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Rechtliche Absicherung zu Indoor Weed Anbau

Rechtliche Absicherung – leider noch nicht überall legal
Rechtliche Absicherung – leider noch nicht überall legal

Der Anbau von Marihuana ist noch nicht überall legal

Dieses kurze Kapitel muss für die rechtliche Absicherung leider sein, da es in Deutschland illegal ist, zu einer kriminellen Handlung anzuleiten, zu beraten, zu verleiten oder anzustiften. Es ist natürlich nicht meine Absicht, hier irgendjemanden zu illegalen Handlungen zu verleiten, auch wenn ich es nicht einsehen kann, dass diese Handlungen immer noch illegal sind und ich die Legalisierung jubelnd begrüßen würde. Somit dient der gesamte Inhalt von diesem Werk für den gewöhnlichen Leser lediglich als theoretische Lektüre, die derzeit noch nicht für die praktische Anwendung gedacht ist.

Es wird durch diese rechtliche Absicherung von jeglicher Nachahmung in einem illegalen Rahmen abgeraten, da die Folgen verheerend sein können. Das ganze Werk darf gerne gelesen werden, um es in der Theorie bereits jetzt zu beherrschen und um es praktisch anwenden zu können, wenn es vermutlich innerhalb der nächsten Jahre legal sein wird. Seht euch alle als dazu aufgefordert, am Legalisierungskampf mitzuwirken, dann geht es schneller und diese rechtliche Absicherung wird unnötig.

Wer jedoch in Holland oder in Tschechien bis zu fünf Pflanzen anbauen möchte, wer nach Kalifornien auswandert, um dort Medizinalhanf anzubauen, wer nach Belgien oder nach Spanien auswandert, um dort einen Cannabis Social Club zu eröffnen, wer in den ersten legalisierenden US Bundesstaaten legal zu Genusszwecken anbauen möchte, der darf das hier geschilderte Wissen gerne sofort nutzen, da er sich dann nicht mehr strafbar macht, sondern sich in einem geduldeten Rahmen bewegt, in dem er nicht mehr verfolgt wird.

Die Kunst dabei ist natürlich, sich am jeweiligen Ort in dem dort geduldeten Rahmen zu bewegen. Die Rahmenbedingungen werden dabei laufend angepasst, teils auch zum Negativen. Deswegen kann diese rechtliche Absicherung auch künftig ruhig stehen bleiben.

Rechtliche Absicherung - Pflanzen verbieten, damit Konzerne verdienen

Rechtliche Absicherung – Pflanzen verbieten, damit Konzerne verdienen

Kein Anstifter durch diese rechtliche Absicherung

Wer auch immer auf die Idee kommt, Weed in einem illegalen Rahmen nach Anleitung aus diesem Buch zu kultivieren, der soll nicht mit dem Finger in meine Richtung als den angeblichen Anstifter zeigen, da ich möglicherweise rechtliche Schritte aufgrund von Verleumdung einleiten müsste. Mir ist sehr wohl bewusst, dass diese Verbote irrsinnig und unnütz sind und ich selber würde sie am liebsten erneut brechen. Aber ich lasse es erzwungener Weise bleiben und fordere wirklich niemanden dazu auf, im illegalen Rahmen Weed Indoor zu züchten. Diese rechtliche Absicherung unterstreicht das.

Wirkt doch einfach an Gesetzesänderungen mit, damit ihr es nicht nur machen könnt sondern auch machen dürft. Freiheiten werden einem nicht geschenkt, sie müssen erkämpft und dann verteidigt werden. Das gilt für ein „demokratisches System“ genau wie für jede Diktatur oder andere Form der Gesellschaftsordnung.

Ich wünsche viel Spaß beim Lesen!

Fotoinfos

Titelfoto:

Gesunde junge Blüten im Alter von ca. vier bis fünf Wochen. Viele Blütenfäden bilden sich und warten auf eine Bestäubung, die hier nicht erfolgen wird. So werden sich große und harzreiche Sensimilla-Blütenknollen bilden. Bereits jetzt zieht sich das Harz bis auf die Blütenblätter.

Foto im Artikel:

Faserhanffelder sind nicht nur in Deutschland noch immer selten und meist auch klein. Dabei ist in Deutschland der Anbau von EU zertifiziertem Nutzhanf seit 1996 für Landwirte möglich, wenn sie sich diesen Anbau genehmigen und prüfen lassen. Darauf haben die einen keine Lust. Die anderen wüssten nicht, wohin sie die Ernte verkaufen sollen und fangen aus wirtschaftlichen Gründen gar nicht erst an. Die in der Wirtschaft benötigten oder im Handel nachgefragten Nutzhanfprodukte werden meist importiert. Dabei verbessert Hanf die Böden, liefert sehr viel wertvolle Biomasse und ist damit eine der entscheidenden Pflanzen für nachwachsende Rohstoffe.

Der Nutzhanfanbau ist seit 20 Jahren wieder erlaubt und dennoch wird dieser Nutzhanf kaum angebaut. Warum? Wegen dem stigmatisierenden Verbot von Marihuana gibt es unter den Landwirten oder in der Verarbeitung kaum ein Interesse am Faserhanfanbau. An anderer Stelle verdienen Konzerne, wenn sie größere Mengen Kunstfasern, Holz, anorganische Dämmstoffe oder Baumwolle handeln können. In der Pharmaindustrie freuen sich die Konzerne noch mehr, wenn wegen dieser Stigmatisierung zugleich das „Rauschgift“ nicht als Medikament verwendet wird. Und natürlich freuen sich auch Unternehmen aus der Alkohol- oder Tabakbranche.

Es gibt viele wirtschaftliche und auch ideologische Profiteure vom Verbot, die es deswegen für immer erhalten wollen. Und genau das kann nicht Rechtens sein, dass die Schädiger unter dem Vorwand, Schaden abhalten zu wollen, nach Gutdünken gewissenlos walten können. Allerdings scheint über Recht und Ordnung leider noch immer „der Stärkere innerhalb der Gesellschaft“ zu entscheiden.

One comment

  1. Haste schön geschrieben. Unglaublich das es notwendig ist, so etwas wegen Hanf zu schreiben.

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