Home » Die Schattenwelt » Selbstschutz als Drogenkonsument » Von Denunzianten verraten

Von Denunzianten verraten

Die Haft hat sie schon öfter getrennt
Die Haft hat sie schon öfter getrennt

Wer an das Gute in allen Menschen glaubt, kennt sie nicht

Die Gesetze sind beim Marihuanaanbau natürlich nur ein Grund, weswegen man nicht auffallen möchte. Was aber ist, wenn ein anonymer Brief im Briefkasten liegt mit „Deponiere 20.000 Euro in 24 Stunden dort oder ich schicke dir die Cops“? Ob so etwas schon einmal passiert ist? Vermutlich nicht nur einmal. Oder man hat jemanden die Freundin ausgespannt, der diese aber wieder haben möchte. Man muss somit aus den Weg geräumt werden. Wie ginge es besser, als einen von den Cops abholen und wegsperren zu lassen? Wird man von Denunzianten verraten, haben diese häufig kein Problem mit der Tat sondern mit der verratenen Person.

Im Gegensatz zu Mord ist das für den jeweiligen Ex-Freund der saubere Weg, um die Freundin vielleicht doch wieder zu bekommen, wenn er nur einen Anruf tätigt. Es handelt sich dann natürlich um eine anonyme Anzeige, der eigentlich nicht ohne genauere Prüfung nachgegangen werden darf, da jeder irgendetwas in die Welt setzen kann und sehr viele der Denunzianten sehr erfinderisch sind. Aber ob nach Vorschrift oder nicht, die Cops machen das halt so. Jeder Kiffer oder Grower ist ein gelöster Fall für die Polizeistatistik. Wird man von Denunzianten verraten, ist das immer ein gelöster Fall und gut für die Sternchenjäger.

Was gesagt werden soll: Man soll sich keine Feinde machen. Wenn diese im Ernstfall als Denunzianten etwas gegen einen verwenden können, dann werden sie es machen. Zudem sollen rückratlose Personen oder solche, die sich ihre Welt nach Lust und Laune zusammen fantasieren, gemieden werden. Wenn diese im Verhör sitzen, dann packen sie irgendwelche Informationen aus, um sich selber den Kopf aus der Schlinge zu ziehen und sind oft auch sehr erfinderisch oder werden sogar Fakedeals mit einem abschließen wollen. Wenn solche Leute wissen, was man macht, dann ist das schon einmal ganz schlecht.

Dicke Karre und von Denunzianten verraten

Was vielen auffallen wird: Man geht nicht einmal arbeiten, fährt einen dicken Schlitten und kann es sich auch ansonsten leisten. Das fällt nicht nur den Denunzianten sondern auch den Cops ins Auge, wenn man in seinem 60.000 Euro Wagen vorfährt, ganz viele tolle Goldkettchen umhängen hat, die tollste Freundin spurt und man mit oder ohne Job niemals das Geld dafür haben kann.

Das Geld, was sichtbar ausgegeben wird, sollte man auch haben. Deswegen haben viele Leute aus der Grauzone einen Job, der sie nur belastet oder melden eine Selbstständigkeit an oder geben einander Jobs, um eine Existenz vorzuweisen. Was sonst noch für den gewissen Lebensstandard durchgeht, das interessiert höchstens dann, wenn man an anderer Stelle schon aufgefallen ist. Es sollte für alle immer so aussehen, dass man das ausgegebene Geld auch hat. Ansonsten fragen sich die Denunzianten noch: „Ich geh jeden Tag arbeiten und gehe in Schulden unter. Der hat nicht mal Arbeit und kann es sich leisten, wie macht der das nur?“ Genau diese Frage des Neides kann tödlich enden. Schon oft haben Mitwisser nichts weiter als Grund für böse Nachrede oder eine Anzeige gehabt, als das sie einfach den Erfolg des Growers beneidet haben.

