen nicht direkt zu den eigenen und man stellt diese nicht ab und an mal auf den Balkon und wieder zurück sondern entweder – oder. Weiterhin darf kein Outdoor Weed in der Nähe vom Growroom getrocknet oder zum Trocknen vorbereitet werden und auch anderes Pflanzenmaterial oder Zeugs aus dem Garten oder von der Wiese soll vom Growroom fern gehalten werden. Indoor Grow Schädlinge gar nicht zu kriegen kann damit eher gelingen.

Indoor Grow Schädlinge stammen von draußen

Indoor Grow Schädlinge stammen von draußen

Die Schleuse gegen Indoor Grow Schädlinge

Es ist von Profi Growräumen zu hören, die nur durch eine Schleuse zu betreten sind. Man zieht sich aus, duscht sich, zieht andere Kleidung an und die Luft wird gewiss auch gefiltert und sterilisiert. Hier handelt es sich jedoch um Profianlagen, in denen nicht ein paar Gramm oder Kilo sondern Zentner oder Tonnen gezogen werden. Hier geht es um Millionenwerte, für die man auch für ein paar Zehntausender Vorkehrungen treffen kann. Wer im Keller, unterm Dach oder in der Abstellkammer ein bis vier Lampen aufhängt, würde eher belächelt werden, eine Schleuse zu bauen, um gegen Indoor Grow Schädlinge zu wirken. Es steht in keinem Verhältnis zum Kernprojekt.

Wer die Möglichkeit hat, sollte natürlich seine Vorkehrungen bereits im Raum vor dem Growraum strikt einhalten oder sogar für die gesamten Räumlichkeiten. Es muss jedoch alles noch verhältnismäßig bleiben. Solange man eine Altersstufe hochzieht und nach dem Durchgang bei Bedarf 14 Tage pausieren könnte, sind die meisten Schädlinge oder Krankheiten schnell ausgestanden. Aber wenn man immer wieder die gleichen Probleme hat, dann ist die Anlage anfällig oder man macht sogar etwas falsch. Die Ursachen wären zu lokalisieren und zu beheben.

Outdoor sind Schädlinge kein Problem für Hanf

Outdoor sind Schädlinge kein Problem für Hanf

Ein Beispiel für Indoor Grow Schädlinge:

Nur in einem Indoor Topf wurden Hornspäne gegeben und praktisch allein in diesem gab es Unmengen von Trauermücken. Klare Lösung: Nie wieder Hornspäne für Indoor!

Weiterer Tipp: Man kauft sich einmalig Nematoden gegen Trauermücken und gießt mit diesen nach Anweisung. Diese halten sich auch ohne Trauermückenlarven im Boden, solange dieser feucht bleibt und es nicht friert. Wenn man neue Erde verwenden will, lässt man durch die alte etwas Wasser fließen und impft damit die neue Erde.

Der Beweis: Bei Einhaltung dieser Vorgehensweise auf CoGr tauchten die Trauermücken ab und an wieder auf und wären in jedem Fall explodiert. Das taten sie nicht, weil die Nematoden noch im Boden waren. Diese lassen sich in einem Eimer mit feuchter Erde selbst ohne Pflanzen und Licht bei genügender Temperatur über Monate bis zum nächsten Grow retten. Zum Verständnis: Es gibt gute und schlechte Nematoden. Es müssen außerdem zum Bodenschädling die richtigen gekauft werden.

Indoor Grow Schädlinge sind teils ganz einfach zu überlisten aber sie sich nicht einzufangen wäre noch besser!

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