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Wie intensiv riecht Hanf?

Der Hanfgeruch ist beim Anbauen, Transportieren oder Konsumieren ein Problem!

Hanfgeruchentwicklung ungewiss!

Der Hanfgeruch ist das Kriterium, wegen dem viele Konsumenten, Dealer und Grower erst in Augenschein der Verfolgungsbehörden genommen werden. Auch ohne die „freundliche Hilfe der Beamten“ zu einem freudlosen Leben sollte man möglicherweise nicht erkannt werden, gerade dann, wenn man eben nicht die „freundlichen Helfer“ anrufen kann. Gewisse Subjekte treten einem gerne mal die Tür ein, halten einem die Waffe an den Kopf und lassen mitgehen, was sie gerade finden. Zeigt man sie an, sitzt man vielleicht mit ihnen in der gleichen Zelle wobei die Suche nach dem anderen Geschlecht sich als ergebnislos erweisen wird. Deswegen sollte Hanf nicht riechen, um einen nicht verraten zu können. Aber wie weit riecht Hanf? Das kommt immer ganz auf den jeweiligen Hanf an. Industriehanf und dessen Blüten riechen natürlich auch aber weniger intensiv. Auch beim Marihuana gibt es Sorten, die wenig oder stark riechen. Sie riechen häufig sogar so unterschiedlich, dass ein unkundiger Mensch den einen Hanfgeruch erkennt, den anderen aber vielleicht nicht. Geht es um Drogenhunde, dann riechen auch diese nicht die Wirkstoffe, sondern einige der Terpentene, auf die sie dann reagieren. Die Fertigarznei Dronabinol mit reinem THC als Wirkstoff würden Hunde und Menschen nicht erkennen, sollte einem die Flasche mal aus der Hand fallen und zerbrechen. Neben Tieren und Menschen gibt es auch technische Möglichkeiten, die den Hanf riechen. Diese Geräte fliegen dann mit Drohnen durch die Gegend und können „Gerüche“ feststellen, die vermutlich nicht einmal mehr Hunde finden würden, sie werden in der Regel in den Niederlanden vermutlich gegen kommerzielle Grower eingesetzt und nicht gegen kleine Selbstversorger oder Outdoorgrower. Hier kann der Indoor Grower mit entsprechenden Filtern vermutlich alle Gerüche neutralisieren und wäre dennoch aufspürbar. Es gibt zwar Erklärungen, es wäre ein Fake der niederländischen Polizei aber es stellt sich die Frage, wie lange noch sowie auch Drohnen mit Wärmebildkameras viele aber eben nur die größeren Growanlagen finden würden.

Aber all das was heute schon funktioniert, funktioniert in 10 Jahren vielleicht noch besser und der Beamte setzt sich seine Drogenbrille auf und Häuser, Autos, Behältnisse und Personen mit entsprechenden Inhalten blinken rot auf und ein Piepton dröhnt, bis die Kontrolle vollzogen wurde. Blutproben erfolgen vielleicht bald nicht mehr für die Straßenverkehrsbehörde, sondern um die Wirkstoffmenge in unseren Körpern hochrechnen und gerichtlich verwerten zu können. Bob Marley wäre dann nach deutschen Verhältnissen von 2015 gewiss nicht mehr ein Fall der geringen Mengenregelung gewesen.

Wie weit ist Hanf zu riechen?

