Home » Genusskonsum von Cannabis » Cannabis rauchen » Alles was du über die BONG wissen solltest!

Alles was du über die BONG wissen solltest!

Bildquelle: Jennifer Dirschl

Was eine Bong ist, dürfte wahrscheinlich den meisten klar sein. Auch was damit gemacht wird ist definitiv nichts neues, zumindest für die meisten. Es soll ja noch immer Eltern geben, welche die Bong als getarnte „Vase“ ihrer Kinder im Kinderzimmer als solches verstehen und somit akzeptieren. Das Wort Bong wird ursprünglich aus dem alten thailändischen Wort „Baung“ abgeleitet und als Begriff für eine Art Pfeife, hergestellt aus Bambus, verwendet. Heutzutage kann man sich die Bong einfach als eine kleinere Hookah oder Shisha-Pfeife vorstellen. Eigentlich verbindet man mit einer Bong zunächst den Cannabiskonsum und tatsächlich wird auch meist Cannabis damit inhaliert. Allerdings wird das Cannabis mit einer Bong meist pur geraucht, im Gegensatz zum Joint, welcher mit herkömmlichem Tabak vermengt wird.

Die Bong ist mittlerweile in sehr vielen verschiedenen Ausführungen erhältlich, vom Aufbau allerdings oft gleich, einfach und leicht verständlich. Auch die Wirkung des Cannabis unterscheidet sich beim Bongrauchen vom Joint. Die Wirkung ist in der Regel, logischerweise, knalliger und um einiges stärker, lasst es  uns „breit“ nennen. Wer also noch nie mit Cannabisrauchen in Berührung gekommen ist und es direkt mit dem Inhalieren aus einer Bong versuchen möchte, der sei hiermit gewarnt.

Aufbau einer Bong

Der Aufbau einer Bong ist eigentlich ziemlich simpel. Es gibt natürlich auch noch viel kompliziertere Varianten, welche zum einen echt gut aussehen, zum anderen auch ein ganz spezielles Raucherlebnis verschaffen. Im Grunde besteht eine Bong aber aus einem großen Zylinder, der mit Wasser gefüllt wird. An beiden Seiten befinden sich Löcher, manchmal auch nur eines. Das so genannte Kickloch ist nicht bei allen Bongs zu finden. Das so zu bezeichnende Chillum befindet sich im größeren Loch und verläuft nach oben hinweg. Am oberen Ende wird dann ein Sieb eingefügt, worauf letztlich das Cannabis gelegt wird. Wirklich hochwertige Bongs verfügen über einen Vorkühler, welcher mit Wasser gefüllt wird, den Rauch kühlt und diesen damit weniger kratzig macht. Auch ein Diffusor kann eingebaut sein, welcher den Rauch stärker filtert und dieser somit angenehmer und geschmeidiger schmeckt. Zwischen Kopf und Chillum kann außerdem ein Katalysator eingefügt werden, welcher Rückstände herausfiltert.

Wie benutzt man eine Bong?

Wer noch nie mit einer Bong geraucht hat, der lässt sich dies am besten von erfahrenen Bongrauchern vormachen. Wichtig für das erste mal ist aber, dass du nicht zu tief und nicht alles auf einmal inhalierst. Wer noch überhaupt keine Erfahrung mit irgendeiner Art Rauchen gemacht hat, dem könnte möglicherweise ein ziemlich beklemmendes Gefühl in der Lunge überkommen. Einige bekommen kurzzeitig Atemnot oder einen extremen Hustenanfall.

Nun aber zur Nutzung: Die meisten Bongs haben ein Kickloch, das ist das kleine Loch an der Rückseite der Bong (befindlich etwa im unteren Drittel des Zylinders). Nun wird die Mischung oder eben das pure Cannabis auf das Sieb im Chillum gelegt. Der Zylinder, der ja oben offen steht, muss nun mit dem Mund verschlossen werden. Mit einem Feuerzeug oder Streichholz entzündet man nun das Cannabis und zieht, bzw. inhaliert, gleichzeitig mit dem Mund. Ist an der Bong ein Kickloch, so muss dieses zugehalten werden, bestenfalls mit einem Finger. Ansonsten würde der Rauch über dieses entweichen und gar nicht erst richtig nach oben gezogen werden können. Solange bis sich in der Bong der Rauch ansammelt wird nun gezogen. Natürlich kann auch nach Belieben abgesetzt und dann erneut gezogen werden. Damit der Kopf schnell geraucht werden kann, ist es üblich nur wenig Cannabis auf das Chillum zu legen. Mehr Cannabis kann natürlich mit mehreren Konsumenten geteilt werden.

Wie reinigt man eine Bong?

