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Wechselwirkungen beim Drogenkonsum

Schizophrenie, Depressionen und Psychosen - was hat Cannabis damit zu tun?

Die Fragen nach Ursache und Wirkung werden wohl nie vollständig und endgültig geklärt werden können. Es gibt zahlreiche und unter anderem wirklich sehr aufwändige Studien im Zusammenhang von Psychosen und Cannabis. Sie alle laufen immer wieder ins Leere und  man kann nicht wirklich sicher sein, dass Cannabis schuld an diversen "Kopfkrankheiten" ist. Menschen die in ihrem Leben anfällig für Psychosen ...

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Alkohol und Cannabis - ein gefährlicher Mischkonsum

Alkohol und Cannabis besser ohne harten Stoff trinken!

Kiffer neigen zum starken Alkoholkonsum - so ein Quatsch! Aus den Reihen, die uns den Cannabis schlecht reden wollen, hört man Thesen sinngemäß wie diese: „Cannabiskonsum fördert im Mischkonsum den stärkeren Alkoholgenuss. Deswegen ist es gefährlich und muss repressiv verboten werden.“ Das wird mit ein paar Statistiken belegt, die vermutlich eigenes zu diesem Zweck erstellt wurden. Wer bereits gekifft hat, ...

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Sich ergänzende oder entgegengesetzte Wirkungen


Ob Drogen, Medikamente oder Genussmittel: Sie alle haben eine Wirkung auf den Menschen, ob dieser es nun bewusst oder unbewusst bemerkt. Hierbei wirken die ganzen Substanzen jedoch nicht allein für sich sondern sie ergänzen sich in ihrer Auswirkung auf positive oder leider auch negative Weise. Hierbei geht es nicht nur um ihre Wirkungen, aufgrund derer die Substanzen eingenommen werden sondern auch um ihre Nebenwirkungen für Körper und Geist. Wer z.B. viel Alkohol und dazu noch viele Medikamente wie z.B. Aspirin einnimmt, wird seine Leber weit mehr belasten, als wenn er nur Alkohol oder die Medikamente einnimmt. Alkohol und Rohhypnol lassen den Konsumenten leider aggressiv und panisch werden wodurch die erwünschte angenehme Wirkung natürlich durch diese Wechselwirkung zunichte gemacht wird und man es sich mit den liegen Freunden teils unwiderruflich verdirbt. Ein beliebter Cocktail unter Junks wäre Heroin, Kokain und Benzos. Sich hierbei kritisch über zu dosieren oder sogar zu sterben wäre jedoch als Risiko weit höher, als wenn jede dieser Substanzen für sich genommen wird. Diese Wechselwirkungen der Wirkstoffe können jedoch auch einen sehr positiven Effekt haben. Werden schwerste Opiate gegen Schmerzen verschrieben, kann die Dosis durch die gleichzeitige Verwendung von Marihuana bei gleicher oder besserer Wirkung erheblich verringert werden. Wer seinen Alkoholismus nicht besiegen kann, jedoch Marihuana dazu konsumiert, wird seine nötige Alkoholmenge meist deutlich reduzieren können. Deswegen werden z.B. für rein pflanzliche Schlafmittel meist Baldrian und Hopfenextrakt kombiniert.


Wer sich auskennt kann Gefahren meiden


Häufig wird eine Substanz als Medikament verabreicht und ein anderer Wirkstoff wird hinzu konsumiert. Wer sich hierbei nicht auskennt, kann teils schwerwiegende Wechselwirkungen erleben. Ein Beispiel ist, dass bei der Einnahme von Antibiotika unbedingt der Alkoholkonsum einzustellen ist, da eine sehr starke Wechselwirkung ansonsten nicht ausbleibt. Wenn es jedoch zehntausende Wirkstoffe in den Gruppen der Medikamente, Genussmittel und Drogen gibt, wird kein Laie all die möglichen Gefahren oder Synergie- Effekte kennen. Deswegen soll in dieser Rubrik über typische Wechselwirkungen beim Drogenkonsum mit Genussmitteln und Medikamenten sowie unter den unterschiedlichen Drogen aufgeklärt werden. Wer die falschen Substanzen kombiniert, kann mitunter die genau entgegengesetzte Wirkung erfahren, spielt mit seiner Gesundheit oder sogar seinem Leben. Gelegentlich wirken verschiedene Substanzen auch sehr angenehm zusammen, belasten die Organe jedoch erheblich oder machen einen zu einem ganz anderen Wesen. Wenn bei neuen Substanzen ohnehin bereits Vorsicht gewahrt werden sollte, so gilt dieses auch für die erstmalige Kombination unterschiedlicher Stoffe.