Home » Drogenkunde » Safer Use

Safer Use

Haustiere auf Drogen muss nicht sein – Miaurihuana

Dgani ist bereits ohne Drogen platt

Lasst eure Haustiere nicht eure Drogen fressen Im Internet über die Seite von dinafem.org gestolpert, fand sich ein Artikel zu Miaurihuana, in Englisch Meowijuana, der nicht nur Katzenbesitzer neugierig macht. „For cats who need weed“ Haustiere auf Drogen erinnert an Leute, die ihren Hunden Hasch gaben oder an Psychopathenerzählungen, die Tieren ein paar Teile geben und ihnen beim Sterben zusehen. ...

zum Artikel »

Was ist Drogenmündigkeit?

Natural fiber hemp sustainability

„Das Pendant zu Sucht und exzessivem Konsum ist nicht Abstinenz, sondern Drogenmündigkeit.“ (BARSCH 2002: 45) Immer wieder taucht in drogenpolitischen Diskussionen zum Umgang mit psychoaktiven Substanzen das Schlagwort Drogenmündigkeit auf. Dabei handelt es sich um ein Präventionskonzept, welches auf die Vermeidung von problematischem Drogenkonsum abzielt und auf zwei grundlegenden Annahmen basiert: 1. Der Drogengebraucher ist ein mündiger und zur Selbstbestimmung ...

zum Artikel »

Warum wird Safer Use durch Prohibitionisten abgelehnt?

Viele Wirkstoffe werden deswegen als unbedenklich eingestuft, da sie im Regelfall richtig verwendet werden. Viele Wirkstoffe werden deswegen als bedenklich eingestuft, da sie häufig nicht richtig verwendet werden. Für verbotene Substanzen zu erklären, wie man sie richtig und somit weniger gefährlich konsumieren kann, wäre eine Verharmlosung, eine Konsumaufforderung und somit die grundsätzlich falsche Signalwirkung, so die Argumentationsweise der Prohibitionisten. Wenn eine Droge verboten wird und die Leute sie dennoch nehmen, dann ist es demnach richtig, dass sie sich dazu nicht hinreichend informieren und deswegen teils tödlichen Gefahren nicht entgegen wirken können. Deswegen sind verbotene Drogen so schlimm und es ist richtig sie zu verbieten wäre der Argumentationsansatz. Immer dann, wenn Alkohol verboten wird oder es weit günstiger ist, ihn selber schwarz zu brennen, wird vielleicht etwas weniger getrunken. Aber aufgrund mangelnder Qualität werden weit mehr Menschen blind und sterben nicht erst in Jahrzehnten sondern direkt. Wenn Alkohol einmal verboten wäre und er deswegen noch gefährlicher wird, wäre dieses das Argument, ihn auch weiter zu verbieten, auch wenn nicht erheblich weniger durch das Verbot konsumiert wird!


Konsumiert wird dennoch

Selbst wenn ein Verbot erreichen könnte, dass eine Droge nicht mehr konsumiert wird, dann würden unweigerlich andere Substanzen noch stärker konsumiert werden. Auf das Argument, ob wir denn weitere legale Drogen brauchen, kann die Antwort somit nur lauten: Wenn sie denn weniger bedenklich als die anderen bereits legalen Drogen sind, brauchen wir sie sogar unbedingt. Aber auch zu den Substanzen, die selbst bei einem legalen Markt noch sehr gefährlich sind, wird es immer Menschen geben, die sie selbst nach umfassender Aufklärung über die Gefahren und Risiken nehmen werden. Wenn sie dieses machen, dann sollten sie es jedoch so machen, dass sie dadurch keinen oder nur geringen Schaden nehmen werden. Gerade bei synthetischen Drogen werden die Konsumenten immer mit neuen Substanzen, anderen Cocktails oder komplett anderen Dosierungen konfrontiert. Selbst die „alten Hasen“ müssen hier gewisse Strategien zum Selbstschutz entwickeln und warnen sich untereinander. Wer hier blauäugig meint, ihn können nichts umhauen, den haut es mit Pech vielleicht für immer um oder er nimmt erheblichen Schaden. Deswegen ist es nicht nur hier sehr sinnvoll, Strategien für den Safer Use sämtlicher Drogen, ob legal oder illegal, zu entwickeln und zu verbreiten. Auch vor anderen Gefahren wie Spielsucht, Geschlechtserkrankungen, riskante Finanzanlagen, schadstoffbelastete Produkte oder gefährliche Urlaubsorte ist es die richtige Strategie, Verbraucher aufzuklären, bevor sie erste eigene Erfahrungen selber machen müssen. Dann kann immer noch jeder für sich selber entscheiden.