Wer eine Bong benutzt wird feststellen, dass sich dort schnell viele Rückstände ansammeln und diese deshalb entsprechend gepflegt werden muss. Ansonsten können sich die Rückstände verschlimmern und stinken. Das Chillum kann mit einer Reinigungsbürste gereinigt werden. Entsprechendes Bong-Zubehör kann online sehr gut gekauft werden. Natürlich ist auch die Reinigung mit einer alten Zahnbürste möglich. Bei stärkeren Verschmutzungen und festgesetzten Ablagerungen kann Meersalz helfen. Salz entfernt meist mühelos alle Rückstände. Auch Geschirrspülmittel oder Tabs für die Spülmaschine werden empfohlen. Allerdings musst du im Anschluss die Bong gut ausspülen, da derartige Mittel natürlich giftig sind und nicht mit geraucht werden sollten.

TIPP: Heißes Wasser und Backpulver hilft nicht nur bei vergilbten Raucherzähnen, sondern auch für Rückstände in der Bong.bong-170932_1920

Bong-Arten

Die Glasbong

Glasbongs sind extrem langlebig und wird auch dementsprechend am häufigsten verkauft. Langlebig natürlich nur so lange, bis diese aufgrund von Herunterfallen zu Bruch geht. Glasbongs können in ihren Ausführungen, Varianten und auch im Preis sehr unterschiedlich ausfallen. Günstige Glasbongs gibt es aber schon ab 10 Euro zu kaufen, etwas teurere Modelle erreichen den dreistelligen Bereich durchaus. Wer sich zum ersten Mal an einer Bong versuchen möchte, der sollte sich zunächst eine etwas günstigere zulegen, mit der man sich vorsichtig herantasten kann. Es ist gar nicht so selten, dass viele nach dem Bongrauchen lieber wieder auf den Joint zurück greifen. Aber auch anders herum ist es natürlich möglich. Glasbongs können extrem schick und extravagant sein und wirklich schön aussehen. So gibt es bunte Glasbongs mit Mustern oder extravagante Ausführungen mit Stil. Wer häufig und gerne in Gesellschaft konsumiert, der darf deshalb ruhig auf eine etwas teurere Variante umsteigen, immerhin schafft eine solche Bong noch einmal ein ganz besonderes Flair.

Aber: Wenn die Bong runterfällt, dann ist sie kaputt und das kann ärgerlich sein.

Die Acrylbong

Glasbongs können mitunter ganz schön schwer sein und ziemlich unpraktisch, wenn man diese irgendwo mit hinnehmen möchte. Außerdem gibt es einfach Menschen, denen man einfach keine Glasbong in die Hand geben sollte. Für eben solche Fälle gibt es die Acrylbong. Diese sind viel leichter im Gewicht und können praktisch überall mit hingenommen werden. Sie überstehen kleinere Unfälle meist ohne irgendeinen Kratzer und sind oft günstiger, jedoch nicht so langlebig oder schön. Der Aufbau von Acrylbongs ist meist ziemlich einfach, zu einfach um irgendwelche Extras, wie etwa einen Diffusor einbauen zu können.

Auch Acrylbongs haben ein Kickloch, dessen Reinigung jedoch um einiges schwieriger ist. Die Bong ist viel kleiner und kann damit zu klein für irgendwelche Bürsten oder Reinigungssachen sein. Durch das Material (hartes Plastik) und dem Rauch bilden sich meist nur schwer entfernbare Rückstände, welche meist nie vollständig entfernt werden können. Dies macht das Cannabisrauchen mit einer Bong ein wenig unhygienisch und eine Neuanschaffung steht schnell an.

Holland-Bong

Die Holland-Bong erkennt man äußerlich daran, dass diese wie eine Vase aussieht und nicht wie ein Zylinder geformt ist. In der Mitte der Bong verengt sich diese und wird zum Mundstück wieder etwas breiter. Die Holland-Bong eignet sich perfekt dazu, Unwissenden zu erzählen, dass es sich hier um eine wirkliche Blumenvase handelt. So kann jeder sein Hobby perfekt tarnen. Auch hier gibt es verschiedene Farben und Preisklassen.

Die Bambus-Bong

Bambus-Bongs sind hierzulande nicht wirklich verbreitet und schwer zu bekommen, da es nur sehr wenige Online-Händler gibt, welche noch Bambus-Bongs vertreiben können. Wer aber im Ausland unterwegs ist, der sollte sich dort ein solches Mitbringsel kaufen. Auf vielen Inseln werden aus Bambus Bongs gebaut. In fast allen Bambus Bongs fehlt allerdings das Kickloch, sodass der Rauch nicht durch dieses entweichen kann. Hier muss einfach nur der Mund vom Mundstück angesetzt werden und der Rauch entweicht von alleine. Die Bambusbongs sind allerdings am schwierigsten zu reinigen, denn sie sind nicht durchsichtig und Rückstände können kaum erkannt werden. Wer aber in Besitz einer solchen Bambus Bong ist, der wird wohl einer der wenigsten Menschen in Deutschland sein, welche eine solche Bong besitzen.

