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Amanita muscaria – Über das Männlein, das im Walde steht

Die bewusstseinsverändernde Anwendung des Fliegenpilzes ist schon lange bekannt und lässt sich einige Jahrtausende zurückverfolgen, vor allem im Kontext des nordischen Schamanismus. Doch während der Pilz zu früheren Zeiten noch als psychoaktives Werkzeug der Schamanen geschätzt wurde, kennt man ihn heute fast nur noch als gefährlichen Giftpilz, vor dessen Einnahme immer wieder eindringlich gewarnt wird. Gleichzeitig gilt er aber auch als Glückssymbol, das in Form von Grußkarten, Figuren und anderen Artefakten in fast jedem Haushalt irgendwo gefunden werden kann.

Kurzum: Es gibt wohl keinen zweiten Pilz, der auf eine solche Weise anzieht, fasziniert und gleichermaßen auch verängstigt und abschreckt, wie der sagenumwobene Fliegenpilz. Grund genug, diesen Pilz einmal unter die (psychonautische) Lupe zu nehmen.

Synonyme

Agaricus muscarius

Volkstümliche Namen

Fliegenkredling, Fliegenschwamm, Fliegenteufel, Krötenpilz, Krötenstuhl, Mückenschwamm, Narrenschwamm, Rabenbrot, Roter Fliegenschwamm, Soma, Todestoll, Crapaudin (franz.), Fluesop (norw.), Flugsvamp (schwed.), Fly agaric (engl.), Hango (kelt.), Mukamor (rus.), Oronja (span.), Pin d’ crapa (franz.), Vliegenzwam (niederl.)

Weitere bedeutsame Amanita-Arten

Amanita caesareaKaiserling
Amanita muscaria var. formosaGelber Fliegenpilz
Amanita muscaria var. regalisBrauner Fliegenpilz, Königs-Fliegenpilz
Amanita pantherinaPantherpilz

Insgesamt umfasst die Amanita-Gattung rund 500 Arten!

Aussehen

Unter optimalen Bedingungen erreicht der eigentlich unverwechselbar aussehende Fruchtkörper des Fliegenpilzes eine Höhe von etwa 25 cm. Charakteristisch für den Pilz ist seine rote Huthaut mit den weißen Flocken (Velum- bzw. Hüllreste) drauf. Der Stiel ist weiß und hat an der Basis eine eiförmige Knolle. Das Fruchtfleisch sowie das Sporenpulver sind ebenfalls weiß, unter der Huthaut allerdings gelb-orange. Wie gesagt, der Fliegenpilz ist kaum zu verwechseln, was jedoch nicht heißt, dass dies nicht dennoch passieren kann. Am ehesten wird er mit dem Pantherpilz (Amanita pantherina) oder anderen Amanita-Arten (bspw. A. caesarea, A. crocea, A. fulva, A. rubescens) vertauscht. Während des Eistadium ähnelt der Fliegenpilz außerdem ein wenig dem Flaschen-Stäubling (Lycoperdon perlatum).

Vorkommen

Der Fliegenpilz ist weltweit verbreitet und wächst überall dort, wo es Birken (Betula spp.) oder Kiefern (Pinus spp.) gibt. Mit diesen beiden Baumarten lebt er nämlich in Symbiose. Seltener lebt der Fliegenpilz auch in symbiotischer Verbindung mit der Fichte (Picea spp.).

Der Fliegenpilz und das kleine Habichtskraut

Der Fliegenpilz und das kleine Habichtskraut

Inhaltsstoffe

Im frischen Pilz sind Acetylcholin, Cholin, Muscarin, Muscaridin, Muscazon, Selen, Vanadium und Ibotensäure enthalten. Durch Trocknung bzw. Decarboxylierung wird Ibotensäure in das für den Magen viel besser zu vertragende und in Sachen Psychoaktivität deutlich stärkere Toxin Muscimol umgewandelt.

Kann der Fliegenpilz gezüchtet werden?

