Home » Marihuana Growing » Indoor-Growing » Blütephase von Marihuana » Growtipps für gute Blüteraum Klimawerte

Growtipps für gute Blüteraum Klimawerte

So kann es fast überall aussehen, wenn man geschickt ist
So kann es fast überall aussehen, wenn man geschickt ist

Mehr Erfolg beim Marihuanaanbau mit bedachtem Vorgehen

Wer seinen Strom bezahlen muss und nur wenig verbrauchen möchte, für den gibt es für die Blüte nur einige Möglichkeiten, in richtig überheizten Blühräumen mit starken Hitzequellen zu arbeiten, hier einige Growtipps: In der Regel wird in der Blüte mit Natriumdampf Leuchtmitteln gearbeitet, es etablieren sich vielfach LED Lampen mit weniger Hitzeabstrahlung. Wer diese nicht einsetzen möchte, kann für die NDL Lampen ein modernes elektronisches Vorschaltgerät verwenden, welches auf kleine, mittlere und große Stufe gestellt werden kann. Alternativ hat man bereits vor diesen modernen Vorschaltgeräten in großen Blühräumen einfach an den heißen Tagen alle Lampen auf 6 Stunden gestellt und diese versetzt angestellt.

Growtipps können also auch ohne teure Technik helfen. Wer nicht das ganze Jahr growt, kann natürlich auch Sommer- und/oder Winterpause machen. Man sollte aber nicht Tagelang die Lampen abstellen, da die Pflanzen Licht brauchen, damit sie im satten Grün bleiben. Das Chlorophyll baut sich sonst ab und muss wieder neu aufgebaut werden. Bei einer korrekten Anbringung können auch Cool Tubes oder ähnliche Systeme den Raum etwas kühlen. Das Leuchtmittel liegt in einem Reflektor, der an Alu Flexschläuche gekoppelt wird und ein Lüfter bläst kühle Luft durch diese Schläuche direkt nach draußen.

Voraussetzungen sind, dass die Schlauchverbingungen nicht zu lang sind, nicht zu viele Lampen in einer Verbindung geschaltet werden, dass der Lüfter genug Power hat und dass die angesogene und dann durch geblasene Luft wirklich kühler als im Growraum ist. Dennoch wird ein großer Teil der Wärme durch das Licht in den Growraum getragen oder dringt durch das Material in diesen.

Energiesparlampen in warmen Growkammern?

Man könnte auch an den heißen Tagen die Reflektoren von den Vorschaltgeräten abklemmen und mit Steckern betreiben, wenn Grow- Energiesparlampen eingeschraubt werden. Diese sind günstiger aber auch schlechter als LEDs, stoßen aber viel weniger Wärme als NDL Lampen oder andere heiße Leuchtmittel ab. Diese Energiesparlampen tragen leider den falschen Namen, da man für die gleiche Erntemenge in etwa so viel Watt wie mit NDL aufwenden müsste. Es gibt allerdings Grower, die ihren Strain mit NDL und Grow Energiesparlamen kultivierten und erklären, dass man vielleicht keinen Strom spart, das Energiesparlampen- Weed jedoch sehr lecker wäre. Lichtspektren oder auch die Wärme verschiedener Leuchtsysteme haben ihre Auswirkungen auf das fertige Marihuana. Grow- Energiesparlampen gehören damit vielleicht zu den Growtipps für einige Selbstversorger. Für die heißen Sommertage wären heute elektronische Vorschaltgeräte für NDL Lampen besser, die bei der Hitze mit weniger Watt betrieben werden können.

Hier die Growtipps für die allermeisten Marihuanagärtner:

Wer das Maximum aus dem Strom holen möchte, der sollte mit den NDL Lampen arbeiten, wenn er kein Hitzeproblem hat sondern etwas Wärme braucht. Sonst wären LED Leuchtmittel besser. Das aber auch erst seit einigen Jahren und nur dann, wenn man sich für die richtigen LED Leuchtmittel entscheidet und diese richtig anwendet. Es scheint auch bei LEDs ein gewisser Mindestabstand von ca. 20 cm zu den Pflanzen notwendig zu sein, damit diese sich wohl fühlen.

