Home » Die Schattenwelt » Drogen im Straßenverkehr

Drogen im Straßenverkehr

Fragen und Antworten - Cannabis FAQ TEIL 1

Unwissenheit schützt vor Strafe nicht - diesem Leitsatz müssen wir natürlich auch im Bezug auf Cannabiskonsum und Cannabisbesitz folgen. Die ersten Schritte in Richtung Cannabis-Legalisierung wurden mehr oder weniger erfolgreich eingeleitet. Vor allem aber wird eine Legalisierung im medizinischen Bereich angestrebt, wofür auch die Mehrheit der deutschen Bürger stehen. Alles weitere wird wohl noch etwas dauern, ehe wir uns als ...

zum Artikel »

Routine Verkehrskontrolle – Ich piss doch nicht!

Es könnten wegen bekiffter Fahrer vielleicht gehäuft Auffahrunfälle vorkommen

Blutabnahme ist Pflicht Die erste Routine Verkehrskontrolle mit Aufforderung zum Drogenschnelltest erfolgte nach über 20 Jahren unfallfreier Fahrt, ich verzichte aus gesundheitlichen Gründen auf alle Rauschmittel oder Medikamente: Andere mögen die Wirkung haben, ich hab die Nebenwirkung und auf die kann ich getrost verzichten. Ich fühle mich durch das Leben auch so genug verblödet, durch die Routine Verkehrskontrolle im Übrigen ...

zum Artikel »

Theo Pütz, der deutsche Führerscheinpapst

Ist der Lappen erst mal weg, kommt er nur mit Fleiß, Mühe und MPU zurück Kiffen und Führerschein verträgt sich bei regelmäßigem und/oder starkem Konsum nicht, da selbst die nüchterne Teilnahme am Straßenverkehr über die nachweisbaren nicht wirksamen Abbauprodukte vom THC zum Einzug vom Führerschein führen kann. Hierbei muss der Mensch nicht einmal am Straßenverkehr teilgenommen haben. Es reicht, dass ...

zum Artikel »

Die öffentliche Sicherheit wahren


In vielen Punkten müssen die Bürger ihre persönlichen Interessen und Wünsche der Gemeinschaft unterordnen. Dieses ist am Arbeitsplatz, in öffentlichen Lokalen oder im öffentlichen Raum weit stärker reguliert als auf eigenem Grund und Boden oder der eigenen Wohnung. Auch im Straßenverkehr lässt sich darüber intensiv streiten, ob diese vielen bevormundenden Regelungen allesamt sinnvoll sind. Aber gerade an dieser Stelle muss die öffentliche Sicherheit gewahrt werden. Unfälle und vor allem solche mit Verletzten und Getöteten müssen unbedingt auf ein Minimum reduziert werden. Der Inhaber eines Führerscheins darf sich deswegen nur dann vor das Steuer begeben, wenn er gerade fahrtauglich ist. Dieses zu prüfen obliegt der Verkehrspolizei sowie der Führerscheinstelle. Bei der Annahme, dass eine Person nicht fahrtauglich am Straßenverkehr mit Kraftfahrzeugen teilnimmt oder teilnehmen wird, kann der Führerschein eingezogen werden. Hierbei muss der Betroffene selber beweisen, dass er fahrtauglich ist und von ihm keine gesonderte Gefahr ausgeht. Der Führerschein ist ein Dokument, welches verliehen wird, welches man nicht besitzt und welches somit per Verdacht bereits eingezogen werden kann. Ein nachgewiesener Drogenkonsum mit der Annahme, dass die Person zukünftig berauscht fahren könnte, würde als Verdacht für den Führerscheinentzug genügen, ohne dass der Betroffene wirklich nachweislich berauscht gefahren ist.


Wie gefährlich sind Drogen im Straßenverkehr?


Selbst bei kleinsten Mengen Alkohol steigt das Unfallrisiko im Straßenverkehr nachweislich erheblich an. Auch ist bekannt, dass Opiate, Benzodiazepine und viele Medikamente sowie starke halluzinogene Drogen im Straßenverkehr sehr hinderlich sein können. Bei einigen Drogen wie dem Cannabis wird die Gefahr jedoch entweder überbewertet oder unterstellt. Durch die Wirkung von THC bewertet der Kiffer seine eigene Reaktion derart kritisch, dass er automatisch weit vorsichtiger oder eben gar nicht mehr fährt. Selbst wenn Cannabiskonsum das Reaktionsvermögen einschränkt, kompensiert der bekiffte Fahrer es durch Vorsicht. Demnach wird bei den in Colorado nach der Legalisierung rückläufigen schweren Verkehrsunfällen argumentiert, dass dieses durch den geringfügig gesunkenen Alkoholkonsum resultiert. Dass dafür jedoch weit mehr gekifft wird und dieses für den Straßenverkehr nicht derart gefährlich wie Alkohol ist, steht nicht zur Debatte. Dieses führt nicht nur in Deutschland dazu, dass allein der Nachweis nicht psychotroper THC- Abbauprodukte genügt, um den Führerschein zu entziehen, ohne zu beweisen, dass jemals eine Rauschfahrt stattgefunden hat. Wer jedoch durch angeschlagene Gesundheit, Sehbehinderung oder gewisse Medikamente eine Risikogruppe für den Straßenverkehr darstellt, darf unbehelligt weiter fahren. Auch wer ständig Unfälle baut, kann seinen Lappen behalten. Wer jedoch nüchtern unfallfrei und vorsichtig fährt, gibt den Führerschein ab.


Bei hunderten Wirkstoffen und den dabei auftretenden Wechselwirkungen ist dieses Themengebiet weit komplexer. Menschen, die ihren Führerschein unbedingt behalten möchten, sollten sich besser bereits vor einem Ernstfall informieren.