Die Eisbong

Eine Eisbong kann relativ schnell mit einer Glasbong verwechselt werden, da sich diese beiden Varianten ziemlich ähneln. Die Eisbong hat allerdings unterhalb des Mundstücks eine Verengung, damit der Konsument Eiswürfel einfüllen kann und der Rauch durch die Eiswürfel gezogen werden kann. Der Vergleich mit einem Vorkühler kann nicht gezogen werden, das ist noch einmal etwas ganz anderes. Allerdings könnt ihr einen Vorkühler mit den Eiswürfeln kombinieren – versprochen: Das knallt wirklich. Die Eisbong ist tatsächlich eine einzigartige Erfahrung, denn ohne Kühlung schmeckt der Rauch einer anderen Bong oft kratzig und der Konsument bekommt oft Hustenanfälle. Durch die Eiswürfel kühlt der Rauch ab.

Tipp: Um den Geschmack noch erlebnisreicher zu gestalten, kannst du auch eiskalte und gefrorene Himbeeren oder Erdbeeren einfüllen. Nur: Bitte iss die Früchte nicht im Anschluss, das schmeckt nicht.

Bong selber bauen

Kann man machen, muss man aber nicht. Wer kein Geld für eine günstige Bong hat, für Cannabis aber schon, der kann sich mit einfachen Haushaltsmitteln eine Bong selber bauen. Dafür kursieren zahlreiche Anleitungsvideos in You Tube, die mehr oder weniger nachahmenswert sind. Also, wie kann man eine Bong selber bauen und was brauche ich dafür?

Hier eine mögliche Variante:

Eigentlich braucht man gar nicht viel: zwei leere Pfandflaschen, Klebeband und Schere, ein schräg abgeschnittener Strohhalm und natürlich das übliche Raucherwerkzeug – das ist alles.

Wascht die Flaschen zunächst gründlich aus und seht zu, dass diese möglichst ohne Dellen und knitterfrei sind. Nun schneidet ihr eine der Flaschen etwas unterhalb der Mitte möglichst gerade ab und stellt dieses Teil vor euch auf den Tisch. Der andere Teil wird nun Kopfüber in das erste Teil gestellt – natürlich kommt vorher der Deckel ab, sollte er drauf sein. (By the way: Flaschenaufkleber sind uncool – also runter damit!)

Die zweite Flasche wird nun oben am Hals (dort wo er schmaler zusammenläuft) abgeschnitten. Das untere Teil könnt ihr entsorgen, vom oberen nehmen wir den Deckel runter und stecken es mit Öffnung nach oben in die bisherige Konstruktion. Nun sehen die beiden Flaschen beinahe wieder wie eine ganze aus. Nehmt den abgeschnittenen Strohhalm und steckt ihn in den ganz unteren Teil auf eine Seite. (Kleines Loch mit Taschenmesser schneiden)

Nun muss unsere Bong-Konstruktion natürlich noch extrem gut abgedichtet und luftundurchlässig gemacht werden. Verwendet Tesa und Klebeband um wirklich alle abgeschnittenen Kanten zu erreichen und luftdicht verschließen zu können. Die Öffnung oben bleibt logischerweise frei.

Dip drehen, Joint bauen, in den Strohalm stecken und anzünden…

 

2 comments

  1. Also mit dem einen Irrtum sollte man endlich mal aufräumen. Der Rauch kratzt nicht weniger wenn er gekühlt wird, sondern sogar mehr. Grund sind die Tröpfchen Cannabisharz die sich Dampfförmig im Rauch befinden, Durch das abkühlen setzt sich das wieder flüssig werdende Harz auf den Lungenbläschen ab und die Flimmerhärchen in der Lunge bereiten den genannten Hustenanfall, wer nicht mehr Husten muss hat eben diese Härchen bereits vernichtet. Absolut Ungesund. Auch das man Bongs Pur Rauch ist vollkommen aus der Luft gegriffen, die meisten nehmen auch hier Tabak dazu, denn nicht das Cannabis knallt so, sondern das Nikotin kickt da so, die Cannabiswirkung schleicht sich eher ein als das es mit enem, Hoppla da bin ich, einsetzt.

  2. sehr richtig mörnest
    und sehr gut beschrieben

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

*