Nein! Da Fliegenpilz nur in Symbiose mit einem Baum wächst ist die Anzucht, wie es etwa bei anderen Pilzgattungen (z. B Psilocybe) gehandhabt werden kann, nicht möglich. Es kann aber durchaus passieren, dass der Fliegenpilz, sofern sich eine Birke im Garten befindet, den Weg in diesen von ganz alleine findet.

Ritueller Gebrauch

Der Fliegenpilz gehört zu den ältesten rituellen Werkzeugen der Schamanen. Vermutlich wurde er bereits zu prähistorischen Zeiten zur Einleitung außergewöhnlicher Bewusstseinszustände verwendet. Für die nordischen und sibirischen Schamanen, nach deren Mythologie der Pilz aus dem Speichel des höchsten Gottes entstand ist der Pilz noch heute ein heiliges Wesen, dessen Einnahme besonders für die Herbeiführung einer divinatorischen Trance geeignet ist.

„Die Schamanen nehmen den Fliegenpilz vor allem dann ein, wenn sie mit den Seelen der Ahnen kommunizieren oder mit Geistern Kontakt aufnehmen wollen, wenn ein Neugeborenes einen Namen erhalten soll, um in bedrohlichen Situationen einen Ausweg zu finden, um die Zukunft vorherzusehen und in die Vergangenheit zu blicken und um in andere Welten reisen oder fliegen zu können.“ (RÄTSCH 2012: 634)

Dass die alten Germanen den Wotan geweihten Fliegenpilz auch rituell verwendet haben, ist zwar gut möglich, allerdings fehlen hierzu eindeutige Belege. Gleiches gilt für die Kelten. Doch wurde der Fliegenpilz zur damaligen Zeit mit dem Raben (Corvidae) in direkte Verbindung gebracht – daher auch der Trivialname Rabenbrot – und dieser galt unseren heidnischen Ahnen bekanntlich seit jeher als mächtiges Schamanen- und Krafttier.
Im präkolumbianischen Amerika verkörperte der Fliegenpilz die Unterwelt und war dort, genau wie in Sibirien, ein mächtiger Verbündeter der Schamanen, im Besonderen im Rahmen von Heil- und Initiationsritualen. Noch heute wird die getrocknete Huthaut in Mischung mit Tabak (Nicotiana tabacum) von einigen amerikanischen Schamanen und Heilern zur Herbeiführung diagnostischer Visionen geraucht.

Auch der traditionelle japanische Schamanismus kennt den rituellen Gebrauch des Fliegenpilzes und anderer Amanita-Arten. Beim Fliegenpilzgeist handelt es sich um den sogenannten Tengu, eines der populärsten Fabelwesen der japanischen Mythologie.

Medizinischer Gebrauch

Die Ethnomykologie kennt den Fliegenpilz in erster Linie als schamanisch-mystisches Werkzeug. Häufig auch als rituelle Medizin, mit deren Hilfe es dem Schamanen gelingen kann, die Krankheitsursache seines Patienten zu diagnostizieren.

Die traditionelle sibirische Volksmedizin kennt einen Kaltwasserauszug aus Fliegenpilz äußerlich angewendet außerdem bei Schlangenbissen.
In Europa wurde der Fliegenpilz unter der offizinellen Bezeichnung Fungus muscarius noch bis ins 19. Jahrhundert hinein bei Epilepsie und seltener bei Fieber verordnet. Heute erfährt der Fliegenpilz jedoch keine schulmedizinische Anwendung mehr. In der Homöopathie werden Amanita-Zubereitungen unter der Bezeichnung Agaricus muscarius als beruhigend wirkende Mittel bei innerer Unruhe, Depressionen, Parkinson, Kopfschmerzen, Blasenentzündung und Tinnitus u.a. verwendet.