Je nach Sorte, Entwicklungsstand der Pflanzen und Pflanzenmenge ist Hanf wenig oder intensiv zu riechen. Stecklinge riechen bereits aber weit weniger als blühende Hanfpflanzen oder deren fertiges Marihuana. Im Vergleich dazu würden Stecklinge praktisch nicht riechen aber wer die Nase an etliche Stecklinge hält, kann auch deren Hanfgeruch deuten, wenn er ihn kennt. Wer ein Gramm Hanf in den Taschen hat oder einen Joint in der Wohnung raucht, kann so intensiv riechen, dass er darauf angesprochen wird. Deswegen werden Hanfgerüche mit Kohlefiltern, anderen Filtern und Raumdurftsprays speziell für Hanfgerüche neutralisiert. Dieses passiert nicht allein beim Anbau, sondern auch für den Konsum oder Transport. Werden Hanfblüten in einem Aktivkohlemattenbeutel transportiert, duften sie nicht wobei der Beutel aus nächster Nähe sehr riecht aber nur aus nächster Nähe. Es kommt somit immer auf die Art und Weise an, wie man es macht und was man macht, wie weit Hanf riechen wird. Wer vor seinem Nachbargarten alles voll Hanf pflanzt und nur einen Sichtschutz aufstellt, wird vor der Ernte vielleicht schon Besuch haben oder es wird alles von anderen Leuten geerntet.

Der Hanfgeruch von Stecklingen ist dezent, aber für Kennernasen schon vorhanden.

Der Hanfgeruch von Stecklingen ist dezent, aber für Kennernasen schon vorhanden.

Beispiele für Hanfgeruch

Einem Grower mit mehreren m² Indoor Anbaufläche fällt der Filter aus und schon ist er noch 20 Meter vor seiner Wohnung zu riechen und spurtet in den Growshop, um einen Ersatz zu beschaffen. In einem alten Schweinemaststall wird die Luft ungefiltert über die alten Abluftanlagen ausgeblasen. Aufgrund vom Wind war diese Luft nicht vor dem Gebäude aber 100 Meter weiter an einer öffentlichen Stelle zu riechen. Man baut in der Wohnung an und leitet die Luft gefiltert nach draußen. Aber der Hanfgeruch, der in die Wohnung bei der Ernte im anderen Raum zurück schlägt, verrät einem auf dem Flur. Man hat ein tolles Marihuana in der Wohnung geraucht und schon stinkt es im ganzen Treppenhaus, da es unter der Tür durch zieht. Man steht im Freien und kifft, die Leute 10 Meter weiter riechen es, da es gerade nicht sehr windig ist aber dieser leichte Wind es bis dorthin trägt.

Fazit zum Hanfgeruch

Man kann sich schützen und vorsichtig verhalten, damit keiner den Grow, den Hanf in der Hose oder vom Joint riechen wird. Wie weit es im Einzelnen riechen wird, kann jedoch nicht gesagt werden, sondern nur, dass es je nach Umfang nicht nur direkt vor Ort, sondern auch mal 100 Meter weiter noch zu riechen sein kann. Man fährt teils durch Wohngegenden und hat den Hanfgeruch in der Nase. Man läuft über Festivals und riecht die Joints, ohne schon welche zu sehen. Das sollte nicht passieren.

Fotos aufgenommen auf der Hanfmesse Cultiva in Wien.

2 comments

  1. 2 Maßnahmen fallen mir da ein: das Gras in Wasser kochen, bekannt als Kochgras, vermindert den Geruch fast komplett. (Man spart sich damit auch die Fermentation bzw das Trocknen, was bei manchen ein organisatorisches Problem sein kann. Das Gras direkt nach der Ernte in den Kochtopf und dann in den Ofen und ins Glas)
    Zwotens natürlich die Verwendung von Vaporizern oder Aktivkohle beim Konsum.

    • Damit werden nur die Terpene zerstört, die ja für den Geruch aber eben auch für das Wirkprofil mitverantwortlich sind, wer so paranoid ist wegen dem bißchen kiffen sein Gras zu entwerten, sollte besser aufhören. Ansonsten Die Methode hat durchaus Vorteile, da im Ofen eine komplette Umwandlung von THC-Säure zu THC geschieht, was beim rauchen ansonsten nur maximal bis zu 30% der Fall ist. Wers mag einfach den THC rausch, ohne Profil, ohne Seele, zuknallen kann man sich damit bestimmt, aber mein Gott wo bleibt da denn noch der Genuß ´?
      LG

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