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Äußere Anwendung von Cannabis

Cannabis als Creme macht nicht high

Äußere Anwendung zum Genuss ohne High

Foria Gleitcreme: Cannabis für die äußere Anwendung kann schön sein! Im Jahr 2014 ging die Gleitcreme „Foria“ durch alle Szenemedienkanäle sowie durch einige andere. Das Gleitgel für Frauen enthält THC und soll deswegen einen lang anhaltenden Orgasmus fördern. Ist das ein Werbegag, um ein neues Produkt unter dem Deckmantel vom THC als berauschenden Inhaltsstoff der Hanfpflanze zu vermarkten? Dass THC ...

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Historische Salben und Tinkturen aus Cannabis


Vorweg sollte erklärt werden, dass Hanfsamenöl hervorragende Eigenschaften für Kosmetikprodukte hat. Dieses Öl mit seinen Omega 3 und 6 Fettsäuren entspricht dem Bedarf der menschlichen Haut sehr exakt und kann bei diversen Hauterkrankungen einen enormen Unterschied machen. Hanfsamenöl kann in Hautcremes allerdings auch zum Erhalt der Jugend beitragen. An dieser Stelle geht es jedoch eher darum, Cannabinoide in Salben und Cremes zu verarbeiten, um mit diesen medizinisch gegen Hauterkrankungen zu wirken. Dabei können die canabinoidhaltigen Cremes durchaus auch Hanfsamenöl enthalten. Es wurden vermutlich jedoch zuerst cannabinoidhaltige Cremes entdeckt und durch den Menschen zu medizinischen Zwecken eingesetzt. Sehr früh werden die Chinesen und auch Inder Erfahrungen gemacht haben. In medizinischen Belangen haben jedoch die Chinesen die Nase vorn, da die Inder Hanf vorwiegend zum Genusskonsum entdeckten. Die Inder wussten recht früh, dass die berauschenden Wirkstoffe in den Blüten sitzen. Die Chinesen hingegen entdeckten eher die ganze Pflanze für die Medizin, auch die Hanfsamen mit ihren wertvollen Ölen. Somit geht aus vielen historischen Aufzeichnungen hervor, dass nicht erst die Cannabinoide aus den Blüten extrahiert und dann auf die Haut aufgebracht wurden. Teils wurden Pflanzenteile aufgelegt oder als Ganzes verarbeitet. Dieses macht Sinn, da auch in diesen Cannabinoide und andere Verbindungen mit medizinischem Potenzial vorkommen. Vor den Hanfverboten fanden sich Bestandteile aus dem Hanf im Großteil aller Medikamente. Viele Salben und Cremes für die äußere Anwendung nutzten den Hanf mit seinen Cannabinoiden als die entscheidende Zutat.


Macht die Hanfsalbe high?


Eine canabinoid haltige Salbe für die äußere Anwendung kann den Anwender praktisch gesehen nicht high machen. Die Wirkstoffe gelangen in den Körper, konzentrieren sich dabei jedoch an der Anwendungsstelle. Um eine Rauschwirkung auszulösen müsste jedoch eine enorme Wirkstoffmenge eingesetzt werden und ob diese wirklich einen Rausch auslöst scheint noch nicht geklärt zu sein. Wer sich berauschen möchte, wird essen oder inhalieren. Hanfsalben dienen alleine der Hautpflege und der Hautmedizin. Wer high werden möchte, würde sie essen. Dennoch kann es ein erheblicher Vorteil sein, die Cannabinoide äußerlich direkt dort aufzutragen, wo das Problem sich befindet. Cannabinoide wirken Entzündungen, Bakterien, einigen Viren und einigen Pilzerkrankungen entgegen. Warzen sind auf Viren zurückzuführen und hier waren Cannabinoide einst die gängigen Wirkstoffe in den entsprechenden Medikamenten. Je nach Problem wird die Stelle großflächig oder nur punktuell in höherer Konzentration behandelt. Vor den Drogenverboten wurden Medikamente mit Hanfwirkstoffen häufig sogar öffentlich beworben und natürlich auch bei Kindern angewendet.