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Drogenkunde

Kann das Neue Psychoaktive Substanzen Gesetz (NPSG) Legal Highs aufhalten?

Legal Highs

Legal Highs sind uns allen ein Begriff. Als Kräutermischungen oder Badesalze deklariert, werden sie an Konsumenten vertrieben, die Legal Highs als Ersatz für Marihuana oder Upper wie Amphetamin verwenden. Legal Highs werden auch Research Chemicals (Forschungschemikalien) genannt und verfügen häufig über ungeahnte Potentiale, aber oft auch unerforschte Nebenwirkungen. Durch das NPSG wird der Handel und Besitz von Stoffen, die Amphetamin ...

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Magic Mushrooms – das natürliche Halluzinogen Psilocybin und seine Effekte

Magic Mushrooms

Die „Magic Mushrooms“, also alle psilocybinhaltigen Pilze, dürften wohl vielen zumindest ein grober Begriff sein. Ich rede von den kleinen spitzkegligen Kahlköpfen, die man getrocknet zu sich nimmt und die einen auf eine ganz besondere Reise schicken können. Wenn die Dosierung stimmt. Psilocybin bzw. Psilocin, welches in Psilocybin verstoffwechselt wird, führt beim User zu (Pseudo-) Halluzinationen, also Halluzinationen, von denen ...

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Warum bekommt man von Cannabis Heißhunger?

Cannabiskonsumenten kennen es alle: der direkt einsetzende Heißhunger nach dem Kiffen. So stopfen wir fast noch während dem Rauchen Chips und allerlei Ungesundes in uns hinein. Und das ziemlich unkontrolliert, denn unser Gehirn fordert eine vermehrte Nahrungsaufnahme und vermittelt ein extremes Hungergefühl. Aber warum ist das eigentlich so? Dazu haben verschiedene Wissenschaftler ein paar Theorien aufgestellt, die wir uns nun ...

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Entstehung vom Begriff Drogen

Sind nur getrocknete Pflanzenteile Drogen?

Droog ist Niederländisch für trocken Wer gelegentlich im Web Drogen im Zusammenhang mit Alkohol, Ecstasys, Amphetamin oder sonstigen Substanzen verwendet, erhält böse Kommentare. „Wie kann das denn eine Droge sein, wenn es nicht getrocknete Pflanzenteile sind? Droge ist Niederländisch für Trocken oder Getrocknet.“ Das mag durchaus richtig sein. Dennoch ist es sehr alltäglich, dass sich ein Begriff in seiner Bedeutung ...

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Kurze Cannabis Pflanzenkunde

Finola ist EU zertifizierter Faserhanf mit maximal 0,2% THC

Was genau ist denn Hanf für eine Pflanze? Der wissenschaftliche Name für Hanf, Marihuana, Hemp oder Weed lautet Cannabis. In dieser kleinen Cannabis Pflanzenkunde soll ein etwas anderer Einblick zu dieser Pflanzenart gewährt werden. Cannabis gehört zur Familie der Hanfgewächse mit ca. 9 bis 11 Gattungen und rund 170 Arten. Diese Familie gehört zur Ordnung der Rosenartigen. Unter den Hanfgewächsen ...

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Mach mal eine Pause

Wer hin und wieder eine Auszeit vom Cannabis nimmt, der tut sich und seinem Körper etwas Gutes. Nicht etwa weil Cannabis unserem Körper schadet oder sonstige schlimmen Folgen hätte, sondern einfach um von seinem Toleranzlevel herunter zu kommen. Eine Toleranzpause schadet also niemandem, sondern hilft dir, auf einem gesunden Level zu bleiben. Dies soll nun auch nicht bedeuten, dass alle ...

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Gesünder kiffen und fit bleiben

Einfach verdampfen und gesünder inhalieren

Was wir den jungen Leuten wirklich sagen sollten Der Abstinenzler und Moralapostel wird keine 10 Jahre älter und geht ins Grab, ohne gelebt zu haben. Seine längere Lebenszeit investiert er für Gleichschaltung und Bevormundung, um andere Menschen in sein Strickmuster zu zwingen. „Drogen sind schlimm und verboten, damit du sie nicht nimmst und dein Geist frei bleibt.“ Wäre unser Geist ...

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Macht Cannabis kreativ?

Es steht außer Frage, dass jeder Mensch anders auf den Konsum von Cannabis reagiert. Aber so pauschal lässt sich diese Aussage einfach nicht machen. Immerhin kommt es nicht nur auf die jeweilige konsumierende Person an, sondern auch auf das Gras, bzw. die Sorten, die geraucht werden. Und aus diesem Grund kann es noch so viele Studien geben, welche die endgültige ...