Damit im eigenen Garten wird jeder schnell von Denunzianten verraten

Damit im eigenen Garten wird jeder schnell von Denunzianten verraten

Schön bürgerlich wirken

Nach außen hin sollte der Grower immer ein geordnetes Leben führen und zu anderen Menschen nett und ordentlich sein. Auch im Bekanntenkreis sollte versucht werden, mit den Leuten nicht anzuecken. Es sollte versucht werden, dass keiner sauer auf einen ist. Zudem sollte unbedingt versucht werden, dass nicht jeder weiß, was man macht. Wer sein Marihuana weitergibt, der sollte möglichst sagen, dass es gekauftes Weed ist. Dann wird dieses bei guter Qualität auch nicht bemängelt, um Vorteile auszuhandeln. Sonst wird man noch von Denunzianten verraten, weil man nicht mit sich verhandeln lässt.

Für die eigene Sicherheit ist es ein enormer Vorteil, wenn die Wohnung von fremden Leuten begehbar ist. Es kann immer passieren, dass mal Besuch kommen möchte. Oder der Vermieter möchte die Wohnung besichtigen, mit Ankündigung hat er einmal im Jahr das Recht dazu. Wer einen Heizzähler in die Wohnung lassen muss, der muss natürlich sicher stellen, dass die Wohnung an diesem Tag begehbar ist. Einem Möbeltransporteur wurde einst erklären, dass die Toilette verstopft ist, da das Bad nicht begehbar war. Mit etwas Paranoia könnte man schon einen verdeckten Ermittler vermuten, da der Spediteur von der Statur sogar einer Person zugeordnet werden könnte. Aber wo würde ein paranoider Mensch nichts entdecken?

Sich besser den Schafspelz überziehen

Je normaler man nach außen wirkt, umso besser ist das, damit man keine Angriffsfläche bietet und man nicht von Denunzianten verraten wird. Bei allem was ist, ein gewisser Menschenverstand ist wichtig. Viele Personen ziehen Probleme von ganz alleine an und genau von diesen Leuten muss man sich trennen, wenn man angreifbar ist. Es gibt viele rückradlose Menschen, deren Bekanntschaft einen eher belastet, als dass sie eine Bereicherung darstellt. Vielen ist man einfach völlig egal, sobald sie für sich keinen weiteren Vorteil von der Freundschaft sehen. Oder sie sehen einen eigenen Vorteil, sich gegen einen zu wenden. Von all diesen Leuten sollte man sich diskret und ohne Streit schnell trennen. Wenn man denen als Freund aufgrund merkwürdiger Begründungen ständig was schuldig ist und mal eben aushelfen kann, sollten die Alarmglocken bereits klingeln, weil man sich sonst den ersten Denunzianten bereits anfüttert.

Fotoinfos

Titelfoto:

Vielen dürften Jodie und Marc Emery als die kanadischen Cannabisaktivisten, die bereits seit langem weltweit durch die Szenemedien gehen, bekannt sein. Marc hat für seinen Widerstand sogar schon mehrfach und zusammen auch einige Jahre sitzen müssen. Was wäre wenn Jodie ihn betrügt, während er sitzt? Oder er betrügt sie? Finden sich noch ein paar „Leichen“ im Keller? Bei vielen Paaren, die sich innig liebten und anschließend genauso hassten, findet sich noch so einiges. Rennt der Partner vor Wut überkochend weg, sollte man schnell die Bude „clean“ machen, weil vielleicht „Besuch“ gerufen wird.

Foto im Artikel:

Man könnte glatt solch eine schicke Pflanze bei den entsprechenden Personen im Garten pflanzen und sie im Herbst dafür anzeigen. Was würden all die Nachbarn sagen, wenn die Polizei in Uniform anrückt? Selbst wenn alles für den Müll geschrieben wird, hinterlässt das doch einen bleibenden Eindruck, wenn die Beamten „Rauschgift“ im Garten finden.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

*