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Drogenkunde

Haschischproduktion in Afghanistan – Teil 2

Da wir im ersten Teil dieser Reihe bereits über die Bedeutung des Wortes Hasch berichtet und auch die Vorkommen auf der Welt und die Produktionsländer grob aufgelistet haben, folgt hier nun der zweite Teil der Reihe Haschproduktion. Diesmal geht es um die Produktion des Blütenextrakts in Afghanistan und die Arten des Haschs, das dort hergestellt wird. Der Begriff „Haschisch“ kommt ...

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Devil’s Breath – ausgeliefert, willenlos, ein Zombie

Devil’s Breath gilt derzeit als schlimmste Droge der Welt. Fachkreise sprechen von Scopolamin oder Burundanga, „Gemeiner Stechapfel“. Auch zahlreiche Mythen kursieren um die auch bei uns ansässige Engelstrompete. Ursprünglich beheimatet und besonders gefürchtet ist diese Pflanze in Südamerika. Scopolamin macht willenlos – es verwandelt das Opfer in einen Zombie. Gerade bei Kriminellen ist diese Droge sehr beliebt. Wer das farblose, ...

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High sein – Lass mich die Nacht überleben

Jörg Böckem und Hubert Wimber

Jörg Böckem zu Heroin – seiner Königsdroge Vieles überblickt eigentlich keiner, während es passiert. Viele haben schon zurückgeschaut und erst dann verstanden. So ist es auch mit einer „Drogenkarriere“, da eigentlich keiner bewusst den Weg bis ganz unten antritt und doch so viele ihn gehen. Jörg Böckem erklärt in seiner Lesung „High sein – Lass mich die Nacht überleben“ mit ...

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Haschischproduktion in Marokko – Teil 1

Mindestens einmal pro Woche liest man in den Medien von einer „Haschplantage“, die gerade erst ausgehoben wurde; von „Haschpflanzen“ oder generell nur von Haschisch, das gefunden wurde. „Hasch“ ist aber keineswegs all das, für das der Begriff fälschlicherweise oft verwendet wird, sondern es handelt sich hierbei um ein Produkt, das aus den Cannabisblüten gewonnen wird. Im Folgenden gibt es daher ...

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Alkohol und Cannabis Mischkonsum

Besser zuerst kiffen und dann trinken

Es kann einen umhauen Der „liebe Alkohol“ als des Deutschen „Sportgetränk“ kann auch seine Tücken haben. Viele leiden am nächsten Tag auch unter ihren Erinnerungen, wenn sie viel, aber noch nicht genug gesoffen haben. Das liegt nun mal an der enthemmenden Eigenschaft vom Alkohol, dass man einfach für alles zu haben ist, auch für wirklich blöde Dinge. Gewiss gäbe es ...

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Cannabis und Safer Use – gar nicht so wichtig?

Die Thematik des Safer Use geht nicht nur regelmäßige Konsumenten, sondern auch Cannabis-Interessierte, die sich vielleicht bald an den ersten Joint trauen wollen, etwas an. Leider bleibt sie häufig trotzdem außen vor, da Cannabis von den meisten Konsumenten als verhältnismäßig ungefährliche Droge eingestuft wird. In diesem kurzen Guide wollen wir uns an diejenigen unter euch richten, die ihre erste Erfahrung ...

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Kann das Neue Psychoaktive Substanzen Gesetz (NPSG) Legal Highs aufhalten?

Legal Highs sind uns allen ein Begriff. Als Kräutermischungen oder Badesalze deklariert, werden sie an Konsumenten vertrieben, die Legal Highs als Ersatz für Marihuana oder Upper wie Amphetamin verwenden. Legal Highs werden auch Research Chemicals (Forschungschemikalien) genannt und verfügen häufig über ungeahnte Potentiale, aber oft auch unerforschte Nebenwirkungen. Durch das NPSG wird der Handel und Besitz von Stoffen, die Amphetamin ...

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Magic Mushrooms – das natürliche Halluzinogen Psilocybin und seine Effekte

Magic Mushrooms

Die „Magic Mushrooms“, also alle psilocybinhaltigen Pilze, dürften wohl vielen zumindest ein grober Begriff sein. Ich rede von den kleinen spitzkegligen Kahlköpfen, die man getrocknet zu sich nimmt und die einen auf eine ganz besondere Reise schicken können. Wenn die Dosierung stimmt. Psilocybin bzw. Psilocin, welches in Psilocybin verstoffwechselt wird, führt beim User zu (Pseudo-) Halluzinationen, also Halluzinationen, von denen ...

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Warum bekommt man von Cannabis Heißhunger?

Cannabiskonsumenten kennen es alle: der direkt einsetzende Heißhunger nach dem Kiffen. So stopfen wir fast noch während dem Rauchen Chips und allerlei Ungesundes in uns hinein. Und das ziemlich unkontrolliert, denn unser Gehirn fordert eine vermehrte Nahrungsaufnahme und vermittelt ein extremes Hungergefühl. Aber warum ist das eigentlich so? Dazu haben verschiedene Wissenschaftler ein paar Theorien aufgestellt, die wir uns nun ...