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Wenn das Hanf ausgeht…

Das Wochenende nähert sich mit großen Schritten und so langsam geht der wertvolle Vorrat zu neige. Worüber sich Bürger aus anderen Ländern nur amüsieren können, steht hierzulande so mancher Raucher vor einem Problem. Das Dope ist aus und für Nachschub zu sorgen aufwändig, riskant und alles andere als einfach. Und auch wenn viele nun der Ansicht sind, dass es für ...

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Schizophrenie, Depressionen und Psychosen – was hat Cannabis damit zu tun?

Die Fragen nach Ursache und Wirkung werden wohl nie vollständig und endgültig geklärt werden können. Es gibt zahlreiche und unter anderem wirklich sehr aufwändige Studien im Zusammenhang von Psychosen und Cannabis. Sie alle laufen immer wieder ins Leere und  man kann nicht wirklich sicher sein, dass Cannabis schuld an diversen „Kopfkrankheiten“ ist. Menschen die in ihrem Leben anfällig für Psychosen ...

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Neben duzenden Cannabinoiden gibt es tausende Drogensubstanzen


Neben Marihuana mit seinen Cannabinoiden finden sich Tausende pflanzlicher oder chemischer Drogen auf der ganzen Welt. Gerade in Chemielaboren werden immer neue chemische Verbindungen entdeckt, nicht nur für die Medizin, sondern auch für den Drogenmarkt. Hier wäre erst einmal zu klären: Was ist denn eine Droge und was nicht?


Eine Droge ist eine Substanz, die eine psychotrope Wirkung auf den Organismus hat. Hierzu gehören viele Medikamente. Diese sind nämlich nichts anderes als medizinisch eingesetzte Drogen. Eine Droge muss zudem nicht süchtig und/oder abhängig machen. Natürlich bergen auch Drogen wie LSD, die definitiv nicht abhängig machen können, das Risiko, dass man sie immer wieder konsumieren möchte, und sind nicht ungefährlich. Genauso gut möchte man vielleicht immer wieder in der Sonne liegen oder Kanu fahren und auch das ist nicht ungefährlich. Es ist dann vielleicht nicht direkt eine Sucht, sondern ein Verlangen. Damit es eine Droge ist, muss es nicht süchtig und/oder abhängig machen, es muss lediglich nach der Verwendung eine psychotrope Wirkung einsetzen.


Drogen im Alltagsleben:


Viele verstehen einfach nicht, dass Drogen ein Sammelbegriff ist, zu dem auch Genussmittel gehören, die sie selber verwenden. Oder haben Koffein, Tein, Nikotin, Baldrian, Hopfen, viele rezeptfreie Medikamente, Inhaltsstoffe der Schokolade, Zusätze in Nahrungsmitteln usw. keine psychotrope Wirkung auf uns? Diese Wirkung haben sehr viele Substanzen. Die Frage ist jedoch: Merken wir den Unterschied bewusst und greifen wir nur unbewusst immer wieder auf diese Stoffe zurück? Somit hat auch Zucker eine Drogenwirkung, auch wenn es selber keine psychotrope Substanz ist: Beim Verzehr von Zucker wird das Belohnungszentrum aktiviert und wir fühlen uns besser. Dank dieser Reaktionsweise auf Zucker verzehren wir ihn gerne und finden ihn überall in industriell hergestellten Lebensmitteln, damit wir diese kaufen. Viele psychotrope Substanzen werden bereits seit der frühen Kindheit rege verzehrt, teils sogar mit der Absicht der Wirkung, z.B. durch Kräutertees.


Rauschgift


Wer in der Kneipe am Stammtisch sitzt und das Thema auf Cannabis lenkt, wird häufig zu hören kriegen, dass einen das Rauschgift umbringt. Selbst für Nutzhanf werden die Begriffe Rauschgift und Drogen verwendet. Dass man aber gerade selbst von einer Droge berauscht ist, fällt den Kneipenbesuchern hierbei nicht auf und wird sogar energisch bestritten. Warum konnte Hanf verboten werden und verboten bleiben, wobei er doch vor über 100 Jahren im Großteil aller Medikamente und auch sonst allgegenwärtig war? Es wurde ein neuer Begriff geprägt, den niemand mit Hanf gleichsetzte, um eben diesen Hanf als Marihuana, welches einem nach einmaligem Konsum zum wahnsinnigen Mörder macht, zu verbieten. Auch heute gelingt das sehr gut: Es gibt Genussmittel, Medikamente und eben das böse Rauschgift. Dass all das Drogen sind, fällt dabei keinem auf und somit werden die Substanzen völlig willkürlich zu den Gruppen zugeordnet, ohne, dass damit eine Aussage zu ihrem Gefahrenpotenzial getätigt werden kann. Fakt ist jedoch, dass bei guter Qualität und sicherem Umgang alles weit weniger gefährlich oder schädlich ist. Deswegen sollte hier eine Aufklärung zu Drogen stattfinden, damit man ihr Gefahrenpotenzial bereits vor der ersten Verwendung abschätzen kann und sie vielleicht nicht mehr oder zumindest sicherer verwendet.