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Den Spinnmilbenbefall erkennen

Genau hinsehen, hier sind einige Spinnmilben unterwegs
Genau hinsehen, hier sind einige Spinnmilben unterwegs

Von oben die unter dem Blatt sitzenden Schädlinge erkennen

Wie kann man einen Spinnmilbenbefall erkennen? Diese kleinen Biester machen sich an den Marihuanapflanzen für das geschulte Auge schnell bemerkbar. Sie sitzen zwar unter den Blättern, können aber von oben gesehen werden. Sie stechen in die Blätter und saugen den Saft. Dadurch entstehen in den Blättern kleine helle Flecken, so groß wie eine Nadelspitze. Allein damit lässt sich ein Spinnmilbenbefall erkennen.

Wenn man in seiner Pflanzung solche kleinen hellen Flecken auf den Blättern sieht, dann sind es die Spinnmilben. Die Blätter werden umgedreht und es sind ganz kleine Spinnentiere mit bis zu einem mm Größe zu sehen. Es sind kleine weiße Punkte mit schwarzem Fleck. An den Blattadern liegen die leeren Eiablagen von den bereits geschlüpften Milben. Mitunter spinnen diese Biester ein wenig, weswegen sie Spinnmilben heißen. Vielfach wird davon berichtet, dass sie sogar eifrig spinnen und große weiße Netze bilden. In den Growkammern herrschten vermutlich andere Klimawerte. Auch an den Netzen kann man einen Spinnmilbenbefall erkennen, dann ist er jedoch schon fortgeschritten.

Wer Marihuana züchtet, der sollte sich seine Pflanzen immer wieder mal genauer ansehen und auch unter den Blättern sollte nachgesehen werden. Es können zudem Verklebungen auf den Blättern oder kleine Blasen auftreten, dann handelt es sich um andere saugende Schädlinge, die beim Indooranbau allerdings viel leichter als die Spinnmilben zu bekämpfen sind. Ein biologisches vollsystematisches Sprühmittel gegen saugende Schädlinge sollte bereits genügen, wenn die Pflanzen noch nicht sichtbar blühen und es die Wartezeiten zulassen.

Leicht lässt sich der Spinnmilbenbefall erkennen

Leicht lässt sich der Spinnmilbenbefall erkennen

Nicht nur den Spinnmilbenbefall erkennen sondern letztendlich auch beheben

Spinnmilben werden eigentlich nur im Blüteraum zum richtigen Problem und lassen sich in der Vorblüte weit besser bekämpfen. Das mag auch an der Beschaffenheit vom Wuchssaft liegen, der in der Blüte gehaltvoller ist, wenn richtig angebaut wird. Die meisten Growräume arbeiten mit einer Altersstufe oder mit kurzen Pausen zur Neupflanzung. Wenn man einen Spinnmilbenbefall erkennen musste, ist es weit einfacher, wenn mit diesen Pausen gearbeitet werden kann. Man kann einfach zusehen und die Pflanzen irgendwie noch zur Ernte zu bringen. Bei ganz jungen Pflanzen macht man vielleicht auch direkt alles nieder, wenn in dem speziellen Raum Spinnmilben zu großen Ausfällen führen würden.

Wenn man den Raum Pflanzenfrei hat, kann man ihn grundlegend säubern. Das sollte ohnehin gelegentlich passieren. Wenn man wirklich die ganze alte Erde und alles Pflanzenmaterial, wo sich die Schädlinge noch halten könnten, fort bringt, ist es vielleicht schon ausgestanden. Noch sicherer wird es, wenn man im Growraum die Lüftung auf Minimum laufen lässt und einen Ozongenerator eine Nacht laufen lässt. Wenn die Luft nicht in andere Räume zurückschlagen kann, sollte man die Lüftung sogar ausschalten. Dann sollten auch die Eiablagen samt der Tierchen dahin sein.

Dennoch sollte man frühzeitig einen Spinnmilbenbefall erkennen. Mit den richtigen Techniken kann man diesen auch an der noch lebenden Pflanze bekämpfen.

Fotoinfos

Titelfoto:

Ein mit Spinnmilben befallenes Blatt von unten. Es ist besonders am linken großen Finger zu erkennen, dass dieser gesprenkelt erscheint, da er durch die Spinnmilben zerstochen wurde. Man muss schon sehr genau hinsehen, um kleine schwarze Punkte ausmachen zu können, das sind die Spinnmilben mit weißen Beinen. Auf dem Foto ist es wirklich sehr schlecht zu erkennen, was mit bloßem Auge offensichtlich ist.

Foto im Artikel:

Hier ist ein Blatt von oben in einer Growanlage vom Bekannten zu sehen. Der Spinnmilbenbefall wird noch durch Thripse ergänzt. Die Sprenkelung der Blätter aus den oberen Blattebenen ist in jeden Fall auf die Spinnmilben zurückzuführen. Man erkennt den Befall an kleinen Löchern im Grün der Blätter und findet die Spinnmilben dann unter diesen.

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