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Entstehung vom Begriff Drogen

Sind nur getrocknete Pflanzenteile Drogen?

Droog ist Niederländisch für trocken Wer gelegentlich im Web Drogen im Zusammenhang mit Alkohol, Ecstasys, Amphetamin oder sonstigen Substanzen verwendet, erhält böse Kommentare. „Wie kann das denn eine Droge sein, wenn es nicht getrocknete Pflanzenteile sind? Droge ist Niederländisch für Trocken oder Getrocknet.“ Das mag durchaus richtig sein. Dennoch ist es sehr alltäglich, dass sich ein Begriff in seiner Bedeutung ...

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Neben duzenden Cannabinoiden gibt es tausende Drogensubstanzen


Neben Marihuana mit seinen Cannabinoiden finden sich Tausende pflanzlicher oder chemischer Drogen auf der ganzen Welt. Gerade in Chemielaboren werden immer neue chemische Verbindungen entdeckt, nicht nur für die Medizin, sondern auch für den Drogenmarkt. Hier wäre erst einmal zu klären: Was ist denn eine Droge und was nicht?


Eine Droge ist eine Substanz, die eine psychotrope Wirkung auf den Organismus hat. Hierzu gehören viele Medikamente. Diese sind nämlich nichts anderes als medizinisch eingesetzte Drogen. Eine Droge muss zudem nicht süchtig und/oder abhängig machen. Natürlich bergen auch Drogen wie LSD, die definitiv nicht abhängig machen können, das Risiko, dass man sie immer wieder konsumieren möchte, und sind nicht ungefährlich. Genauso gut möchte man vielleicht immer wieder in der Sonne liegen oder Kanu fahren und auch das ist nicht ungefährlich. Es ist dann vielleicht nicht direkt eine Sucht, sondern ein Verlangen. Damit es eine Droge ist, muss es nicht süchtig und/oder abhängig machen, es muss lediglich nach der Verwendung eine psychotrope Wirkung einsetzen.


Drogen im Alltagsleben:


Viele verstehen einfach nicht, dass Drogen ein Sammelbegriff ist, zu dem auch Genussmittel gehören, die sie selber verwenden. Oder haben Koffein, Tein, Nikotin, Baldrian, Hopfen, viele rezeptfreie Medikamente, Inhaltsstoffe der Schokolade, Zusätze in Nahrungsmitteln usw. keine psychotrope Wirkung auf uns? Diese Wirkung haben sehr viele Substanzen. Die Frage ist jedoch: Merken wir den Unterschied bewusst und greifen wir nur unbewusst immer wieder auf diese Stoffe zurück? Somit hat auch Zucker eine Drogenwirkung, auch wenn es selber keine psychotrope Substanz ist: Beim Verzehr von Zucker wird das Belohnungszentrum aktiviert und wir fühlen uns besser. Dank dieser Reaktionsweise auf Zucker verzehren wir ihn gerne und finden ihn überall in industriell hergestellten Lebensmitteln, damit wir diese kaufen. Viele psychotrope Substanzen werden bereits seit der frühen Kindheit rege verzehrt, teils sogar mit der Absicht der Wirkung, z.B. durch Kräutertees.


Rauschgift


Wer in der Kneipe am Stammtisch sitzt und das Thema auf Cannabis lenkt, wird häufig zu hören kriegen, dass einen das Rauschgift umbringt. Selbst für Nutzhanf werden die Begriffe Rauschgift und Drogen verwendet. Dass man aber gerade selbst von einer Droge berauscht ist, fällt den Kneipenbesuchern hierbei nicht auf und wird sogar energisch bestritten. Warum konnte Hanf verboten werden und verboten bleiben, wobei er doch vor über 100 Jahren im Großteil aller Medikamente und auch sonst allgegenwärtig war? Es wurde ein neuer Begriff geprägt, den niemand mit Hanf gleichsetzte, um eben diesen Hanf als Marihuana, welches einem nach einmaligem Konsum zum wahnsinnigen Mörder macht, zu verbieten. Auch heute gelingt das sehr gut: Es gibt Genussmittel, Medikamente und eben das böse Rauschgift. Dass all das Drogen sind, fällt dabei keinem auf und somit werden die Substanzen völlig willkürlich zu den Gruppen zugeordnet, ohne, dass damit eine Aussage zu ihrem Gefahrenpotenzial getätigt werden kann. Fakt ist jedoch, dass bei guter Qualität und sicherem Umgang alles weit weniger gefährlich oder schädlich ist. Deswegen sollte hier eine Aufklärung zu Drogen stattfinden, damit man ihr Gefahrenpotenzial bereits vor der ersten Verwendung abschätzen kann und sie vielleicht nicht mehr oder zumindest sicherer verwendet.