Das legendäre Soma

Der Ethnomykologe R. Gordon Wasson und seine Frau Valentina kamen nach jahrelanger Pilzforschung zu dem Ergebnis, dass es sich bei dem legendären, in der Rigveda besungenen Soma um nichts anderes als den Fliegenpilz gehandelt hat. (WASSON 1969) Neuesten ethnopharmakologischen Erkenntnissen hält Wassons Theorie jedoch nicht stand. Dass es sich beim Soma um eine Art Met, Bier, das Mutterkorn oder einen Ephedra-Auszug gehandelt hat, so wie es andere Forscher vermuten, ist zwar theoretisch möglich, aber praktisch ebenso unwahrscheinlich. Persönlich denke ich, dass es am ehesten so sein könnte, wie es Terence McKenna (1996) seinerzeit formuliert hat, nämlich, dass das heilige Soma psilocybinhaltige Pilze gewesen sind. Zumindest treffen diese das in der Rigveda beschriebene Soma wirkspezifisch am besten. Psilos wachsen bekanntlich hervorragend auf Kuhdung, weshalb McKenna darüber hinaus herleitete, dass möglicherweise deshalb die Kuh in Indien einen so heiligen Ruf genießt.

Der Weihnachtsmann als Personifikation des Fliegenpilzes

Interessant ist zudem, wie es unter anderem Patrick Harding von der Universität Shefford behauptet, dass die herkömmliche Erscheinung des Weihnachtsmannes und seiner fliegenden Rentiere auf den Fliegenpilz zurückgeführt werden kann. Der Ethnologe Christan Rätsch schreibt dazu:

„Geboren wurde das, was heute der Weihnachtsmann ist, aus einem berauschenden Ritual archaischer Schamanen, die einem Fliegenpilzkult frönten. (…) Der rot-weiß gekleidete, Geschenke verteilende Weihnachtsmann ist eigentlich ein Fliegenpilz, genauer gesagt ein anthropomorpher Fliegenpilz, ein gedanklich zu einer Menschengestalt transformierter Fliegenpilz (…), ein Pilzschamane“ (RÄTSCH 2014)

Der Weihnachtsmann als Pilzschamane? Warum nicht, denn hatte der Schamane bei seinen zielgerichteten Reisen in die Anderswelt Glück, dann kam er mit kosmischen Wissensgeschenken zurück. Daher auch die Vorstellung, so Harding, dass ein Geschenk etwas Heilendes und nicht zwingend etwas Käufliches ist.

Alice im Wunderland

Das Bestsellerwerk „Alice im Wunderland“ von Lewis Carroll ist zu ziemlich sicherer Wahrscheinlichkeit die literarische Verarbeitung eines Fliegenpilz-Rausches. Carroll hat es selbst zwar niemals zugegeben, aber eigentlich ist es mehr als offensichtlich. Hier ein kleiner Auszug:
„Die eine Seite macht dich größer, die andere Seite macht dich kleiner. […] Nachdenklich betrachtete Alice den Pilz, um herauszufinden, welches denn nun die beiden Seiten waren […] und knabberte probeweise ein bisschen an dem Stück in ihrer rechten Hand. In nächsten Augenblick erhielt sie einen heftigen Stoß unters Kinn: Sie war damit auf den Füßen aufgeschlagen! […] Daher versuchte sie sofort, etwas von dem anderen Stück zu essen, aber ihr Kinn drückte so fest gegen die Füße, dass sie kaum den Mund aufmachen konnte. Schließlich gelang es ihr […] Als sie an sich heruntersah, bemerkte sie nur einen enorm langen Hals, der von tief unten wie ein Stengel aus einem Meer von Blättern emporragte.“ (CARROL 2003: 56f.).

Wirkung und Dosierung

„Ich hatte das Gefühl, dass ich das erste Mal im Leben vernünftig und verstandesmäßig denke, das war also ungefähr das Gegenteil von dem, was man sich unter Rauschmitteln vorstellt. (…) Dann war da noch eine ganz merkwürdige Flugvorstellung, nicht in dem Sinne, dass man physisch durch den Raum fliegt, sondern durch die Zeit. Man kann gegen die Zeit fliegen, man landet irgendwo in etwas, das man später als Ursprung erklärt, dann geht man zurück und erlebt die Zeit umgekehrt.“ (BAUER 2000)

Das im getrockneten Fruchtkörper des Fliegenpilzes enthaltene Muscimol ist ein Agonist des endogenen Neurotransmitters Gama-Aminobuttersäure (GABA) und wirkt stark psychoaktiv.

