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Alles über Hanf #21 – Nebenwirkungen und Gefahren

Auch bei einer pflanzlichen Droge wie der Hanfpflanze gibt es Nebenwirkungen und Gefahren. Der Konsum von Cannabis birgt somit auch Risiken, die nicht ausgeschlossen werden dürfen. Diese Risiken sind aber bei weitem nicht so umfangreich und gefährlich, wie man lange Zeit angenommen hatte.

Risiken beim Genuss von Cannabis

Eines der Effekte beim Konsum von Cannabis ist der Rauschzustand mit seinen vielfältigen Wirkungen auf dem Organismus, der sich aus den Cannabinoiden erklären lässt. Die Wirkungen klingen am Ende des Rausches wieder ab und tragen sich nicht weiter. Medizinisch gesehen werden gerade diese Effekte der Rauschzustände zu Therapiezwecken eingesetzt. Die üblichen Nebenwirkungen eines Hanfrausches sind wie folgt beschrieben.

Gerötet Augen, Hungergefühl, verminderte Konzentration, Vergesslichkeit, leichte motorische Störungen, Schlafstörungen und Reizüberflutung. Es gibt aber auch Nebenwirkungen, die unter die sogenannten toxischen Psychosen fallen und mit dem Gefühl einhergehen, dass der Rauschzustand nicht mehr aufhört. Auch Angstzustände können nach einem Hanfrausch auftreten. Die Konsumform des Haschischrauchens ist mit einem Risiko behaftet, können durch das Rauchen an sich Krankheiten entstehen.

Potenzial der Abhängigkeit

Im Vergleich zu vielen anderen Drogen hat Cannabis nur ein sehr geringes Suchtpotenzial und macht nicht in dieser Form körperlich abhängig, wie es bei vielen andern harten Drogen der Fall ist. Gewöhnungseffekte und Auswirkungen auf die Organe sind bei Cannabis nicht bekannt, auch bei einem längerfristigen Konsum. Eine Toxitizität von Cannabis ist im Vergleich zu andere Drogen, wie zum Beispiel Heroin, äußerst gering und auch bei hohen Dosen aus Tierversuchen kann eine letale Dosis nicht erreicht werden. Es ist anzunehmen, dass in den vielen Jahrtausenden der Menschheit am Hanfkonsum direkt niemand gestorben ist. Viele Vorurteile und besagte Gefahren, die über Cannabis im Umlauf sind, wurden nach wissenschaftlichen Untersuchungen widerlegt und stellten sich als reine Propagandalügen heraus.

 

 

 

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