Mit guten LEDs ist es nach Aussagen vieler Grower bereits jetzt möglich, mit weniger Strom gleichgute oder bessere Ernteerträge als mit NDL oder ähnlichen Leuchtmitteln zu bewerkstelligen. Das wird sich künftig gewiss mit modernerer Technik noch etwas ausbauen lassen. Der Indooranbau wird dennoch ein Stromfresser bleiben.

Gute Growtipps reichen nicht, man muss erst mal klein anfangen und Erfahrungen sammeln

Gute Growtipps reichen nicht, man muss erst mal klein anfangen und Erfahrungen sammeln

Growtipps für das Energiemanagement: Klimaanlage?

Die Klimanlage zieht im schlimmsten Fall mehr Strom als die Leuchtmittel, da für frische Luft auch umgelüftet werden muss. Eine Klimaanlage gehört deswegen nicht zu den typischen Growtipps. Es gibt eine Situation, in der mit einer Klimaanlage gearbeitet werden sollte, solange man damit nicht die Stromkabel überlastet. Wenn es sehr warm wird, dann können hitzebedingt die Jungpflanzen und Stecklinge sehr schnell an der sogenannten Umfallkrankheit eingehen, die jedoch mehrere Ursachen haben kann. Einige der Ursachen scheinen durch Temperaturen über 26° Celsius ausgelöst oder verstärkt zu werden. Das wurde an anderer Stelle im Werk wie z.B. bei „Die Aufzucht aus Saat“ bereits erörtert.

In der Situation mit Hitze bei Jungpflanzen kann der Raum knapp bemessen werden, um eine Klimaanlage stromsparender verwenden zu können. Für weniger Raum sollte nun auch wenig Strom verbraucht werden. Für kleine Räume ist natürlich eine kleine Systemlösung zu wählen. Solch ein Gerät ist allerdings ein mächtiger Verbraucher und muss über eine eigene Sicherung im Sicherungskasten angeschlossen werden. Zur Versorgung über eine eigene Sicherung mehr unter der Elektroversorgung. Es gibt hier eigentlich keine kleinen „Besenkammermodelle“ und deswegen kann ein kleiner Stecklingsschrank mit einer Klimaanlage kaum gleichmäßig runter gekühlt werden. Dann müsste dieser Stecklingsschrank in einen kleinen Raum gestellt werden, der nicht zu klein für die Klimaanlage ist. Denn genau diese Jungpflanzen sollen keinen großen oder ständigen Temperaturschwankungen ausgesetzt werden.

Fotoinfos

Titelfoto:

Diese Pflanzen befinden sich in der Mitte ihrer Blütephase und werden ab diesem Punkt noch richtig Gewicht ansetzen. Der Ventilator liegt hinter einem Gitter, welches entweder ausgerichtet wird oder sich ständig drehen kann. Das ist viel besser als die billigen Schwenkventis.

Foto im Artikel:

Man kann 5 Bücher lesen und mit zehn erfahrenen Growern reden. Ob man sich deswegen bereits diese automatisierte Anlage für gutes Geld kauft oder erst mal in einem kleinen Zelt mit ein paar Erdtöpfen erste Gehversuche macht? Das bleibt einem selber überlassen. Die Ergebnisse hoffentlich auch. Es ist jedoch nicht so, dass diese paar Monate oder Jahre, in denen man erst einmal Erfahrungswerte aufbaut, als Zeit hinterher fehlen. Wenn später dann doch richtig los gelegt wird, wird die Zeit mit der besseren Vorgehensweise praktisch immer wieder aufgeholt. Aber man würde bei einem Anfängermisslingen nicht schmerzhaft im Sand sitzen und vielleicht richtig ins rudern kommen.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

*