Allerdings schwanken die enthaltenen Wirkstoffkonzentrationen im Pilzmaterial erheblich, was unter anderem mit dem Standort aber auch mit vielen weiteren Einflussfaktoren zusammenhängt. Als Reinsubstanz jedenfalls beginnt Muscimol ab 10 mg zu wirken. Im Falle des getrockneten Pilzmaterials ist es, wie gesagt, aufgrund starker Schwankungen der Wirkstoffgehälter allerdings nur möglich, sich an ungefähren, auf Erfahrung basierenden Dosierungsangaben zu orientieren. Richtwerte also, die sich keinesfalls verallgemeinern lassen. Vor allem auch deshalb, weil jede Person eine ganz individuelle Empfänglich- und Verträglichkeit für die Pilze hat.

Ab etwa 5 Gramm des Trockenmaterials

Nach ungefähr 30 Minuten ist die Wahrnehmung leicht intensiviert. Ein Gefühl der Entspannung tritt ein, gefolgt von einem deutlichen Wärmegefühl und angenehmem Schwindel. Im Anschluss fällt man meist in eine Art tranceartigen Halbschlaf, der mit sehr realen Klarträumen daherkommt. Charakteristisch für den Fliegenpilz ist zudem, dass er häufig in einer enormen Verbesserung der auditiven Wahrnehmung wirkt. Nicht selten passiert es nach der Einnahme, dass in weiter Ferne liegende Geräusche wahrgenommen werden. Auf körperliche Ebene wirkt der Pilz stark träge machend. Das Bedürfnis sich zu bewegen ist spürbar vermindert. In Einzelfällen wirkt der Pilz aber auch entgegengesetzt und der Psychonaut bekommt nach der Einnahme Lust zu tanzen, was aber eher selten vorkommt. Für gewöhnlich wirken kleine Dosierungen mit Fliegenpilz außerdem appetitanregend, womit essen im abklingenden Rauschzustand oftmals zum Hochgenuss wird.

Ab etwa 8 Gramm des Trockenmaterials

Der Rauschzustand verläuft nicht mehr subtil, sondern ist deutlich spürbar. Die optische als auch die akustische Wahrnehmung sind stark intensiviert und es setzt ein Gemütszustand ein, der meist mit einer inneren Ausgeglichenheit und Friedfertigkeit einhergeht. Der einsetzende Halbschlaf geht sehr viel tiefer als mit einer Dosierung von 5 Gramm. Häufig kommt es zu Flugvorstellungen durch Raum und Zeit. Auch nach Abklang der Wirkung bleibt die Verstärkung der Traumintensität noch einige Tage bestehen.

Ab etwa 13 Gramm des Trockenmaterials

Es kommt zu recht starken Schwindelgefühlen und einem schnellen Hinübergleiten in einen tiefen, narkotischen Schlaf – kein Halbschlaf, wie er nach niedrigen Dosierungen zu erwarten ist. Zwischenzeitlich erwacht man jedoch immer mal wieder, wobei es in diesen kurzen Zeiträumen zu starken visuellen sowie den zuvor beschriebenen auditiven Effekten kommt. Gegenstände sowie evtl. auch der eigene Körper verändern ihre Größe. Sie werden plötzlich klitzeklein und im folgenden Moment auf einmal riesengroß. Ebenso können Entfernungen in diesen kurzen Phasen des Erwachens überhaupt nicht mehr eingeschätzt werden. Dinge, die normalerweise direkt vor einem stehen, befinden sich plötzlich hunderte Meter weit entfernt.

Alles ist bunt und scheint von Leben erfüllt zu sein und auf gewisse Weise zu atmen. Von allen Seiten, möglicherweise auch aus dem eigenem Inneren kommen helle Lichtstrahlen bzw. -fäden heraus.

