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Abhängigkeitsgefahren

Shorty zu Cannabis als Substitution

Links im Bild lauscht Shorty dem Hammf e.V. Sommerfestprogramm

„Cannabis kann ich nicht verschreiben, Sie sind doch Suchtkrank“ Karl Huber hat mit 30 Jahren den holperigen Absprung vom Alkohol nur durch Marihuana geschafft. Er hat über 30 stationäre Entgiftungen durch und zwei Langzeittherapien hinter sich. Seinen Schilderungen ist zu entnehmen, dass er kein außergewöhnlicher sondern normaler Alkoholiker ist, wenn ihm Cannabis als Substitution hilft. Er sagt dazu, dass es ...

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Von Alkohol auf Cannabis umsteigen und weiter Leben

Zum Vorglühen auf dem Weg zum Leberversagen, auch eine Sportsucht?

Kiffen ist halt doch gesünder als saufen Sehr viele Menschen können nicht ohne ein „Genussmittel“ leben. Gewöhnen sie sich das eine ab, fangen sie mit dem anderen erst richtig an. Der Opiatsüchtige geht auf Alkohol und hat an seiner Situation nichts verbessert. Der Kiffer geht auf Medikamente oder Alkohol und hat seine Situation meist verschlechtert. Würden hingegen „die speziellen Kandidaten“ ...

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Sportsucht bald auch Thema der Suchtprävention?

Die weniger gefährlichen Sportarten

Sport, der gesunde Selbstmord Ca. 1 bis 3% aktiver Ausdauer- oder Leistungssportler könnten Sportsüchtig sein. Wäre das nicht wie bei einer Arbeitssucht gut und was ist eine Sportsucht? Wer sich mit dem Suchtbegriff etwas genauer auseinander setzt, der wird schnell feststellen, dass es die substanzgebundenen Süchte wie bei Alkohol oder Tabak gibt. Es gibt aber auch die substanzungebundenen Süchte wie ...

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Joints ohne THC von Medropharm

Cannabis Fachmediziner in Österreich

CBD wegen Drogenverboten lange unbeachtet Drogen wurden wegen der Probleme, die einige Konsumenten durch sie bekommen, verboten. So zumindest die öffentlich dargestellte Version derer, die einige der Drogen verbieten oder sogar die abstinente Welt anstreben. Heute gibt es viel mehr verschiedene Drogen, Genussmittel und Medikamente und vieles davon ist weit gefährlicher, als vor rund 100 Jahren, als man mit dem ...

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Winterdepressive Alkoholiker Skandinaviens

Viel trinken ist nicht immer gesund

Lichtimpulse gegen Depressionen „Da oben im Norden mit den langen Wintern werden die Menschen verrückt“ blieb als sinngemäße Aussage in Erinnerung und seit dieser kamen immer wieder weitere Aussagen, die besagen, dass im nördlichen Skandinavien exzessiv gesoffen wird und es viele Winterdepressive Alkoholiker gibt. Wer bedenkt, dass in Schweden der Alkohol staatlich kontrolliert, produziert, vertrieben wird und eine massive Alkoholsteuer ...

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Ibogain - Der sanfte Weg beim Entzug

Mit Ibogain die Sucht im Kopf bekämpfen

Den Schalter im Kopf umlegen und clean sein Der Kontakt zu Dana Beal aus einem anderen Grund brachte uns ins Gespräch und eines seiner innigen Themen ist die Verwendung von Ibogain (im Englischen Ibogaine) gegen die Heroinsucht. Ibogain bewirkt Wunder und hilft auch gegen andere Abhängigkeiten wie bei Metamphetamin, Kokain, Alkohol, Tabak oder einigen Medikamenten. Was kann das für eine ...

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Wie mindere ich das Suchtrisiko ohne Abstinenzler zu werden?


Zu Beginn muss erst einmal klar unterschieden werden: Es gibt die körperliche und geistige Abhängigkeit. Eine körperliche Abhängigkeit entsteht durch einen regelmäßigen Konsum, durch den der Körper sich an die Wirkstoffe gewöhnt und ohne sie Entzugssymptome entwickelt, die beim kalten Entzug teils sogar tödlich enden können. Eine körperliche Abhängigkeit kann durchbrochen werden und ist solange überwunden, wie die entsprechenden Wirkstoffe gemieden werden. Die geistige Abhängigkeit hingegen liegt in der Natur des Menschen und auch in der Natur vieler Tiere: Bevor wir einen Rausch wirklich gespürt haben, suchen wir ihn bereits, meist ab dem Alter der Pubertät. Wir möchten uns gerne besser und stärker fühlen. Wir finden praktisch automatisch zu Genussmitteln, Medikamenten oder Drogen, die alle als psychotrope Substanzen zusammen gefasst werden können. Teils merken wir die Wirkungen nicht einmal bewusst und werden dennoch abhängig – Kaffee ist ein Paradebeispiel. Diese Abhängigkeit im Kopf kann durch starke Konsummuster fixiert werden. Der Heroinabhängige konnte vor seinen Heroinerfahrungen auch ohne den Rausch durch den Tag kommen, aber nach Jahren der Abhängigkeit schafft er dieses nicht mehr und wird selbst ohne körperlichen Entzug häufig wie durch Zwang etwas nehmen wollen. Dann kann nur die weitere Behandlung dieser Suchtkrankheit durch saubere Wirkstoffe den Abhängigen schützen. Deswegen ist das Methadonprogramm so erfolgreich.


Von Natur aus süchtig


Nicht alle aber sehr viele Menschen haben ein stark ausgeprägtes Verlangen nach Wirkstoffen, mit denen sie sich besser fühlen. Es gibt tausende Wirkstoffe, deren Wirkung teils nur unbewusst stattfindet oder überwältigend sein kann. Einige Substanzen sind für Körper und Geist fast unbedenklich, andere hingegen nicht. Zum Einen gilt der Spruch: „Ein bisschen Spaß muss sein!“ Es ist nichts Schlimmes, Substanzen zu konsumieren, solange man sein Konsumverhalten im Griff hat. Ob man es jedoch im Griff haben wird, weiß man vor dem Erstkonsum praktisch nie. Wenn es jedoch viele Substanzen gibt und einige weniger bedenklich sind, dann wäre es doch gut, nur diese zu probieren und andere eben nicht. Wenn Opiate ein derart hohes Abhängigkeitspotenzial haben, wäre es doch besser, nur Cannabis oder Pilze und keine Opiate zu probieren. Wer dennoch einfach mal wissen will, wie es denn ist, eine Ecstasy, einen Trip, ein Nase Kokain oder etwas andres zu nehmen, der sollte sich vorab damit befassen. Durch die richtige Verwendung sinken die Gefahren, durch eine gefährliche Substanz abhängig zu werden oder Schaden davon zu tragen. Hier soll entsprechend aufgeklärt werden, ohne dass zu einem Konsum aufgefordert oder dieser verherrlicht wird.