Und im Idealfall sieht man sich selbst als Teil dieser bunten, lichterfüllten und sich bewegenden Materie und fühlt sich mit allem verbunden. Interessant ist, dass das Bewusstsein und Denkvermögen in den kurzen Wachphasen absolut klar bleiben. In Einzelfällen wird eine hohe Dosierung oftmals als überwältigend empfunden, im positiven als auch im negativen Sinne. Deshalb sollte unbedingt auf ein adäquates Set und Setting geachtet werden.

Wirkdauer

Die durchschnittliche Dauer eines Fliegenpilzrausches liegt bei vier bis zwölf Stunden. Es gilt: Je höher die eingenommene Menge, desto länger dauert der Rausch.

Nebenwirkungen

Häufigste unerwünschte Nebenwirkung, die bereits nach der Einnahme kleinerer Mengen der Pilze in Erscheinung treten kann ist Übelkeit mit Erbrechen. Daneben kommt es zu einer starken Erweiterung der Pupillen.
Was die tödliche Wirkung des Fliegenpilzes angeht, kann – entgegengesetzt der öffentlichen Meinung – Entwarnung gegeben werden. Es müsste schon eine sehr große Menge der Pilze vertilgt werden, um in eine ernsthaft lebensbedrohliche Situation zu geraten. Bis heute ist noch kein Sterbefall dokumentiert, der einzig auf die Einnahme des Fliegenpilzes zurückgeführt werden konnte. Doch unangenehm werden kann es trotzdem, weshalb der Pilz natürlich niemals unterschätzt und überdosiert werden darf. Der im Fliegenpilz hausende Geist ist zwar gütig und meistens auch sehr lustig, gleichzeitig aber auch sehr mächtig.

Zubereitung

Nach dem Sammeln werden die Pilze in der Sonne oder im Ofen getrocknet. Obwohl Fliegenpilz höhere Temperaturen als psilocybinhaltige Pilze vertragen, sollte die Ofentemperatur 70 ° C nicht übersteigen. Sobald der Pilz getrocknet ist kann er verzehrt oder für die spätere Nutzung pulverisiert werden. Auch Auszüge in Alkohol oder Milch sind möglich. Einige Leute präferieren weniger die orale Einnahme, sondern das schwächer wirksame Rauchen der getrockneten Huthaut. Diese lässt sich am einfachsten abziehen, wenn der Pilz noch frisch ist. Danach wird sie gerollt getrocknet. Ebenso ist der getrocknete Fliegenpilz als Zutat für psychoaktive Räuchermischungen geeignet.

Amanita muscaria als Speisepilz?

Ja, das ist möglich. Noch heute ist der Fliegenpilz in einigen Regionen eine beliebte Delikatesse, beispielsweise in Japan, Polen und Sibirien. Möchte man den Pilz als Nahrungsmittel verwenden, muss er vor Einnahme für einige Stunden in klares Wasser gelegt werden. Die Huthaut sowie alle Toxine lösen sich und der Pilz kann dann, genau wie andere Speisepilze, zubereitet werden.

Rechtslage

Dem BtmG sind weder die frischen oder getrockneten Fruchtkörper, noch Ibotensäure oder Muscimol unterstellt. Der Fliegenpilz ist in Deutschland also legal. Sobald er jedoch für die Anwendung an Mensch oder Tier bestimmt ist, tritt das Arzneimittelgesetz in Kraft.

Literatur

Bauer, Wolfgang/ Edzart Klapp/Alexandra Rosenbohm (2000): Der Fliegenpilz. Traumkult-Märchenzauber-Mythenrausch, Aarau: AT Verlag.

Carrol, Lewis (2003): Alice im Wunderland, Rastede: DODO-Verlag. (Die Originalausgabe ist aus dem Jahr 1865)

McKenna, Terence (1996): Die Speisen der Götter – Auf der Suche nach dem Baum der Erkenntnis, Löhrbach: Grüne Kraft Verlag.

Rätsch, Christian (2012): Enzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen, 10. Auflage, Aarau: AT Verlag; (2014): Abgründige Weihnachten: Die wahre Geschichte eines ganz und gar unheiligen Festes, München: Riemann Verlag.

Wasson, R. Gordon (1969): Soma: Divine Mushroom of Immortality, New York: Harcourt, Brace & World.

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